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Herbstzeitlose steckt voller Gift

Herbstzeitlose steckt voller Gift
author:

Lilith C. Paul

source:

KIT Presse

Date: 10.10.2013

„Pflanze des Monats Oktober“ wird im Botanischen Garten des KIT vorgestellt  

 Als „Pflanze des Monats Oktober“ stellt der Botanische Garten des KIT die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) vor. Ihre blassvioletten Blüten erreichen eine Größe zwischen fünf und 25 Zentimetern und zählen somit zu den größten Blüten unserer heimischen Pflanzenwelt. Typische Standorte sind feuchte bis frische Wiesen, Bruch- und Auenwälder sowie Laub- und Tannenwälder mittlerer Standorte. Aufgrund der Ähnlichkeit der Pflanzen kommt es regelmäßig zu Verwechslungen der Herbstzeitlosen mit dem Bärlauch (Allium ursinum). Eine solche Verwechslung kann allerdings fatale Folgen haben – in allen Teilen der Herbstzeitlosen ist das giftige Alkaloid Colchicin zu finden, ein Spindelgift, das die Zellteilung blockiert und bereits in sehr geringen Mengen tödlich wirkt. Für Bärlauch gilt daher im Zweifelsfall das Gleiche wie für Pilze: Nicht selbst pflücken, sondern kaufen.  

 

Papier zur IT-Sicherheit  

Was ist zu beachten, um im Internet sicher zu kommunizieren? Wie lässt sich der Konflikt zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Austausch in sozialen Netzwerken handhaben? Dies sind nur zwei von vielen Fragen, mit denen sich die Forschung zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie auseinandersetzt. Die drei vom Bundesforschungsministerium eingesetzten Forschungszentren für Cybersicherheit, unter ihnen das KASTEL (Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie) des KIT, haben nun ein Positionspapier zur „Sicherheitstechnik im IT-Bereich“ veröffentlicht. Damit vertraten die Wissenschaftler bei einem Runden Tisch der Bundesregierung im September in Berlin die Anliegen der Forschung gegenüber Politik und Wirtschaft. Wie die Autoren, unter ihnen der Leiter des KIT-Instituts für Kryptographie und Sicherheit (IKS), Jörn Müller-Quade, in dem Papier (Download unter www.kastel.kit.edu) darlegen, ist eine vollständige Unabhängigkeit von IT-Produkten und -Diensten aus dem Ausland unrealistisch; machbar sind dagegen in Deutschland hergestellte ausgewählte Speziallösungen. Darüber hinaus sollen alle IT-Lösungen durch Testlabors überprüfbar sein. Wie die Wissenschaftler betonen, erfordert IT-Sicherheit eine geeignete Infrastruktur und eine umfassende Forschungsagenda.  

 

Klima und Mensch  

Welchen Einfluss hatten Klimaveränderungen auf die gesellschaftliche Entwicklung vergangener Kulturen, und welcher Bezug besteht zu unserem Leben heute? Diese und andere Fragen erörtert Gerald Haug von der ETH Zürich in seinem Vortrag „Klima und Mensch" am Dienstag, 15. Oktober, um 18 Uhr im Gartensaal des Karlsruher Schlosses. Unter anderem spricht er darüber, wie Sedimentablagerungen im Ozean und in Seen Aufschluss geben können über die regionalen und globalen Klimaveränderungen, besonders in den Tropen und an den Polen. Er erläutert auch die enormen Möglichkeiten der geochemischen Analytik in der Klimaforschung. Der Vortrag ist Teil der Reihe „KIT Climate Lecture“ des KIT-Zentrums Klima und Umwelt.  

 

Neue Gassensoren  

Gassensoren dienen dazu, Umweltveränderungen in Städten zu erkennen, Menschen zu Hause, am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit frühzeitig vor Gefahren durch Gasentwicklung zu warnen, die Qualität der Raumluft zu bestimmen oder die Effizienz in der industriellen Produktion zu erhöhen. Um Gassensoren je nach den Einsatzanforderungen flexibel auswählen und zu einem Multisensorsystem kombinieren zu können, bedarf es neuartiger Sensoren sowie hoch integrierter, modular austauschbarer Signalmess- und Signalauswerteverfahren. Ein solches modular aufgebautes Sensorsystem entsteht nun im Forschungsprojekt „HySeP“ (Hybrid-Sensor-Plattform). Dem Forschungskonsortium gehören das KIT, die Hochschule Karlsruhe, die GED Gesellschaft für Elektronik mbH und die Systec & Services GmbH an.