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Lange Nacht der Studienberatung am KIT

Lange Nacht der Studienberatung am KIT
Autor:

Sarah Werner

Quelle:

PKM-Presse

Datum: 15.06.2016

Am 15. Juli endet die Bewerbungsfrist für viele Studiengänge in Deutschland. Un- und Kurzentschlossene sowie generell studieninteressierte Schülerinnen und Schüler können sich vorher bei der „Langen Nacht der Studienberatung“ über das Studium am KIT informieren. In insgesamt 20 Veranstaltungen stellt das Zentrum für Information und Beratung Studienmöglichkeiten unter anderem aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder dem MINT-Kolleg vor und gibt Tipps zur Bewerbung, Zulassung oder Studienwahl. Welche Möglichkeiten Flüchtlinge am KIT haben, zeigt die Dienstleistungseinheit Hochschulrecht und Akademische Angelegenheiten in einem Forum für Flüchtlinge. Als Rahmenprogramm führt die Fachschaft der KIT-Fakultät für Elektro- und Informationstechnik bei Nacht über den Campus und die KIT-Fakultät Informatik bietet eine Mitmachaktion zum Thema Virtual Reality an. Die „Lange Nacht der Studienberatung“ findet am 3. Juli von 18 bis 22 Uhr in Gebäude 11.30 am Campus Süd des KIT statt (Engelbert-Arnold-Straße 2). Informationen zum Programm unter: www.sle.kit.edu/vorstudium/langenachtberatung.php.

Ist Nachhaltigkeit käuflich? Themenabend über nachhaltige Wirtschaftsweise am KIT

Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit entstehen mehr als ein Viertel aller Treibhausgasemissionen in Deutschland durch den Konsum privater Haushalte. Doch wie groß ist die Verantwortung des Einzelnen? Wie stark sollte die Politik regulieren? Sollte die Gesellschaft bewusster konsumieren oder den Druck auf die Politik erhöhen? Wie aussichtsreich ist die Zertifizierung von Produkten mit Nachhaltigkeitslabels oder die Abkehr von den Zielen ökonomischen Wachstums? Diese Fragen diskutieren Jürgen Kopfmüller, Richard Beecroft sowie Institutsleiter Armin Grunwald vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) mit den Gästen des Themenabends „Nachhaltigkeit ist käuflich… oder?“ am KIT. Dabei zeigen sie drei mögliche Positionen in der Debatte auf: die politische, die wirtschaftliche und die gesellschaftliche. Die Veranstaltung findet am 23. Juni 2016, ab 18 Uhr im Foyer des ITAS statt (Karlstraße 11). Sie ist Teil der Veranstaltungsreihe „technik.kontrovers“, in der Wissenschaftler des ITAS des KIT gesellschaftlich brisante Themen vorstellen, zu denen sie forschen. Ziel ist, einen Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu ermöglichen. Weitere Informationen: www.itas.kit.edu/veranstaltungen_2016_technikkontrovers.php.

Kluger Kopf für Elektromobilität: Student des KIT erhält DRIVE-E-Studienpreis 2016

Autofahrer, deren Fahrzeug keine Servolenkung hat, kennen es: Das Lenken fällt oft schwer und erfordert viel Kraft. In neueren Autos nimmt die Lenkkraftunterstützung den Fahrern einen Großteil der Mühe ab. Während in konventionellen Autos der Verbrennungsmotor das System mit Energie versorgt, übernimmt in Fahrzeugen mit elektrischem Motor die Batterie diese Aufgabe. Dadurch reduzieren sich jedoch die Leistungsfähigkeit und Reichweite des Autos. Unter welchen Umständen der elektrische Antrieb die Lenkkraftunterstützung übernehmen kann, um hier Energie für größere Reichweiten einzusparen, erforschte Tino Megner in seiner Bachelorarbeit am KIT. Für diese erhielt er nun den DRIVE-E-Studienpreis in der Kategorie „Projekt- und Bachelorarbeiten“ und damit 4.000 Euro. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Fraunhofer-Gesellschaft zeichnen mit dem Preis jährlich herausragende, innovative studentische Arbeiten rund um die Elektromobilität aus.
Megners Arbeit ist ein Beitrag zum Verbundprojekt „Energieoptimale, intelligente Lenkkraftunterstützung für elektrische Fahrzeuge (e²-Lenk)“ und wurde am SHARE (Schaeffler Hub for Automotive Research in E-Mobility) erstellt. Hier arbeiten Shaeffler und das KIT gemeinsam erfolgreich an verschiedenen Projekten im Umfeld Elektrischer Antriebe, Energiespeicher und Automatisierter Mobilität als Partner innerhalb der Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe.

