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Effekte aus der Natur für technische Anwendungen nutzen

Effekte aus der Natur für technische Anwendungen nutzen
Autor:

Sandra Wiebe

Quelle:

Pressestelle des KIT

Datum: 11.10.2017

Schmetterlinge gibt es in vielen Formen und Farben. Neben bunt gemusterten Exemplaren gibt es auch solche mit fast durchsichtigen oder strahlend blauen Flügeln. Diese optischen Effekte und Farben machen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT nutzbar: So lässt sich beispielsweise die Nanostruktur auf den Flügeln des Glasflügelschmetterlings auf technische Anwendungen übertragen. Obwohl sie durchsichtig sind, reflektieren die Flügel kaum Licht, dadurch ist der Schmetterling für seine Fressfeinde beinahe unsichtbar. „Wir haben herausgefunden, dass die Nanostrukturen auf der Oberfläche des Flügels unregelmäßig sind und deshalb die geringe Reflexion bewirken“, sagt Hendrik Hölscher vom Institut für Mikrostrukturtechnik des KIT. „Diese Erkenntnis eröffnet uns spannende Anwendungsmöglichkeiten, etwa für Antireflexschichten in Handy- oder Laptop-Displays.“ Bei einem Vortrag bei der Herbst-Winter-Vortragsreihe des Karlsruher Zoos spricht Hölscher über Farben und Strukturen bei Schmetterlingen und Vogelfedern und erläutert, was sie mit der Nanotechnologie zu tun haben. Der Vortrag findet am 19. Oktober 2017, um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses im Karlsruher Zoo, Ettlinger Str. 4b, statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt.

Karlsruher Lernraumtag – Wo lerne ich wie am besten?

Durch die Digitalisierung und die ständige Verfügbarkeit des Internets kann man inzwischen an jedem beliebigen Ort lernen. Doch je nach Lernverhalten, wirken sich die Orte positiv oder negativ darauf aus. Bei dem Karlsruher Lernraumtag am 17. Oktober, der innerhalb der Europäischen Architekturtage stattfindet, setzt sich Ines Langemeyer, Professorin für Lehr-Lernforschung des KIT, in einem Vortrag von 15:45 – 16:30 Uhr mit psychologischen Erkenntnissen über die Lernfähigkeit auseinander und beantwortet die Fragen, wie man eigentlich richtig lernt und was Orte mit dem Lernverhalten zu tun haben. In einer Podiumsdiskussion von 17:00 – 19:00 Uhr spricht Alexander Wanner, Vizepräsident für Lehre des KIT, mit Expertinnen und Experten darüber, ob es den idealen Lernraum überhaupt gibt, welchen Einfluss technische und gesellschaftliche Entwicklungen haben und welche Rolle Bibliotheken als Lernraum einnehmen. Der Karlsruher Lernraumtag findet am 17. Oktober, von 09:30 bis 19:00 Uhr statt. In verschiedenen Vorträgen in den Bibliotheken in ganz Karlsruhe will man gemeinsam mit Bibliotheksnutzern, -betreibern und -planern herausfinden, welche architektonischen, organisatorischen, atmosphärischen und sozialen Aspekte das Lernen im Bibliotheksraum beeinflussen. Weitere Informationen und Programm: www.karlsruher-lernraumtag.de.