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Sicheres Auslagern von Daten

Sicheres Auslagern von Daten
Autor:

Sibylle Orgeldinger

Quelle:

Pressestelle des KIT

Datum: 23.08.2017

Jan Bartsch, Student des KIT, hat für seine Bachelorarbeit den „ITK Student Award 2017“ des Technologieunternehmens ITK Engineering erhalten. Bartsch befasste sich mit einem Verfahren zum sicheren Auslagern von Daten und entwickelte dafür eine grundlegende Sicherheitsanalyse. „Beim Auslagern von Daten auf einen potenziell nicht vertrauenswürdigen Server reicht das reine Verschlüsseln der Daten nicht aus“, sagt Bartsch. „Um die Daten zu schützen, bedarf es zusätzlich einer Zugriffsverschleierung, damit ein Angreifer nicht über die Beobachtung von Anfragen auf die zugehörigen verschlüsselten Daten schließen kann.“ Unter anderem hat Bartsch einen Simulator gebaut, um den Angreifer besser zu verstehen. „Das Ergebnis war, dass der Angreifer zwar Informationen erhält, diese aber durch das Protokoll degeneriert werden. Auf Dauer kann der Angreifer dann keine Aussagen mehr treffen, da er schneller Informationen verliert als gewinnt“, erläutert Bartsch, der nun ins dritte Semester des Master-Studiengangs Informatik kommt. Mit dem ITK Student Award würdigt das international tätige Unternehmen herausragende Beiträge von Hochschulen und Studierenden zu aktuellen technologischen Entwicklungen.

Schwimmbadwasser umweltfreundlich aufbereitet

Chlor im Schwimmbad ist unerlässlich – kein anderes Mittel tötet Krankheitserreger und Keime im Wasser so zuverlässig ab. Reagiert Chlor allerdings mit Hautschuppen, Fett, Schweiß, Urin, Kosmetika und anderen Stoffen, die durch Schwimmer ins Beckenwasser gelangen, bilden sich durch chemische Reaktionen Substanzen, die riechen, gelegentlich auch Allergien auslösen und die Umwelt belasten. Forscher des KIT haben ein Verfahren entwickelt, um Stoffe aus dem Wasser zu entfernen, bevor sie mit dem Chlor reagieren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Engler-Bunte-Institut (EBI), Teilinstitut für Wasserchemie und Wassertechnologie, setzten Filtrationsmembranen ein, die auch winzigste Partikel im Ein-Nanometer-Bereich aus dem Wasser entfernen. Ihr Verfahren haben die Forscher im Schwimmbad getestet. Dabei zeigte sich, dass es nicht nur die Wasserqualität verbessert, sondern verglichen mit anderen Methoden deutlich billiger und umweltschonender ist, weil es weniger Energie, Wasser und Chemikalien verbraucht.