Thementag Industrie 4.0 am KIT

Industrie 4.0 beschreibt den Wandel der konventionellen Produktion hin zu einer digitalisierten und vernetzten Fertigung. Für Wissenschaft und Industrie entstehen dadurch Chancen, stellt sie aber auch vor neue Herausforderungen. Welche das sind und wie sie damit umgehen, erläutern Unternehmen und Organisationen wie TRUMPF, Bosch oder der Karlsruher Service Research Institute beim Thementag Industrie 4.0 am KIT. In Diskussionsrunden, Vorträgen oder Get-togethers stellen Ingenieure, Produzenten und Wissenschaftler ihre Sichtweisen auf die vierte industrielle Revolution vor. Das „Forum Informationswirtschaft e.V.“ organisiert die öffentliche Veranstaltung zusammen mit der KIT-Fakultät für Informatik, um Studierenden und allen Interessierten einen möglichst umfassenden Einblick in das Thema zu geben. Die Hochschulgruppe des KIT unterstützt angehende Informationswirte in ihrem Studium sowohl durch Veranstaltungen als auch individuelle Beratung. Sie wirkt an der inhaltlichen Gestaltung des Studiengangs mit und kooperiert eng mit Unternehmen.
Der Thementag findet am 21. Juni im Gastdozentenhaus des KIT statt (Campus Süd, Engesserstrasse 3). Weitere Informationen unter: www.informatik.kit.edu/7009.php/event/30764.

Heinrich-Hertz-Preis für Energieinformatik-Pionier des KIT

Wie wird unser Energiesystem im Jahr 2050 aussehen? Der „Blick nach vorne“ stand im Mittelpunkt der fünften Jahrestagung des KIT-Zentrums Energie: Um Hochstrom-Supraleiterkabel und solar-basierte Heizsysteme ging es dabei genauso wie um das Energiemanagement von Gebäuden und die Möglichkeit, Energie aus Wind und Sonne in Erdgas zu speichern.
Schon vor der Entscheidung Deutschlands für die Energiewende beschäftigte sich der Informatiker Hartmut Schmeck mit Lösungen zur flexibleren Nutzung von Energie. Als einer der ersten prägte er das Feld der Energieinformatik. Für sein Lebenswerk zeichnete ihn die EnBW-Stiftung bei der Jahrestagung mit dem Heinrich-Hertz-Preis 2016 aus. Der Preis würdigt insbesondere Schmecks Beiträge zur Entwicklung und zum Einsatz innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien in intelligenten Energiemanagementsystemen. „Hartmut Schmeck verfügt über den Weitblick, Entwicklungen und Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, interessante Schnittstellen klar zu sehen und über die Kompetenz, tragfähige Lösungen zu entwickeln“, so Holger Hanselka, Präsident des KIT und Vorsitzender des Kuratoriums der EnBW- Stiftung, in seiner Laudatio. „In einer Reihe von Projekten, die aufeinander aufbauen, hat er schon früh Energie, Mobilität und Information – die drei gesellschaftlichen Bedarfsfelder des KIT – miteinander verbunden.“
So baute Schmeck am KIT unter anderem das Energy Smart Home Lab auf: einen Prototyp für das intelligente Haus der Zukunft, der die Bereiche Wohnen, Energie und Elektromobilität so zusammenführt, dass sich erneuerbare Energien bestmöglich nutzen lassen und zugleich der Wohnkomfort steigt. Über ein Panel können die Bewohner den aktuellen Stromverbrauch und die Energieflüsse im Haus nachverfolgen und beispielsweise festlegen, wann die Wäsche gewaschen oder das Elektroauto abfahrbereit sein soll. Einen wesentlichen Beitrag leistete Hartmut Schmeck zudem zum erfolgreichen Antrag des KIT für das „Energy Lab 2.0“, mit dem das KIT heute über eine europaweit einzigartige Infrastruktur zur Erforschung künftiger Energiesysteme verfügt.
Den mit 10.000 Euro dotierten Preis überreichte ihm Wolfram Münch, Leiter des Ressorts Forschung und Entwicklung bei EnBW. Die EnBW-Stiftung vergibt die Auszeichnung seit 1975 für besondere wissenschaftliche oder technische Leistungen auf dem Gebiet der Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie oder für andere anwendungsorientierte Forschungstätigkeiten.