Strategische Entwicklung und Kommunikation

Folge 16: Rohstoffwende - Der Think Tank „Industrielle Ressourcenstrategien“ nimmt seine Arbeit auf

  • Autor:

    Dr. Stefan Fuchs

  • Datum: 19.07.2018

Rohstoffwende - Der Think Tank „Industrielle Ressourcenstrategien“ nimmt seine Arbeit auf

Elektronikschrott (Bild: Eisenhans - stock.adobe.com)Eisenhans - stock.adobe.com
Seltene Erden (Bild: Manuel Balzer/KIT) Manuel Balzer/KIT
Seltene Erden können in vielerlei Gesteinen enthalten sein. (Bild: Manuel Balzer/KIT)
Schrott (Bild: Markus Breig/KIT) Markus Breig/KIT
Recyclen von Stahl und Aluminium ist schon heute ein wirtschaftlicher Prozess (Bild: Markus Breig/KIT)

Bild oben: Elektronikschrott kann auch als Ressource verstanden werden. (Bild: Eisenhans - stock.adobe.com)

 

Baden-Württemberg ist ein rohstoffarmes Land. Mit einem hohen Anteil industrieller Wertschöpfung ist es wie ganz Deutschland auf den sparsamen Umgang mit Rohstoffen angewiesen und zieht auch die Rückgewinnung von Ressourcen aus Abfällen wo immer möglich in Betracht. Um den ressourcenökonomischen Herausforderungen zu begegnen und die Unternehmen im Land zu unterstützen, beschloss die Landesregierung, gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft einen Think Tank „Industrielle Ressourcenstrategien“ zu errichten.

Umweltminister Franz Untersteller hatte die Denkfabrik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) feierlich eröffnet: „Ressourcengewinnung, Ressourcennutzung, Ressourceneffizienz und Ressourcenrückgewinnung liegen in der Verantwortung von Politik und Wirtschaft“, machte Untersteller deutlich. „Mit dem Think Tank wollen wir den Dialog zwischen Industrie und Politik beflügeln, denn nur mit dem Know-how und der Praxisnähe der Unternehmen im Land werden wir eine zukunftsfähige ressourcenstrategische Politik verwirklichen können.“

Der Think Tank ist zunächst auf eine Laufzeit von vier Jahren angelegt. Die Kosten von zwei Millionen Euro im Jahr teilen sich das Land Baden-Württemberg und die Industrie. Verortet ist der Think Tank am KIT. Ein Projektbeirat berät über die strategischen Themen und zu bearbeitenden Fragestellungen des Think Tank. Im Podcast schätzen die Protagonisten die aktuellen Trends ein und gewähren Einblick in Arbeit und Ziele.
 

Autor: Dr. Stefan Fuchs ist freier Wissenschaftsjournalist unter anderem für Deutschlandfunk und SWR, außerdem Dozent für Kultur- und Medienwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie.
Sprecher: Stefan Fuchs
Veröffentlichungsdatum: 19.7.2018
Dauer: 32.19 Minuten
 

Unsere Gesprächspartner

Thomas Mayer ist Hauptgeschäftsführer und Vorstand der Chemie-Verbände Baden-Württemberg. Er ist Vorsitzender des Beirats des Think Tank „Industrielle Ressourcenstrategien“.

Professor Dr. Thomas Hirth ist Vizepräsident für Innovation und Internationales des KIT. Er vertritt die Wissenschaft im Beirat und ist Sprecher des Think Tanks.

Professor Dr. Frank Schultmann leitet das Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion am KIT. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Lenkungsausschusses des Think Tanks.

Dr. Rebekka Volk ist Forschungsgruppenleiterin für Projekt- und Ressourcen-Management am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion des KIT.

Professor Dr. Jochen Kolb leitet die Abteilungen Geochemie und Lagerstättenkunde sowie Aquatische Geochemie am Institut für Angewandte Geowissenschaften des KIT. Er ist Sprecher des wissenschaftlichen Lenkungskreises der Karlsruher Denkfabrik.

Professor Dr. Dieter Stapf leitet das Institut für Technische Chemie des KIT und ist Mitglied des Lenkungsausschusses des Think Tanks.

Professor Dr. Volker Schulze leitet den Forschungsbereich Fertigungs- und Werkstofftechnik am wbk-Institut für Produktionstechnik des KIT. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Lenkungskreises der Denkfabrik.