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Evaluation gehört zur Lehrveranstaltung

Grundsätzlich...

... ist die Teilnahme Pflicht, sowohl für die Studierenden als auch für die Lehrenden. Festgelegt ist das im Landeshochschulgesetz von Baden-Württemberg, § 5 Evaluation Abs. 2. Eine ausführliche Begründung zur Teilnahmepflicht wurde außerdem vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg formuliert: Zentrale Datenschutzstelle der baden-württembergischen Universitäten.

Es gibt in Deutschland auch einige Hochschulen, die die Teilnahmepflicht überprüfen und z.B. die Scheinvergabe für eine Veranstaltung damit verbinden. Am KIT wollen wir jedoch solche Verfahren nicht einführen, weil wir die Lehrveranstaltungsevaluationen als Dienstleistung sowohl für die Studierenden als auch die Lehrenden betrachten, von der Sie alle einen hohen Nutzen haben. Wir setzen daher auf Ihr freiwilliges Engagement.


Ihr Feedback wird ausgewertet und die Ergebnisse fließen über die Veranstaltung hinaus zeitnah auch in andere Steuerungsbereiche des KIT mit ein, sowohl auf der Ebene der Fakultätsvorstände wie auf der Ebene des Präsidiums. Nicht nur in Ihren Lehrveranstaltungen gestalten Sie damit die Qualität von Studium und Lehre entscheidend mit.

 

Aber...

... es gibt eine Mindestteilnehmerzahl. Wenn nur 5 oder weniger Studierende während einer geplanten Lehrveranstaltungsevaluation in der Veranstaltung anwesend sind, hat die Evaluation aus datenschutzrechtlichen Gründen grundsätzlich zu unterbleiben und die Fragebögen dürfen nicht an die Studierenden ausgeteilt werden (§ 5 Abs. 5 der Evaluationsordnung). In dem Fall, dass zwar mehr als 5 Studierende anwesend sind, in der Evaluationsstelle aber nur 5 oder weniger ausgefüllte Fragebögen abgegeben werden, können wir die Fragebögen nicht auswerten und müssen sie unverzüglich vernichten.

 

Fazit

Studierenden, Lehrenden, Fakultätsvorständen und Präsidium ist an der Qualität der Lehrveranstaltungen gelegen. Nicht nur ein Semester lang, sondern dauerhaft. Deshalb finden die Befragungen regelmäßig statt. Ein anderer Weg der Kommunikation, wo die Stimme jedes/r Einzelnen berücksichtigt werden kann, ist bei mehr als 20.000 Studierenden nicht realisierbar.