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Nahrungsmittel aus Mikroalgen

Nahrungsmittel aus Mikroalgen
Autor:

Margarete Lehné, Sibylle Orgeldinger

Quelle:

Pressestelle des KIT

Datum: 27.09.2017

Während die Weltbevölkerung weiter wächst, werden Anbauflächen für Nahrungspflanzen infolge des Klimawandels immer knapper. Algen könnten künftig wesentlich zur Ernährung des Menschen beitragen. Mit Möglichkeiten, Nahrungsmittel aus Mikroalgen herzustellen, beschäftigt sich Christine Rösch vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT. Die mikroskopisch kleinen Wasserorganismen beanspruchen kein Ackerland, sondern lassen sich in technischen Systemen kultivieren und erreichen im Vergleich zu traditionellen Kulturpflanzen wie Raps oder Soja deutlich höhere Erträge. Zudem liefern Algen wertvolle Nährstoffe wie Proteine und Omega-3-Fettsäuren, sodass sie den knapper werdenden Fisch ersetzen könnten. Die Agrarbiologin Rösch analysiert Verfahren, die Inhaltsstoffe von Algen durch geeignete Produktions-, Ernte- und Aufschlussverfahren für die menschliche Ernährung nutzen, unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten. Eine Online-Umfrage der Forscher ergab, dass die Bevölkerung an Nahrungsmitteln auf Algenbasis durchaus interessiert ist. Die Befragten erwarten davon unter anderem Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden, Wirtschaftlichkeit und Unabhängigkeit sowie Beiträge zur Bekämpfung des Hungers in der Welt und zur Schonung der Umwelt.

Gründererfolg mit Kneipenquartett

Quartettspiel, Gutscheinheft und Ausgehplaner in einem – das ist das „KA-Kneipenquartett“. Mit ihm können Studierende neue Bars, Clubs oder auch Cafés in Karlsruhe kennenlernen. Jede der 32 Spielkarten fungiert auch als Gutschein für die jeweilige Kartenlocation, beispielsweise für Freigetränke oder Gratisessen. Zu kaufen gibt es das KA-Kneipenquartett in allen Cafeterien des Studierendenwerks Karlsruhe. Entwickelt haben es Michael Janke und Fabian Popp, die beide am KIT Maschinenbau studieren und seit der ersten Woche befreundet sind. Die jungen Gründer haben sich Buchhaltung, Marketing und Vertrieb über „Learning by Doing“ angeeignet. Unterstützung erhielten sie vor allem am Anfang vom Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE) am KIT. „Mit dem KA-Kneipenquartett bekommen besonders Studierende aus den ersten Semestern eine tolle Möglichkeit, die angesagten Locations der Stadt zu erkunden und gleichzeitig Geld zu sparen“, erklären Janke und Popp. Ihre Idee kommt an: Die 5. Auflage 2016/17 des KA-Kneipenquartetts war nach wenigen Tagen ausverkauft. Die nächste Auflage kann man ab 9. Oktober, zum Start des Wintersemesters 2017/18, erwerben. Infos unter www.ka-kneipenquartett.de