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Neue Kurse für verschärftes Frisbee

Neue Kurse für verschärftes Frisbee
author:

Linh Le Thanh Vu, Lilith C. Paul

source:

KIT - Presse

Date: 28.08.2014

Schneller Teamsport übernimmt Elemente aus Basketball und Football

Zehn Sekunden und das Frisbee fliegt wieder. Länger darf ein Spieler die Wurfscheibe nicht festhalten. „Ultimate“ ist ein schneller Mannschaftssport, der Frisbee mit Elementen aus Basketball und American Football vereint: Ziel ist es, die Scheibe zuzupassen und sie in der Endzone des gegnerischen Teams zu fangen. „Gefragt sind Kondition, Sprintstärke, Wurf- und Fangtechniken sowie taktisches Geschick“, so Martin Uptmoor, Obmann der Sportgruppe Ultimate Frisbee am KIT. Mit sechs Titeln ist das KIT-Team derzeit Rekordhalter bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften. Die Sommerturniere finden im Freien statt, im Herbst und Winter geht es in die Halle. Die nächsten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie erstmals extra für Jugendliche starten Ende Oktober. Das Angebot steht auch Spielern offen, die nicht am KIT studieren oder arbeiten. Interessierte können sich per E-Mail an Martin Uptmoor (m-uptmoor@gmx.de) wenden.

Paralleles Rechnen

Digitale Computer, wie wir sie aus dem Alltag kennen, nehmen sich einen Rechenschritt nach dem anderen vor. Quantencomputer dagegen können viele Rechenschritte parallel ausführen und sind somit in der Lage, viele Aufgaben effizienter zu lösen. Der Physiker Martin Weides beschäftigt sich mit der Gestaltung von Mikrostrukturen bestimmter Materialien und Elemente, die sich zukünftig als Chip für einen Quantencomputer eignen könnten. Das Ziel ist es, Chips aus Supraleitern herstellen zu können, die Elektrizität möglichst widerstandsfrei leiten und die Quanteninformation möglichst lange speichern. Die Suche in unsortierten Datenbanken würde sich beispielsweise durch einen Quantencomputer sehr beschleunigen. „Mit Hilfe von Quantencomputern ließe sich aber auch abhörsicher verschlüsseln, Daten könnten so übertragen werden, dass ein Kopierversuch bemerkt wird“, erklärt Weides. Jedoch betont er: „Wir betreiben Grundlagenforschung und stehen noch ganz am Anfang“.

Hilfe beim Exotenhaus

Wie bahnen sich Flüsse ihren Weg? Welchen Lebensraum bieten Flussufer für Tiere und Pflanzen? Und welche Besonderheiten weisen Bäume in Auenwälder auf? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet ab nächstem Frühjahr das neue Exotenhaus der Stadt Karlsruhe, das gerade im ehemaligen Tullabad entsteht. Am Aufbau des begleitenden Informationssystems sind auch Forscher des KIT beteiligt: Zoologen, Geoökologen, Wasserbauingenieure und Materialwissenschaftler unterstützen die Zoopädagogik mit Beiträgen zum Thema „Uferlandschaften“. Schautafeln mit Texten und Bildern sollen Besucher mit den Zusammenhängen eines funktionierenden Ökosystems vertraut machen. Dies ist das erste Projekt der neuen Kooperation zwischen KIT und der Stadt Karlsruhe zur „Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Nachhaltigen Umgangs mit Natur und Technik".

Anschub für Start-Ups

Die Unternehmensidee steht, das erste Produkt wird bald marktreif, aber das Geschäftsmodell wackelt noch? Eine Anschubmöglichkeit für technologieorientierte Start-ups bietet das Karlsruher „BoostCamp“ vom 18. bis 20. September, organisiert vom Center for Entrepreneurship des KIT und dem Unternehmernetzwerk CyberForum e.V.. Als Mentoren unterstützen erfahrene Unternehmer die Gründerteams dabei, ihre Geschäftsmodelle zu analysieren sowie mögliche Schwächen und Risiken aufzuspüren und gezielt zu vermindern. Zudem geben sie Tipps zu Finanzierung, Kundengewinnung oder Teambildung. Nähere Informationen erhalten interessierte Start-ups aus der Web-, IT- oder Hightech-Branche unter www.boostcamp.de. Bewerbungsschluss ist der 3. September.