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Wissenswertes rund ums Auto der Zukunft

Wissenswertes rund ums Auto der Zukunft
author:

 Saskia Kutscheidt

links:
source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 26.05.2011

Zukunft der Elektromobilität

Wie funktioniert ein Elektroauto? Woher kommt die elektrische Energie und was kostet uns das? Welchen Nutzen hat das Elektroauto für die Umwelt? Diese und weitere Fragen zum „Auto der Zukunft“ beantwortet Martin Doppelbauer, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Hybride Elektrische Fahrzeuge (HEV) am KIT, heute ab 18.00 Uhr mit seinem Vortrag zum Thema „Grüner wird’s nicht! Unsere Umwelt und die Zukunft des elektrischen Automobils“ im NTI-Hörsaal, Geb. 30.10, KIT-Campus Süd. Der Vortrag spannt den Bogen von der individuellen Mobilität bis hin zu globalen Auswirkungen auf den Energie- und Rohstoffbedarf. Er ist Teil der Reihe „Colloquium Fundamentale“ des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT, die im Sommersemester 2011 die Zusammenhänge zwischen Geschichte, Technik und Gesellschaft der Mobilität thematisiert. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.zak.kit.edu.

Was müssen Lehrer können?

Lehrer werden – das ist der Wunsch vieler Studierender, doch längst nicht jeder ist für den Beruf geeignet. In den staatlichen Lehramtsprüfungen werden zwar gezielt Fachwissen und Didaktik geprüft, doch sie berücksichtigen kaum Soft-Skills wie Emotionalität oder Kommunikationsfähigkeit, wie Professor Johann Beichel, Leiter des nordbadischen Landeslehrerprüfungsamtes und Dozent am Institut für Berufs- und Allgemeine Pädagogik des KIT, bemängelt. An der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften des KIT untersucht die von Beichel geleitete „Forschungsstelle Lehrerberufseignung“ das Handeln von Lehrerinnen und Lehrern im Unterricht, um die Zuverlässigkeit von Lehramtsprüfungen zu erhöhen. „Um künftig die geeignetsten Lehrer zu finden, müssen wir weg von der Ausnahme- und Laborsituation der Staatsprüfungen im Rahmen des Referendariats, das derzeit mit generellen Prüfungen für alle Beteiligten abschließt“, sagt Beichel. Er fordert daher mehr Praxisnähe: Absolventen sollten nach ihrem Abschluss direkt in den Regelbetrieb der Schule einsteigen und Unterrichtsbesuche und Staatsprüfungen unter Realbedingungen erleben.

Mintrop-Preis

Für die Entwicklung und Publikation der neuen Messmethode “Free Line Sensing, a new method for soil moisture measurements using high-voltage power lines” (Near Surface Geo-physics 8, 151-161, 2010) haben die KIT-Wissenschaftler vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Bereich Troposphäre, Institut für Funktionelle Grenzflächen und vom Kompetenzzentrum für Materialfeuchte des KIT den Mintrop Award 2011 der European Association of Geoscientists and Engineers (EAGE) erhalten. Mit der neuen Messmethode können Franz Königer, Gerhard Schmitt, Rainer Schuhmann und Christoph Kottmeier über Signale auf Hochspannungsleitungen erstmals großflächig die Bodenfeuchte entlang der Trassen bestimmen. Die Ergebnisse finden beispielsweise Eingang in meteorologische Modellierungen des Wettergeschehens, aber auch in die Agrartechnik für die Bewässerungssteuerung. Maßgebliche Ideengeber für das Technologietransfer-Projekt mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG waren auch die ehemaligen KIT-Mitarbeiter Alexander Brandelik und Christof Hübner.

Beyond Festival

Von Freitag, 27. bis Sonntag, 29. Mai 2011 ist die Stadt Karlsruhe Gastgeber des weltweit ersten internationalen 3D-Festivals, bei dem auch das KIT vertreten ist. Neben aktuellen Produktionen und Trends des stereoskopischen Films in Kino und Fernsehen zeigt BEYOND unter anderem Innovationen im Bereich der Wissenschaft, raumprojizierenden Medien, künstlerische Installationen und Performances. Das Engineering Mathematics and Computing Lab (EMCL) des KIT zeigt auf der 3D-Expo des Festivals aktuelle Simulationen und Anwendungen der Mathematik in der Medizin, Meteorologie und Energieforschung. Es werden unter anderem simulierte Atemvorgänge in der menschlichen Nase und Simulationen in Karlsruhes Innenstadt vorgeführt. Das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) bietet dem Festival-Besucher die Möglichkeit, sich im Virtual Reality Labor in dreidimensionale Welten zu begeben, sie können beispielsweise an der Powerwall virtuelle Objekte vom Gebäude bis zum Organ realitätsnah und in Echtzeit wahrnehmen. Besucher können in die Powerwall eintauchen und erleben auf diese Weise virtuelle Realität einmal ganz anders als im 3D-Kino. Bis auf Filmvorführungen ist der Eintritt zu den Veranstaltungen und Ausstellungen frei.