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KIT entwickelt Haftkleber aus Pflanzenölen

KIT entwickelt Haftkleber aus Pflanzenölen
Autor:

Saskia Kutscheidt

Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 29.12.2011

KIT entwickelt Haftkleber aus Pflanzenölen

Haftkleber finden sich in vielen alltäglichen Produkten, etwa in Teppichklebebändern, Pflastern oder auf Etiketten. Der Klebstoff hat in Europa ein Marktvolumen von etwa 200.000 Tonnen jährlich, besteht jedoch überwiegend aus Erdöl oder aus Naturkautschuk. Klebstoffe auf Basis einheimischer nachwachsender Rohstoffe zu entwickeln ist das Forschungsziel von Wissenschaftlern am Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik und am Institut für Organische Chemie des KIT unter Leitung von Norbert Willenbacher und Michael Meier. Die Forscher entwickeln stark haftenden Kleber auf der Basis von Pflanzenölen. Künftig soll der Klebstoff auch für wasserabweisende Materialien wie Kunststoffe geeignet sein. Praxistests mit den entwickelten Klebstoffen führt der beteiligte Industriepartner, die tesa SE, durch. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert das Projekt über den Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR).

Neue Ausgabe von lookKIT erschienen

Nanoskalige Materialien finden bereits in vielen Bereichen Anwendung, etwa in Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos oder in Supraleitern, die Strom ohne elektrischen Widerstand leiten. Die Bandbreite der Materialforschung am KIT steht im Fokus der aktuellen Ausgabe des KIT-Magazins lookKIT. Außerdem berichtet die Ausgabe unter anderem über das Landesforschungszentrum Geothermie, über COPS, ein Forschungsprojekt zur Verbesserung von Extremwetter-Vorhersagen sowie über ein Projekt des KIT-Sportinstituts zur Ausbildung von Übungsleitern in Lateinamerika. Das Heft steht unter www.kit.edu zum Download bereit.



Herbert Gleiter ist Fellow der INSA
Die Indian National Science Academy (INSA) hat den KIT-Physiker und Materialwissenschaftler Herbert Gleiter zum Foreign Fellow gewählt. Mit der Wahl zeichnet die INSA Gleiter für seine Forschungsleistungen im Bereich der Nanomaterialien aus. Die offizielle Aufnahmefeier findet morgen, am 30. Dezember 2011, in Tezpur/Assam, Indien, bei der Jahrestagung der Indian National Science Akademie statt. Gleiter gilt als Pionier der Nanowissenschaften, insbesondere der Nanomaterialien: 1998 gründete er zusammen mit dem Nobelpreisträger Jean-Marie Lehn und Dieter Fenske das Institut für Nanotechnologie (INT), dessen Direktor er auch war. Gleiters aktuelle Arbeiten befassen sich mit einer neuen Klasse von nichtkristallinen Nanomaterialien, sogenannten Nanogläsern, sowie mit der Frage nach dem Übergang zwischen klassischer Mechanik und Quantenmechanik. Herbert Gleiter hat bereits zahlreiche Preise erhalten, unter anderen den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 1988 sowie den Max-Planck-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft 1993. Unter anderem wurde er zum Mitglied aller Nationalakademien Indiens gewählt. Im Indian Institute of Metals, das 34 ausländische Ehrenmitglieder hat, ist Professor Gleiter derzeit das einzige Ehrenmitglied aus Deutschland.



KIT-Video: Heilung von Schlaganfällen einen Schritt näher
Ist das Gewebe im Gehirn nach einem Schlaganfall geschädigt, gibt es bislang keine Möglichkeit, dieses neu aufzubauen. Die Schäden mit einer Gewebsersatztherapie zu heilen, haben sich Forscher des Instituts für Toxikologie und Genetik (ITG) am KIT zum Ziel gesetzt. Inwiefern der Thalamus als zentrale Schaltstelle im Gehirn dabei eine wichtige Rolle spielt, erläutert der KIT-Wissenschaftler Steffen Scholpp vom ITG in einem Video unter www.kit.edu.



Zwei Wissenschaftler beim Software-Campus
Yong Ding, Doktorand am Lehrstuhl Pervasive Computing Systems, und Robin Fischer, Doktorand am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren, gehören zu den elf Teilnehmern des ersten „Software Campus“: Mit dem gemeinsamen Qualifizierungsprogramm fördern Bund, Industrieunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen den Managementnachwuchs in den Informations- und Kommunikationstechnologien. Beide KIT-Wissenschaftler unterstützt die SAP AG bei ihren Projekten und der Weiterentwicklung ihrer Management-Fähigkeiten: Yong Ding arbeitet zum Thema Steuerung von Verbrauchern, Verteilern und Erzeugern im Nieder- und Mittelspannungsbereich in einem intelligenten Stromnetz. Robin Fischer beschäftigt sich in seinem Projekt mit der Leistungsüberwachung verteilter Geschäftsprozesse in Software-Plattformen. Den Auftakt des Software Campus bildete der sechste IT-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in München.