english  | Home | Impressum | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

Tel: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Besucheranschrift:

Karlsruher Institut für Technologie

Gesamtkommunikation

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Sportprofessor feierte seinen 100. Geburtstag

Sportprofessor feierte seinen 100. Geburtstag
Autor:

Saskia Kutscheidt

Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 21.07.2011

Geburtstagsjubiläum für Erich Beyer

Ein besonderes Jubiläum erlebt Erich Beyer, ehemaliger Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft des KIT: Der emeritierte Sportprofessor feierte am 18. Juli seinen 100. Geburtstag. Seine Begeisterung für Sport, Geschichte und Sprachen prägten Beyers Leben: Er studierte Sport, Englisch, Geschichte, Philosophie und Pädagogik für das Höhere Lehramt in Leipzig und promovierte anschließend zum Thema „Die amerikanische Sportsprache unter besonderer Berücksichtigung des Baseballspiels und seines Wortschatzes“ an der Universität Marburg. Ab 1962 wurde Beyer Leiter des Instituts für Leibesübungen an der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH). 1974 ernannte ihn die Fakultät zum applizierten Professor – Beyer war somit der erste Professor für Sport an der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH). Die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Sportpädagogik und Sportgeschichte lag ihm besonders am Herzen: In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung hielt er unter anderem Lehrgänge und Seminare für afrikanische Experten des Schulsports. Auch viele Jahre nach seinem Ruhestand blieb der rüstige Professor dem KIT verbunden: Er hielt Vorlesungen zur Sportgeschichte und nutzte die Sporteinrichtung der Hochschule bis ins hohe Alter, um sportlich aktiv und fit zu bleiben.

Auszeichnung für die „Seismische Tapete“

Preisträger des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ ist das Projekt „Seismische Tapete – Intelligenter Erdbebenschutz“ des Instituts für Massivbau und Baustofftechnologie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das Projektteam unter der Leitung von Lothar Stempniewski entwickelte eine spezielle Tapete, die mit ihrer komplexen Faserstruktur und einem Spezialmörtel Gebäude vor Erschütterungen durch Erdbeben oder Stürme schützt. Mit den in die Tapete eingewebten optischen Sensoren können Bauwerke besser auf Schäden überwacht und bei Bedarf auch repariert werden. Somit trägt die „Seismische Tapete“ zu einer erhöhten Gebäudesicherheit bei. „Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft. Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, der von der Standortinitiative in Kooperation mit der Deutschen Bank realisiert wird, zeichnet seit 2006 zukunftsweisende Ideen und Projekte aus.

Yangtze-Projekt

Besuch aus China erhielt jüngst das KIT: Wissenschaftler von der China Research Academy of Environmental Sciences, der Forschungseinrichtung des chinesischen Umweltministeriums, besuchten die Institute für Mineralogie und Geochemie sowie für Geographie und Geoökologie des KIT. Der Besuch war Teil eines vom Bundesministerium für Forschung und Bildung geförderten Projekts am Yangtze-Fluss in China. Eine Forschergruppe unter Leitung des KIT-Geoökologen Stefan Norra untersucht dort die Auswirkungen des Drei-Schluchten-Reservoirs, eines Stausees, auf die Wasserqualität. Im Zentrum der Untersuchungen steht die Dynamik von natürlichen Stoffen wie beispielsweise Kalium und chemischen Stoffen wie etwa Pestiziden im Wasser. Zu diesem Zweck setzt die KIT-Gruppe ein tiefensteuerbares Unterwassersensorsystem (MINIBAT) ein, welches Messdaten über den chemischen und physikalischen Zustand des Wassers an den Bordcomputer schickt und eine direkte Auswertung möglich macht. Mit seiner Expertise und Erfahrung als Hochschullehrer wird Stefan Norra in den kommenden zwei Jahren als Gastprofessor für Geoökologie auch die Lehre an der Bergakademie Freiberg unterstützen.

Nachhaltige Energieversorgung

Erneuerbare Energien werden zusammen mit hochwertigen chemischen Energieträgern bei der zukünftigen Energieversorgung in Deutschland und Europa eine große Rolle spielen. Den Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung zu vertiefen und gemeinsame Innovationsprojekte anzustoßen, war daher Ziel eines Workshops der Knowledge and Innovation Community (KIC) Inno Energy in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Europa-Zentrum, dem KIT, der BW Bank und der Universität Stuttgart. Im Zentrum der Veranstaltung in Karlsruhe standen die Themen „Ausgangsstoffe chemischer Energieträger“, „Wandlung chemischer Energieträger“ und „Nutzung chemischer Energieträger“. Die KIC InnoEnergy SE ist eine Europäische Aktiengesellschaft mit dem Ziel, in innovative und nachhaltige Energielösungen zu investieren. Die Arbeit der KIC InnoEnergy SE wird in sechs europäischen Ländern von Tochtergesellschaften und Konsortien getragen. Die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem erneuerbare Energiequellen, Energie aus chemischen Energieträgern inklusive Biomasse oder intelligentes europäisches Stromnetz. In Deutschland ist die KIC InnoEnergy Germany GmbH in Gründung.