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Portrait Monika Landgraf
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Monika Landgraf

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Zauberwürfel knipst das Licht an

Zauberwürfel knipst das Licht an
Autor:

Linh Le Thanh Vu, Lilith C. Paul 

Quelle:

KIT - Presse 

Datum: 07.08.2014

Gründerteam entwickelt Steuerung/ Mehr Frauen für Technikstudium

Das Licht nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch die Helligkeit und Farben anpassen, ohne zum Lichtschalter laufen zu müssen – das geht mit dem „m!Qbe“. Über den Würfel mit acht Zentimetern Kantenlänge sind verschiedene Lichtfunktionen im Raum einstellbar: Ist die gewünschte Funktion angepasst, dreht der Nutzer den Würfel um eine Seite weiter und kann mit der nächsten Einstellung fortfahren. Durch eine lange Berührung wird diese auf alle Lichtquellen im Raum übertragen, durch Schütteln entsteht eine zufällige Lichtatmosphäre. Dabei kommuniziert der Würfel von seiner Basisstation via Bluetooth mit bis zu 50 Lampen und Leuchten. Lieblingseinstellungen kann der Nutzer als Favoriten speichern. Hinter dem „Zauberwürfel“ steckt das Gründerteam „franzkann*“ vom Lichttechnischen Institut des KIT. Ziel der Entwickler ist es, künftig auch andere Geräte mit dem Würfel steuern zu können.

Digitale Langzeitarchivierung

Zwischen Akten- und Buchdeckeln hat Wissen Jahrhunderte überdauert. Heute entstehen in Kunst und Forschung vermehrt digitale Dokumente ohne analoges Original. Mit der Frage, wie solche Daten dauerhaft zugänglich bleiben, befasst sich Ralf Schneider, Geschäftsführer des am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale verorteten Center of Digital Tradition (CODIGT) am KIT. Dabei geht es ihm insbesondere um komplexe Daten, in denen verschiedene Medienformate eng aufeinander bezogen sind. Um beispielsweise Medienkunstwerke zu archivieren, gebe es derzeit nur wenige bezahlbare Möglichkeiten, so der Germanist und Medienwissenschaftler: Man könne historische Hardware möglichst lange konservieren, veraltete Soft- und Hardware aufwendig nachbilden oder Daten kontinuierlich in geeignete Formate überführen. „Finanziell und personell werden Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen diese Aufgaben nur im Verbund lösen können, an dessen Aufbau wir derzeit arbeiten“, prognostiziert Schneider.

Frauen in MINT-Berufen

Das KIT ist der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ beigetreten. Das baden-württembergische Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat das Bündnis für mehr Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz MINT, auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Erwerbstätigkeit von Frauen in MINT-Berufsfeldern zu erhöhen. „Das KIT setzt sich dafür ein, den Frauenanteil in den technischen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen sowohl im Studium als auch beim eigenen Personal zu erhöhen“, so Elke Luise Barnstedt, KIT-Vizepräsidentin für Personal und Recht. Daher realisiere das KIT spezielle Programme wie naturwissenschaftliche Angebote in seinen Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Landesinitiative fasst derzeit rund 30 einzelne Maßnahmen und etwa 40 Partner zusammen. Unter anderem veranstaltet sie einen Unternehmenswettbewerb, unterstützt Aktionstage für weibliche Auszubildende im gewerblich-technischen Bereich und bietet Karriereförderprogramme für Nachwuchswissenschaftlerinnen .

Notstromgenerator am Seil

Das KIT-Team „EnergyPack“ hat den studentischen Konstruktionswettbewerb „Stromerzeugung durch Windkraft“ gewonnen. Wie eine Kleinwindkraftanlage sieht der „EnergyPack“ zunächst nicht aus: ein dreieckiges Kunststoffgehäuse, das unter anderem Seile und einen Stromgenerator enthält. Doch lassen sich die drei Seitenteile der Verpackung so zusammenstecken, dass sie kreisförmige Flügel bilden, die frei drehbar an einem gespannten Seil befestigt werden. Dieses Windrad erzeugt mit bis zu 7,5 Watt genügend Energie, um etwa ein Notfunkgerät zu betreiben. „Wir wollen angehenden Ingenieuren die Chance geben, Wissen aus ihrem Studium praktisch anzuwenden und Erfahrungen in interdisziplinärer Projektarbeit zu sammeln“, sagt Lennart Ohlberg. Er ist Vorstandsmitglied der Hochschulgruppe reech – renewable energy challenge des KIT, die jedes Jahr einen Konstruktionswettbewerb organisiert. Ein aktuelles Video gibt es online im YouTube-Kanal des KIT.