english  | Home | Impressum | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

Tel: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Besucheranschrift:

Karlsruher Institut für Technologie

Gesamtkommunikation

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Wie kann die Prozesskette optimiert werden?

Wie kann die Prozesskette optimiert werden?
Autor:

Saskia Kutscheidt

Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 23.02.2012
Neuer Professor am Institut EnTechnon des KIT
Der Physiker Orestis Terzidis ist neuer Professor für Entrepreneurship und Technology Management am KIT. Die Professur ist am neuen Institut EnTechnon am KIT angesiedelt. Entreneurship als wirtschaftswissenschaftliche Disziplin fördert die Entwicklung von wissenschaftlichen Entdeckungen und technischen Entwicklungen zu marktfähigen Innovationen. Terzidis‘ Forschungsschwerpunkt wird künftig das Thema „Entrepreneurship in Neugründungen und Unternehmen“ sein: Gemeinsam mit seinem Team wird er sich unter anderem mit der Potenzialanalyse von wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen sowie mit der Aufarbeitung globaler Trends in Märkten, der Gesellschaft und der Politik beschäftigen. Ein weiterer Schwerpunkt des neuen Lehrstuhls liegt auf der strategischen Planung von Innovationen, also der Entwicklung von innovativen Produkten und Diensten sowie der Konzeption von Strategien für geistiges Eigentum. Ziel ist es außerdem, ein Lehrangebot für Studierende zu entwickeln, mit dem sie notwendige Kompetenzen entwickeln können sowie Kooperationen mit Einrichtungen zu fördern, die junge Unternehmer unterstützen. Orestis Terzidis studierte Physik und Philosophie an der Universität Heidelberg und promovierte anschließend in Theoretischer Festkörperphysik. Nach der Promotion arbeitete der heute 46-Jährige unter anderem als Post-Doktorand an der Universität Heidelberg und am Forschungszentrum Saclay in Paris. Vor der Aufnahme seiner Professur am KIT leitete Terzidis den Karlsruher Forschungsstandort des Softwareherstellers SAP.



IPEK-Veranstaltung „Integrierte Produktentwicklung“
Allein durch eine Steigerung der Schnittgeschwindigkeit können Fertigungsprozesse in der Blechverarbeitung nicht effizienter gestaltet werden. Denn das Schneiden von Blechbauteilen mithilfe eines Lasers ist mittlerweile deutlich schneller als die dem Schneidprozess vor- und nachgelagerten Prozessschritte wie beispielsweise das Sortieren und Abtransportieren der Restteile. Wie können Ingenieure  die Prozesskette rund um das Laserschneiden der Bauteile optimieren? Mit dieser Frage beschäftigten sich 42 KIT-Maschinenbaustudierende vom IPEK – Institut für Produktentwicklung unter der Leitung von Albert Albers. Im Projekt „Entwicklung von Innovationen rund um die Blechverarbeitung mit Fokus auf 2D-Lasermaschinen“, das die Lehrveranstaltung „Integrierte Produktentwicklung“ des IPEK begleitet, erarbeiteten die Nachwuchsingenieure gemeinsam über 200 Lösungsansätze, von denen sie sieben als Prototyp umgesetzt, validiert und bei der Abschlussveranstaltung präsentiert haben: Sie reichen von einfachen Werkzeugen zur Erleichterung der manuellen Bearbeitung von Blechbauteilen bis hin zu vollautomatisierten Anlagen für die Laserschneidprozesse zur Vor- und Nachbereitung der Blechroh- und -Fertigteile. Die Lösungen könnten die Effizienz von Blechverarbeitungsprozessen um über 60 Prozent sowie die Produktionskapazität um bis zu 80 Prozent steigern. Projektpartner im Wintersemester 2011/2012 war die TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG. Ziel der Lehrveranstaltung Integrierte Produktentwicklung ist es, die theoretischen Inhalte der Vorlesung mit den praktischen Anforderungen der Industrie zu verbinden.



Studien- und Berufsinformationstag in Karlsbad
Was machen Informatiker? Und wie gut muss man in Mathematik sein, um Informatik studieren zu können? Beim Studien- und Berufsinformationstag bewegten diese und andere Fragen Schülerinnen und Schüler der elften Klasse des Gymnasiums Karlsbad, die sich am Stand von Tatiana Rhode von der KIT-Fakultät für Informatik und Benjamin Klatt vom Forschungszentrum Informatik über das Studium informierten. Insgesamt 15 Institutionen stellten die Studien- und Berufsmöglichkeiten nach dem Abitur vor. Die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten hatten zahlreiche Fragen an die beiden KIT-Mitarbeiter, etwa zum Studienaufbau, über das Bachelor- und Mastersystem, über die Perspektiven nach dem Studium und das Leben der Studierenden am KIT. Angeregte Diskussionen entwickelten sich über die Vorteile eines Informatikstudiums am KIT und über die Frage, ob der Masterstudiengang noch sinnvoll ist, wenn Absolventinnen und Absolventen schon nach dem Bachelorabschluss arbeiten können. „Besonders interessant für die Schüler waren unser eigener Werdegang: In welchen Fächern waren wir in der Schule gut, was haben wir uns damals als zukünftigen Job vorgestellt, wie haben wir unsere Studienwahl getroffen, würden wir den gleichen Weg noch einmal gehen?“, erklärt Tatiana Rhode.



Botanischer Garten
Warum ist die Banane krumm? Warum sind Kaffeebohnen rot und wie kommt die Erdnuss in die Erde? Die Geheimnisse  tropischer Nutzpflanzen erklärt die Biologin Beatrix Zaban bei einer Führung durch den Botanischen Garten des KIT am kommenden Sonntag, 26. Februar, ab 11.15 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Anmeldungen unter www.botanik.uni-karlsruhe.de