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Kitzbüheler Wasserpreis für Arbeiten an Biofilmen

Kitzbüheler Wasserpreis für Arbeiten an Biofilmen
author:

Saskia Kutscheidt

source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 19.01.2012

Justyna Homa erhält Kitzbüheler Wasserpreis
Die KIT-Wissenschaftlerin Justyna Homa hat für ihre Dissertation zum Thema „Biofilmaktivität in Scheibentauchkörpern – Grundlagen, Anpassung und Anwendung des Dehydrogenasentests“ den Kitzbüheler Wasserpreis erhalten. Der Preis ehrt herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler. Justyna Homa hat in ihrer Doktorarbeit eine Methode zur Aktivitätsmessung an Biofilm in Scheibentauchkörpern entwickelt. Scheibentauchkörper werden zur biologischen Abwasserbehandlung eingesetzt. Sie bestehen aus einer Serie von rotierenden Scheiben auf denen sich ein Biofilm – eine Gemeinschaft unterschiedlicher Mikroorganismenarten – bildet, der die Abwasserverunreinigungen abbaut. Der Dehydrogenasentest bestimmt die Abbaubarkeit und Giftigkeit chemisch-synthetischer Stoffe, die ins Abwasser gelangen. Diese können direkt mit dem Biofilm aus der Anlage, in die sie eingeleitet werden sollen, gemessen werden. Justyna Homa ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wasser und Gewässerentwicklung im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft und Wassergütewirtschaft am KIT. Die 31-jährige studierte Umweltingenieurwesen in Danzig, Polen. Für ihre Studien- und Forschungsleistungen hat Justyna Homa zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so unter anderem ein Stipendium des polnischen Premierministers.



Förderung Schülerprojekte
Der Karlsruher Förderwettbewerb „Stadt der jungen Forscher“ hat 25 Schüler-Projekte zum Thema „Kommunikation@Karlsruhe“ ausgewählt, darunter 15 vom KIT. Inwiefern Musik als Kommunikationsmittel für Verständigung und Frieden sorgt, ist Thema eines Projekts, das der KIT-Professor Ulrich Ebner-Priemer gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern vom St. Dominikus-Gymnasium durchführt. Ob Smartphone, Facebook oder Skype beim Lernen helfen, untersuchen junge Nachwuchsforscherinnen und -forscher der Gutenbergschule gemeinsam mit Andreas Sexauer vom Fernstudienzentrum am KIT. Einen virtuellen Stadtrundgang durch Karlsruhe zur Zeit des Nationalsozialismus ermöglicht ein Projekt, an dem Schülerinnen und Schüler des Bismarck-Gymnasiums gemeinsam mit dem Fachgebiet Building Lifecycle Management unter der Leitung von Volker Koch arbeiten. Die Sieger haben bis Mai 2012 Zeit, ihre eingereichten Projekte umzusetzen. Diese werden am 23. Juni 2012 auf dem Wissenschaftsfestival öffentlich präsentiert. Das Stadtmarketing Karlsruhe GmbH führte den Förderwettbewerb in Kooperation mit den Karlsruher Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen durch.



Kooperation für mehr IT-Sicherheit
Intelligente Infrastrukturen, verstärkte Vernetzung und immer komplexere informationstechnische Systeme erhöhen die Anforderungen an die IT-Sicherheit in privaten wie geschäftlichen Prozessen. Um den Transfer von Forschungsergebnissen rund um IT-Sicherheit auf den praktischen Einsatz in Wirtschaft und Industrie zu verbessern, bündeln das Kompetenz-zentrum für Angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL) und die Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative (KA-IT-Si) ab 2012 ihre Kräfte. Der Startschuss für die Zusammenarbeit fällt am Donnerstag, 26. Januar, mit Vorträgen und Vorführungen unter dem Titel "Krypto-graphie zum Anfassen. Warum Maria Stuart sterben musste - und andere Höhepunkte der Krypto-Weltgeschichte." Die beiden Referenten Professor Jörn Müller-Quade (KIT) und Dirk Fox (KA-IT-Si/Secorvo Security Consulting GmbH) begeben sich auf eine Reise durch die Geschichte der Kryptographie und werfen einen Blick in die Vergangenheit der Verschlüsselungstechnik, die wiederholt Weltgeschichte geschrieben hat. Daneben bietet die Kooperationsveranstaltung eine Ausstellung historischer Verschlüsselungsmaschinen. Anmeldung unter: http://www.ka-it- si.de.



Rüdiger Dillmann wird IEEE Fellow

Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) hat Rüdiger Dillmann für seine Leistungen auf dem Gebiet der Roboterprogrammierung und menschenzentrierte Technologien zum IEEE Fellow ernannt. Der Titel des Fellow ist eine der höchsten Auszeichnungen des IEEE, die nur Mitgliedern zuteil wird, die einen herausragenden Beitrag zu technologischem Fortschritt und wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn geleistet haben. Rüdiger Dillmann ist Gründer und Leiter der Humanoids and Intelligence Systems Laboratories am KIT sowie Sprecher des KIT-Schwerpunkts Anthropomatik und Robotik. Außerdem ist er Mitglied des Direktoriums des Forschungszentrums Informatik (FZI) und leitet die dortige Abteilung Interaktive Diagnose- und Servicesysteme (IDS). Zusätzlich fungiert Dillmann unter anderem als Koordinator des Sonderforschungsbereich 588 „Humanoide Roboter – Lernende und Kooperierende Multimodale Roboter“ sowie der Cognitive Systems Projekte Xperience. Seit Jahren ist er außerdem immer wieder Vorsitzender diverser Fachgruppen und Konferenzen. Das IEEE ist der weltgrößte Fachverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektro- und Informationstechnik.