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Energiewende in Sicht - Transparente Solarzellen in Brillengläsern

Transparente, organische Solarzellen

Organische Solarzellen sind leicht und lassen sich in Form, Farbe und Transparenz an viele Anwendungen anpassen. Deshalb werden sie in Zukunft die Photovoltaik in viele neue Gebiete unseres täglichen Lebens tragen.

In zwei Studien zeigen Ingenieure des KIT zukünftige Anwendungsfelder für organische Solarzellen:

Im Modell von Mies van der Rohes „Farnsworth House“ sind semi-transparente organische Solarmodule in die Glasfassade integriert. Diese erzeugen über den Tagesverlauf einen kontinuierlichen Solarstrom und beweisen gleichzeitig, dass neue Formen der Energieumwandlung einem ansprechenden Design nicht im Wege stehen müssen.

Die „Solar Glasses“ sind ein Beispiel dafür, dass sich organische Solarzellen hervorragend für den Einsatz in mobilen Anwendungen sowie in intelligenter Kleidung eignen. Die beiden Displays und die integrierte Elektronik werden direkt von den in die Brillengläser integrierten, transparenten organischen Solarzellen versorgt.

 

 

Beide Exponate zeigen anschaulich, dass nicht nur Form und Größe der organischen Solarzellen auf die gewünschten Anwendungen angepasst, sondern auch in verschiedenen Farben realisiert werden können. Letzteres wird auch in der großen Farbvielfalt der Solarmodule in der Deckeninstallation über dem Präsenter auf der Hannover Messe deutlich.

Diese Forschung ist gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Europäische Union, die Baden-Württemberg Stiftung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Informationen zur Arbeitsgruppe Organische Photovoltaik: http://www.lti.kit.edu/opv

 

 

 

Fotos

 

Forschung an druckbarer organischer Photovoltaik Solarbrille

Umweltfreundliche Herstellung organischer Solarzellen (Foto: Dr. Alexander Colsmann, LTI, KIT)

 

Flexibles semi-transparentes organisches Solarmodul (Foto: Daniel Bahro, LTI, KIT)

Solarbrille mit Gläsern aus semi-transparenten, organischen Solarzellen (Foto: Dr. Alexander Colsmann, LTI, KIT)

Semi-transparente Solarzelle als Brillenglas  Reinraum-Labor zur Entwicklung umweltfreundlicher Prozesse für die Beschichtung un den Druck von organischen Halbleitern (Foto: Daniel Bahro, LTI, KIT)  Flexibles organisches Solarmodul (Foto: Manuel Koppitz, LTI, KIT)

Semi-transparente Solarzelle, die zur Energieumwandlung als Brillenglas verwendet wird (Foto: Dominik Landerer, LTI, KIT)

Reinraum-Labor zur Entwicklung umweltfreundlicher Prozesse für die Beschichtung und den Druck von organischen Halbleitern (Foto: Daniel Bahro, LTI, KIT) Flexibles organisches Solarmodul (Foto: Manuel Koppitz, LTI, KIT)
 In organischen Solarzellen lassen sich Transparenz und Farbe leicht einstellen Solar-Sonnenbrille von hinten Drei Solar-Sonnenbrillen

In organischen Solarzellen lassen sich Transparenz und Farbe leicht einstellen. (Foto: Janek Benz, LTI, KIT)

Transparente organische Solarzellen lassen sich in Form und Farbe an jede mögliche Anwendung anpassen, so zum Beispiel auch für die Integration in Brillengläser. (Foto: Dominik Landerer, LTI, KIT)

Transparente organische Solarzellen lassen sich in Form und Farbe an jede mögliche Anwendung anpassen, so zum Beispiel auch für die Integration in Brillengläser. (Foto: Dominik Landerer, LTI, KIT)

Blick aufs Materialwissenschaftliche Zentrum am KIT durch eine Solar-Sonnenbrille Eine Reihe Solar-Sonnenbrillen auf einer Sitzbank  

Transparente organische Solarzellen lassen sich in Form und Farbe an jede mögliche Anwendung anpassen, so zum Beispiel auch für die Integration in Brillengläser. (Foto: Dominik Landerer, LTI, KIT)

Transparente organische Solarzellen lassen sich in Form und Farbe an jede mögliche Anwendung anpassen, so zum Beispiel auch für die Integration in Brillengläser. (Foto: Daniel Bahro, LTI, KIT)