deutsch  | Home | Legals | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Head of Corporate Communications, Chief Press Officer
Monika Landgraf

Phone: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Visitor Address:

Karlsruhe Institute of Technology

Corporate Communications

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Studenten bauen Mini-Solarkraftwerk

Studenten bauen Mini-Solarkraftwerk
author: Saskia Kutscheidt
source:

Abteilung Presse

Date: 26.04.2012
Infoabend – reech-Konstruktionswettbewerb
Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien – die KIT-Hochschulgruppe reech – renewable energy challenge e. V. veranstaltet im Sommersemester einen Konstruktionswettbewerb für Studierende aller Fachrichtungen mit dem Ziel, ein Mini-Solarkraftwerk zu entwickeln. Der Wettbewerb soll es Studierenden vor allem ermöglichen, Theorie aus der Vorlesung in die Praxis umzusetzen und eigenständig Ideen zu entwickeln. Ein Sommersemester haben Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen zunächst Zeit, um dafür ein Konzept zu entwickeln. Die besten drei Konzepte setzen die Studierenden dann in der Realisierungsphase im Wintersemester 2012/2013 um. In einer Veranstaltung am heutigen Donnerstag, ab 19.30 Uhr im Gebäude 10.23, Raum 804, auf dem KIT-Campus Süd stellt die Hochschulgruppe das Projekt vor, außerdem können die Studierenden bereits Teams bilden. Studierende aller Fachrichtungen vom KIT und anderen Karlsruher Hochschulen sind herzlich zur Infoveranstaltung eingeladen – eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Der Wettbewerb startet am Donnerstag, 3. Mai, mit einer Kick-off-Veranstaltung. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.reech.net.



Startschuss für ein Virtuelles Alpenobservatorium
Den Startschuss für das Kooperationsprogramm „Beobachten – Verstehen – Prognostizieren: Virtuelles Alpenobservatorium (VAO)" in der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus ist in der vergangenen Woche gefallen. Im Virtuellen Alpenobservatorium untersuchen Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie, des Deutschen Wetterdiensts, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, des Helmholtz-Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Max-Planck-Gesellschaft, der Technischen Universität München, des Umweltbundesamts sowie der Universität Augsburg künftig gemeinsam die Auswirkung der globalen Klimaentwicklung auf den Lebens- und Wirtschaftsraum Alpen. Ziel ist die enge Vernetzung und Zusammenarbeit der Höhenforschungsstationen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien und der Aufbau von Forschungsinfrastrukturen, um langfristig den Austausch von Daten zur Klimaforschung zu ermöglichen. Eine Erweiterung auf Hochgebirgsstationen in Frankreich und Slowenien ist in Vorbereitung. Die Federführung für den deutschen Programmteil liegt beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit.



KIT-Wissenschaftler forschen in der Arktis
In der kommenden Woche startet die wissenschaftliche Expedition VERDI in die Arktis – an dem Kooperationsprojekt, welches die Universität Leipzig zusammen mit dem Alfred-Wegner-Institut für Polarforschung (AWI) leitet, sind Forscher vom KIT, dem Forschungszentrum Jülich, der Universität Mainz, dem Max-Planck-Institut für Chemie Mainz und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen beteiligt. Ziel des Projekts ist es, die Menge und die Verteilung von Eispartikeln in den arktischen Mischwolken zu untersuchen, die aus flüssigen Tröpfchen und Eiskristallen bestehen. Die Ergebnisse der Expedition sollen langfristig Aufschluss darüber geben, welche Rolle diese Wolken bei der Klimaerwärmung in der Arktis spielen und welche Auswirkungen sie auf den Energiehaushalt in der arktischen Atmosphäre haben. Am KIT erforschen Wissenschaftler im AIDA-Experiment, einer Aerosol- und Wolkenkammer, mikrophysikalische Effekte in Wolken, etwa die Wechselwirkung zwischen mikroskopisch kleinen, festen oder flüssigen Partikeln (Aerosolen) und Wolken oder die Gefriereigenschaften der Aerosole. Ihre Expertise bringen die KIT-Forscher nun in das VERDI-Projekt ein: Bei der Expedition werden sie beim Durchfliegen der arktischen Wolken mit einem Laser Streulichtmuster der einzelnen Wolkenpartikel aufnehmen. Die Analyse der Muster gibt dann Aufschluss über die Anzahl, die Verteilung und die Gestalt der Eiskristalle in den Wolken. VERDI wird im kanadischen Inuvik stationiert sein – von dort aus starten die Expeditionsflüge mit dem Polar 5 Forschungsflugzeug des AWI über die Beaufortsee.