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Literatur der DDR neu entdeckt

Literatur der DDR neu entdeckt
author:

 Dr. Sybille Orgeldinger, Anna Moosmüller

source:

KIT-Presse 

Date: 05.11.2014

25 Jahre nach dem Mauerfall ist die Literatur der DDR im wissenschaftlichen Diskurs etabliert, viele Autorinnen und Autoren werden wiederentdeckt. „Die Forschung hat inzwischen erkannt, dass die Literatur der DDR mehr bietet als den Bitterfelder Weg, der eine stärkere Verknüpfung der Arbeiter mit der Kultur anstrebte, und Themen wie Antifaschismus und Arbeitswelt“, sagt Tina Grahl vom Institut für Germanistik des KIT. „Zugleich wird DDR-Literatur auch als Spiegel und Dokument der damaligen Zeit gelesen.“ Als Beispiel nennt Grahl die Autorin Brigitte Reimann (1933-1973), deren kleines Werk neu herausgegeben, vertont und verfilmt wurde. Reimann begann als Schriftstellerin des Bitterfelder Wegs, experimentierte später aber mit Formen des assoziativen und subjektiven Erzählens, wie im Romanfragment „Franziska Linkerhand“ – die Lebensgeschichte einer Architektin, die an ihrem eigenen Anspruch scheitert, den Plattenbauten individuelle Lebensräume entgegenzustellen. Weitere Leseempfehlungen: „100 Gedichte aus der DDR“, herausgegeben von Christoph Buchwald und Klaus Wagenbach, versammelt unterschiedliche Beispiele aus der DDR-Lyrik, von parteinahen bis liberalen, von frühen bis hin zu Beispielen aus den 1980ern. Der Roman „Nikolaikirche“ von Erich Loest thematisiert die Leipziger Proteste.

 

Gauß-Vorlesung in Karlsruhe

Robert Ghrist, Professor an der University of Pennsylvania in Philadelphia/USA, hält den Hauptvortrag der diesjährigen Gauß-Vorlesung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DVM) am Mittwoch, 19. November, ab 17 Uhr im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten wendet Ghrist mathematische Grundlagenforschung bei der Lösung konkreter ingenieurwissenschaftlicher Probleme an, besonders auf den Gebieten Robotik und Sensornetze. Sein spezielles Interesse gilt der Topologie, einem Teilgebiet der Mathematik, dessen Konzepte abstrakte Räume qualitativ begreifbar machen. In seinem englischsprachigen Vortrag stellt Ghrist „The Mathematics of Holes“ vor. Umrahmt wird der Vortrag von der Verleihung des von Kaven-Preises der DMV sowie einem Auftritt des Kabarettisten Vince Ebert und musikalischen Beiträgen des Trios 3Klang. Lokale Organisatoren der Gauß-Vorlesung sind die Professoren Roman Sauer und Wilderich Tuschmann vom KIT.

 

Wasser in Israel und Palästina

Wasser ist einer der Hauptstreitpunkte des Nahost-Konflikts: Wie kann eine ausreichende Versorgung aller Menschen in der Region gewährleistet werden? Wo liegen die Wasserressourcen, wer nutzt sie in welchem Umfang? Neben dem Streit ums Wasser gibt es aber auch grenzüberschreitende Kooperationen jordanischer, palästinensischer und israelischer Einrichtungen. Darunter sind auch zwei Projekte, eins im Jordantal, das andere am Toten Meer, die Wissenschaftler des KIT begleiten. Über diese und weitere Aktivitäten deutscher Partner sowie über geografische, politische und rechtliche Hintergründe informiert die Veranstaltung „Wasser in Israel und Palästina“ der Heinrich Böll Stiftung, des Forums Deutschland – Palästina – Israel und des KIT. Das Seminar findet am Samstag, 15. November 2014, 9.30 bis 16.30 Uhr, in Geb. 50.41 am KIT-Campus Süd statt und richtet sich an alle Nahost-Interessierten. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, ermäßigt 10 Euro. Anmeldung per Mail an info@boell-bw.de.

 

Armin Grunwald im acatech-Präsidium

Die Mitglieder der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften, kurz acatech, haben Armin Grunwald in deren Präsidium gewählt. Der Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am KIT sowie des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag ist Mitglied der acatech-Arbeitskreise Grundfragen der Technikwissenschaften sowie Technikkommunikation. Die wissenschaftliche Beratung von Politik und Gesellschaft sei eine Herausforderung, so Grunwald beim Festakt der acatech in dieser Woche: „Technologien verändern immer mehr Lebensbereiche grundlegend – damit wächst auch der Bedarf für Technikfolgenabschätzung und der Erforschung von Technikzukünften. Dies ist die Grundlage für demokratische Debatten zu und Entscheidungen über Technologien und Verfahren.“