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KIT-Gründerschmiede: Gestensteuerung kann Arbeitsalltag erleichtern

KIT-Gründerschmiede: Gestensteuerung kann Arbeitsalltag erleichtern
Autor:

Sandra Wiebe

Quelle:

Pressestelle des KIT

Datum: 06.09.2017

Wo Menschen mit gefährlichen Werkstoffen umgehen oder Handschuhe tragen müssen, ist es schwierig Computer zu bedienen. Bei Lärm ist die Sprachsteuerung oft keine Alternative. Die Lösung für dieses Problem kommt aus Karlsruhe: Kinemic – einer Ausgründung des KIT – hat eine Software entwickelt, die es erlaubt, verschiedenste Geräte wie PCs, Smartphones oder Datenbrillen freihändig zu bedienen – durch Schreiben in die Luft oder einfache Gesten. Die Bewegungssensoren einer Smartwatch oder eines Armbands erfassen Hand- und Armbewegungen. Ein Algorithmus erkennt, welche Geste ausgeführt wurde und erteilt dann den entsprechenden Befehl. „Bereits existierende Systeme funktionieren über kamerabasierter Gestensteuerung. Dabei ist die Kamera fest an einem Ort installiert, wodurch sich der Nutzer nicht frei im Raum bewegen kann. Durch die Sensoren an den Armen können wir auf Kameras verzichten und das System problemlos in die Arbeitsabläufe integrieren“, sagt Christoph Amma vom Institut für Anthropomatik und Robotik am KIT und Geschäftsführer von Kinemic. Die Hand ersetzt Computermaus und Tastatur. Mit Wischbewegungen kann sich der Nutzer durch Menüs navigieren, das Drehen der Hand steht beispielsweise für Enter. Was genau welche Geste bedeutet, können Kunden selbst festlegen. Weitere Informationen: www.kinemic.de

Welcome2Work unter den vier Gewinnern des Ideenwettbewerbs „ShareBW“

Sich in einem anderen Land zurechtzufinden, ist nicht einfach. Oft gibt es Sprachbarrieren, Kultur und Gesetze sind noch fremd. Das macht auch die Jobsuche schwierig. Geflüchteten den Einstieg in den Beruf zu erleichtern, ist Ziel des Projekts „Welcome2Work“ des Vereins „Enactus KIT“, das gleichzeitig Jobbörse und Patenprogramm ist. Es wird nun beim Ideenwettbewerb „ShareBW“ mit 44000 Euro ausgezeichnet. Die Idee von Welcome2Work: Ehrenamtliche unterstützen Jobsuchende unter anderem bei Behördengängen, dem Deutsch lernen und bei der Bewerbung. Den Paten bietet das Programm in Themenfeldern wie „Berufsfindung und Qualifizierung“, „Bewerbungsunterlagen und Zeugnisanerkennung“, oder „Berufsvorbereitung und Arbeitserlaubnis“ eine klare Anleitung, wie sie Flüchtlingen bei der Integration in den Arbeitsmarkt helfen können. Die Projektseite im Internet stellt dafür zum Beispiel Vorlagen und Checklisten bereit. Anhand von Kriterien wie Wohnort, Alter und Sprachkenntnisse bringt Welcome2Work Geflüchtete und passende Paten zusammen. Jobsuchende Flüchtlinge unterstützt die Webseite bei der Berufsorientierung und bietet geeignete Qualifizierungsmaßnahmen und Stellenanzeigen an. Dabei arbeitet Welcome2Work mit Unternehmen, Kammern und Innungen zusammen. Seit Anfang des Jahres läuft Welcome2Work als Pilotprojekt. Daraus entstanden bereits fünfzehn Patenschaften, die ersten Bewerber wurden in einen Beruf vermittelt. Bei dem Wettbewerb „ShareBW“, den das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg koordiniert, wurde das Projekt aus 47 Vorschlägen zu einem der vier Gewinner gekürt. Am 26. Oktober zeichnet Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die Gewinnerprojekte aus. Weitere Informationen: www.welcome2work.de, www.sharebw.de