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KIT zeigt Filmklassiker

KIT zeigt Filmklassiker
Autor:

 Sarah Dehm, Sarah Werner

Quelle: PKM-Presse
Datum: 20.04.2016

„Es irrt der Mensch, solang er strebt“ – zu diesem Schluss kommt Dr. Faust in Goethes gleichnamigen Klassiker. Das Werk zählt zu den meistzitierten der deutschen Literatur. Zudem gibt es zahlreiche Adaptionen in Musik, Theater und Film, wie etwa den 1926er Klassiker „Faust – eine deutsche Volkssage“ von Friedrich Wilhelm Murnau. Die Abteilung Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung des KIT zeigt den Film zusammen mit dem ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale sowie der Karlsruher Kinemathek. Murnaus Verfilmung ist der erste von drei Klassikern, welche die Veranstalter während des Sommersemesters öffentlich zeigen. Die Vorführung von Faust findet am 28. April um 19.00 Uhr in der Kinemathek statt (Kaiserpassage 6). Weitere Termine sind am 12. Mai und 23. Juni.

Girlsʼ Day 2016: Noch Plätze frei!


Schülerinnen aller Schularten ab der fünften Klasse für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium (MINT-Fächer) oder eine Ausbildung zu begeistern – das ist das Ziel des jährlich stattfindenden Girlsʼ Day.
Am Donnerstag, 28. April 2016, stellen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ihre Arbeit vor und laden zum Mitmachen ein.
Die Schülerinnen erwartet ein breites Angebot an Workshops, Führungen und Vorträgen. In verschiedenen Instituten und Einrichtungen des KIT können die Mädchen unter anderem fahrbare Roboter bauen, lernen wie man Nachrichten verschlüsselt und in Experimenten erleben, wie blinde Menschen arbeiten und studieren.
Eine vollständige Liste mit allen Angeboten des KIT findet sich auf: www.girls-day.de . Dort können sich die Schülerinnen für die Workshops anmelden – es sind noch einige Plätze frei. Teilnehmerinnen werden für diesen Tag vom Unterricht freigestellt.

Vorbereitungen für KA-RaceIng laufen auf Hochtouren


Die Saison 2016 kann kommen: Am 27.04.2016 stellt das studentische Rennteam KA-RaceIng des KIT seine neuen Modelle beim „Rollout“ im Audimax vor. Dieses Jahr gehen die Rennwägen „KIT16c“ und „KIT16e“ an den Start. Das Team des „KIT16e“ hat mehrere technische Verbesserungen umgesetzt und unter anderem ein neues Getriebe entwickelt. Das große Ziel der angehenden Ingenieure ist wie jedes Jahr die „Formula Student“, bei der das Team des „KIT15e“ im letzten Jahr den zweiten Platz auf der Weltrangliste erzielen konnte.
Seit zehn Jahren tüfteln die Karlsruher Studentinnen und Studenten unterschiedlichster Fachrichtungen in einem inzwischen 80-köpfigen Team, um jedes Jahr zwei neue Rennwagen – einen mit Verbrennungsmotor und einen mit Elektroantrieb – zu konstruieren, zu testen und an internationalen Wettbewerben teilzunehmen.
Weitere Informationen zu KA-RaceIng finden Sie unter: www.ka-raceing.de

Robotergestützte Operationen in der Herz-Chirurgie


Für Chirurgen ist es schwierig, am schlagenden Herzen zu operieren, weil sich die Herzoberfläche beim Schlagen schnell bewegt. Deshalb werden Herzoperationen üblicherweise am stillstehenden Herzen durchgeführt, dabei hält eine Herz-Lungen-Maschine den Patienten am Leben. Allerdings bringen das Anhalten des Herzens und die Herz-Lungen-Maschine zusätzliche medizinische Risiken für den Patienten mit sich. Eine Möglichkeit, dieses Problem zu beheben, ist der Einsatz eines Roboters für die Chirurgie am schlagenden Herzen. Gerhard Kurz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), forscht auf dem Gebiet der roboterassistierten Chirurgie. Seine Idee: ein ferngesteuerter Roboter, der die Herzbewegung mit Sensoren erfasst und sie automatisch ausgleicht. Dem Chirurgen, der den Roboter fernsteuert, wird eine stabilisierte Ansicht auf das schlagende Herz angezeigt – obwohl es in Wirklichkeit die ganze Zeit über schlägt. Diese Methode könnte das Risiko für den Patienten bei einer Herzoperation senken.
Gerhard Kurz hat für seine Dissertation zum Thema „Directional Estimation for Robotic Beating Heart Surgery“ den Südwestmetall-Förderpreis erhalten. Der Preis wird jährlich an jeder der neun baden-württembergischen Universitäten vergeben und ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert.

Seit 10 Jahren immer offen: KIT-Bibliothek feiert Jubiläum


24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Die KIT-Bibliothek ist durchgehend für Studierende und Wissenschaftler offen. Diese können zu jeder Zeit an Selbstverbuchungsstationen Bücher ausleihen sowie zurückgeben, und das schon seit zehn Jahren. „Als erste vollautomatisierte Universitätsbibliothek mit 24-Stunden-Betrieb haben wir 2006 ein neues Kapitel bundesdeutscher Bibliotheksgeschichte aufgeschlagen“, so Frank Scholze, Direktor der KIT-Bibliothek. Seitdem gab es rund acht Millionen Besucher. Vor allem unter Studierenden sei das Angebot beliebt: „Die 1000 Arbeitsplätze sind heiß begehrt und mit täglich rund 5000 Besuchern herrscht reger Betrieb.“ Mit den Öffnungszeiten greife das KIT den Trend zum studentischen Lernen und Arbeiten auf dem Campus auf. Das zum damaligen Zeitpunkt bundesweit einmalige Konzept einer 24-Stunden-Bibliothek setzen mittlerweile auch Hochschulen in Freiburg, Darmstadt, Dortmund und Leipzig um.