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Portrait Monika Landgraf
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Monika Landgraf

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Forschung zur Energie in Gebäuden und Quartieren

Forschung zur Energie in Gebäuden und Quartieren
Autor: Dr. Sibylle Orgeldinger, Margarete Lehné, Linh Le Thanh Vu
Quelle:

KIT-Presse

Datum: 22.10.2014

Gebäude und Quartiere haben große Bedeutung für die Energiewende: Sie bergen ein hohes Potenzial für das Steigern der Energieeffizienz und das Integrieren erneuerbarer Energien – 40 bis 50 Prozent des deutschen Primärenergiebedarfs entfallen auf das Betreiben von Gebäuden. Um eine Schnittstelle zwischen Forschung, Anwendung und Politik zu schaffen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das „Forschungsnetzwerk Energie in Gebäuden und Quartieren“ initiiert. Zwei Wissenschaftler des KIT wirken in dem Netzwerk mit: Andreas Wagner, Leiter des Fachgebiets Bauphysik und Technischer Ausbau (fbta) an der Architekturfakultät, und Thomas Lützkendorf, Leiter des Lehrstuhls für Ökonomie und Ökologie des Wohnungsbaus an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Das Forschungsnetzwerk bündelt verschiedene Förderbereiche der Energieforschung im BMWi, unter anderem die Förderinitiative Energieoptimiertes Bauen (EnOB). Innerhalb von EnOB betreiben die KIT-Forscher zusammen mit anderen Hochschulpartnern und dem Fraunhofer ISE Begleitforschung zu den Demonstrationsobjekten, erfassen Energiekennzahlen und Kostenkenndaten und nehmen technologiebezogene Gebäudeanalysen vor. Andreas Wagner, der das neue Netzwerk besonders als Plattform für systemische Forschung sieht, koordiniert die EnOB-Begleitforschung.

 

Wissenschaftliches Schreiben lernen

Wer im Studium Unterstützung beim Schreiben von Hausarbeiten braucht, kann das Angebot des Schreiblabors im House of Competence (HoC) am KIT nutzen: Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften entwickeln dazu gemeinsam mit studentischen Tutoren der Natur- und Ingenieurswissenschaften Leitfäden, Tutorien und Workshops, die auf das jeweilige Studienfach zugeschnitten sind. „Das Peer-Tutoren-Programm bezieht die Perspektive der Studierenden in allen Phasen ein: vom Zusammenstellen des Materials über die didaktische Aufbereitung bis zum Übernehmen von Lehraufgaben“, so Stefan Scherer, wissenschaftlicher Leiter des Schreiblabors in Zusammenarbeit mit Andreas Hirsch-Weber, der das Schreiblabor operativ leitet. Mit dieser Arbeit leisten die Studierenden auch einen Beitrag zur Forschung rund um das wissenschaftliche Schreiben. Gegenstand der Schreibforschung am KIT sind vor allem die Anforderungen an Qualifikationsschriften speziell in den natur- und technikwissenschaftlichen Fächern. Die Ergebnisse fließen dann wiederum in die Beratungs- und Kursangebote des Schreiblabors ein. Weitere Informationen: http://www.hoc.kit.edu/schreiblabor

 

Ringvorlesung online

Die Vielfalt des Ingenieurstudiums in Deutschland ist derzeit live im Internet zu erleben: im Online-Kurs, kurz MOOC (für: Massive Open Online Course), „German Engineering“. In der öffentlich und kostenfrei zugänglichen Ringvorlesung gibt es bis zum 15. Dezember jeden Montag um 14 Uhr eine Videoübertragung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU9, des Verbands führender Technischer Universitäten in Deutschland, stellen ihre Standorte und Themen vor. So spricht am 24. November Petra von Both vom KIT über Gebäudelebenszyklusmanagement. Tamim Asfour, ebenfalls vom KIT, präsentiert am 8. Dezember humanoide, das heißt dem Menschen ähnliche Roboter. Der englischsprachige MOOC richtet sich an Nachwuchs aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), der sich für ein weiterführendes ingenieurwissenschaftliches Studium in Deutschland interessiert. Weitere Informationen unter http://www.tu9.de/mooc

 

Studienstart in Rust

Ihre rund 600 Studienanfängerinnen und -anfänger begrüßte die Fakultät für Maschinenbau des KIT am Montag im Europa-Park in Rust. Dort erhielten die Erstsemester der Studiengänge Maschinenbau, Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sowie Mechatronik und Informationstechnik einen Einblick in die Praxis und lernten mögliche Berufsfelder vor Ort kennen. Auch im kreativen Lösen praxisnaher Aufgaben konnten sich die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure ausprobieren: Im Konstruktionswettbewerb „Eurotower“ ging es darum, aus Spaghetti und Marshmallows einen möglichst hohen und stabilen Turm zu bauen. Für die drei erfolgreichsten Gruppen gab es anschließend eine „Backstagetour“: Bei der Führung durch die Maschinenräume und Wartungshallen konnten sie einen Blick auf die Betriebstechnik werfen. Bereits zum dritten Mal hatte KIT-Alumnus Roland Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Freizeitparks den Maschinenbau-Nachwuchs nach Rust eingeladen.

 

 

Monika Landgraf ist Forschungspressesprecherin 2014

Zur „Forschungspressesprecherin des Jahres 2014“ in der Kategorie „Hochschulen und Forschungsinstitute“ haben Wissenschaftsjournalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Monika Landgraf, Pressesprecherin des KIT, gewählt. Die Zeitschrift „Medizin- und Wissenschaftsjournalist“ und der Internet-Blog „Wissenschaft kommuniziert“ des langjährigen Chefredakteurs von „Bild der Wissenschaft“, Rainer Korbmann, hatten rund 700 Medienvertreter zu der Abstimmung aufgerufen. Kriterien für die Wahl waren Professionalität, journalistische Fähigkeiten, Verständnis für die Medien und Niveau der vermittelten Informationen. Forschungssprecher 2014 in der Kategorie „Forschungsorganisationen und Stiftungen“ ist Christian Walther von der Leibniz-Gemeinschaft, in der Kategorie „Industrie und andere Unternehmen“ ist es Rolf Hömke vom Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (VFA).