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Wie werden Motoren angesteuert?

Wie werden Motoren angesteuert?
author:

Lilith C. Paul

source:

KIT - Presse

Date: 20.02.14

Studierende programmieren die Software für ein einachsiges Fahrzeug

Nach vorne lehnen heißt vorwärts, nach hinten rückwärts – elektrische Fahrzeuge, bei denen eine Person auf einem einachsigen Fahrzeug (TivSeg) zwischen zwei Rädern steht, lassen sich intuitiv lenken. Komplizierter wird es, wenn man die Steuersoftware hierzu programmieren muss. 24 KIT-Studierenden der Mechatronik und Informationstechnik ist dies innerhalb von sieben Wochen gelungen. In Dreiergruppen haben sie das praxisnahe Problem für den fiktiven Hersteller „TivSeg AG“ gelöst. Wissensgrundlage bildeten die Inhalte aus der Vorlesung Informationstechnik. Sie erarbeiteten und realisierten komplexe Algorithmen, etwa um die Neige-Sensorik auszulesen oder die zwei Elektromotoren einzeln anzusteuern. Vor der ersten Probefahrt überprüften sie diese mit selbst geschriebener Testsoftware.

Projekt zur Elektromobilität

Im Projekt „Get eReady“ des Schaufensters „LivingLab BWe mobil“ sind mittlerweile mehrere Flottenbetreiber elektrisch unterwegs. Ziel ist es, die Voraussetzungen zu erforschen, unter denen sich elektromobile Fahrzeugflotten wirtschaftlich betreiben lassen. Testgebiete sind die Region Stuttgart sowie der Korridor Pforzheim-Karlsruhe samt Landkreisen. In Abstimmung mit den Teilnehmern und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bauen die Kooperationspartner von Get eReady eine breit angelegte vernetzte Ladeinfrastruktur auf, die auch andere Elektrofahrzeuge nutzen können. Flottenbetreiber profitieren im Projekt Get eReady von einem Zuschuss in Höhe von rund 160 Euro pro Fahrzeug und Monat. Konsortialsführer ist die Bosch Software Innovations GmbH. Das KIT begleitet das Projekt wissenschaftlich mit einer Nutzerakzeptanzanalyse sowie bei der Evaluierung von Geschäftsmodellen. Nähere Informationen und einen Kurztest zur Teilnahmemöglichkeit gibt es unter www.bosch-si.de/geteready oder auf Anfrage per E-Mail an emobility@bosch-si.de.

Sport- und Freizeitangebot

Ob beim Fußballspielen, Gerätturnen oder Klettern – vom 10. bis 14. Juni fördert das „FoSS-SportsCamp“ am KIT Kinder und Jugendliche individuell und ohne Leistungsdruck. Qualifizierte Trainerinnen und Trainer sowie erfahrendes Betreuungspersonal des Forschungszentrums für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen (FoSS) bieten ein Sport- und Freizeitangebot mit Übernachtung und Vollverpflegung. Weitere Trainingsschwerpunkte sind Volleyball und Schwimmen. Daneben können die Zwölf- bis 14-Jährigen Basketball, Baseball, Tennis und Tischtennis spielen oder jonglieren. Auf dem Programm stehen zudem ein Selbstverteidigungskurs bei KIT-Student und Thaibox-Weltmeister Daniel Dörrer sowie Experimente im Lebensmittellabor in Kooperation mit dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel. Für schnell Entschiedene, die sich bis zum 1. März online (www.sport.kit.edu/foss/1198.php) bewerben, beträgt die Teilnahmegebühr 65 Euro.

Videos zur Ausbildung

Eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner oder ein Studium des Bioingenieurwesens? Am KIT geht beides. Wie das aussehen kann, zeigen die aktuellen Videoporträts im YouTube-Kanal des KIT. Interessierte können hier einen Einblick in Aufgaben und mögliche Einsatzgebiete gewinnen und erfahren, welche Eigenschaften sie dafür mitbringen sollten. Junge Frauen und Männer, die ihre Ausbildungs- oder Studienzeit am KIT bereits erfolgreich absolviert haben, berichten von ihren Erfahrungen. Unter der Adresse www.youtube.com/user/KITVideoclips stehen derzeit acht Ausbildungsberufe und vier Studiengänge zum Abruf bereit. Das audiovisuelle Angebot will das KIT nach und nach erweitern. „Wir wollen möglichst konkrete Eindrücke vermitteln und hoffen, junge Menschen damit bei ihrer Berufs- und Studienwahl zu unterstützen“, sagt Klaus Rümmele, Leiter der Abteilung Neue Medien am KIT.