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Chinesen schätzen Brechts Kunst

Chinesen schätzen Brechts Kunst
author:

Dr. Sibylle Orgeldinger, Linh Le Thanh Vu

source:

KIT-Presse

Date: 02.10.2014

CERN – Was haben wir davon?

Die Europäische Organisation für Kernforschung CERN wird 60 Jahre alt. Den Geburtstag feierte die Gemeinschaft der deutschen Teilchenphysiker nun mit einer Festveranstaltung an der Universität Bonn. An der Abschlussdiskussion zur Frage „Und was haben wir davon?“ nahm neben CERN-Generaldirektor Rolf Heuer unter anderem Margarete Mühlleitner, Professorin am Institut für Theoretische Physik des KIT, teil. Das Streben nach Erkenntnis, so ein Ergebnis, gehöre zum Menschsein. Zudem liefere die Grundlagenforschung der angewandten Forschung wichtige Impulse. Entwicklungen am CERN kommen auch anderen Bereichen zugute, etwa der Medizin. Nicht zuletzt brachte das CERN manche Neuerung hervor, die unseren Alltag verändert hat – wie das World Wide Web.

Gefragte Biografie

Bertolt Brecht spielt in China innerhalb des allgemeinen Interesses an der deutschen Sprache und Literatur nach wie vor eine gewichtige Rolle. Die neue Biografie „Bertolt Brecht. Lebenskunst in finsteren Zeiten“, verfasst vom Leiter der Arbeitsstelle Bertolt Brecht am KIT, Jan Knopf, wirft einen neuen Blick auf die Werke und die Person Brechts in Verbindung mit der Zeit, in der er lebte und überleben musste. Nach Empfehlungen von chinesischen und deutschen Experten wählten die Goethe-Institute Chinas die Biografie für die Übersetzungsförderung aus und luden den Autor nach Peking zu einer Übersetzerwerkstatt, Vorträgen in der Volksuniversität und einem Podiumsgespräch in das Penghao-Theater ein. Das chinesische Publikum schätzt Brechts gesellschaftskritische Kunst als aktuell ein. Die chinesische Übersetzung erscheint voraussichtlich 2015 und trifft auf den inzwischen größten Buchmarkt der Welt.

Ziegahn erneut gewählt

Karl-Friedrich Ziegahn, Leiter des Bereichs „Natürliche und gebaute Umwelt“ am KIT, ist erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden der KIC InnoEnergy SE gewählt worden. KIC InnoEnergy ist ein europäisches Unternehmen mit den Zielen, ein nachhaltiges Energiesystem für Europa zu schaffen, neue Technologien schneller auf den Markt zu bringen und Europa im weltweiten Wettbewerb zu stärken.

Collaboration Lab

Mit virtueller Realität lässt sich das physisch noch nicht Vorhandene erkennbar und erlebbar machen. Um die neuesten IT-Technologien für die Verschmelzung von physischen und virtuellen Welten auch mittelständischen Unternehmen zugänglich zu machen, hat das KIT zusammen mit dem Software-Haus SolidLine AG und dem Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe vergangene Woche ein „Industrie 4.0 Collaboration Lab“ eröffnet. In diesem können kleine und mittlere Unternehmen ihre Ideen und Produkte frühzeitig testen. Neben der modernsten 3-D-Software stehen auch 3-D-Projektionssysteme bereit, etwa ein begehbarer virtueller Raum, in dem die entwickelten Produkte dreidimensional und interaktiv erlebbar werden.