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Monika Landgraf

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Bibliotheksallianz schafft einheitlichen Zugang

Bibliotheksallianz schafft einheitlichen Zugang
Autor:

Saskia Kutscheidt

Links:
Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 14.04.2011

Empfehlungsdienst für Karlsruher Bibliotheken
Die strategische Partnerschaft der führenden Karlsruher Bibliotheken hat einen bedeutenden Schritt unternommen, um ihre Dienstleistungen auf den Gebieten der Informationsvermittlung und Beratung für die Bürger der Technologieregion Karlsruhe zu verbessern: Die Allianz aus der Badischen Landesbibliothek, der KIT-Bibliothek und der Stadtbibliothek Karlsruhe bietet jetzt verknüpfte Empfehlungsdienste in den drei Bibliothekskatalogen an. Kunden erhalten nun beim Suchen nach Literatur Empfehlungen auf Bücher und Medien, die auch in den anderen Partnerbibliotheken vorhanden sind, und können sie dort ausleihen. Die Empfehlungen entstehen durch statistische Auswertungen der Kataloginhalte und des anonymisierten Benutzerverhaltens. Die Umsetzung geschieht durch die Karlsruher Firma Bibtip, einer Ausgründung aus dem KIT. Die Bibtip-Technologie wird inzwischen weltweit von über 90 Bibliotheken eingesetzt. Die Partnerschaft einer großen Regionalbibliothek, einer der führenden technisch-wissenschaftlichen Bibliotheken und einer großen Stadtbibliothek ist dabei einzigartig in Deutschland. Schüler, Studierende, Forschende und Privatpersonen sollen einen einheitlichen Zugang zu den Karlsruher Bibliotheken erhalten. Die Partner bringen jeweils ihre sich ergänzenden Kernkompetenzen in den Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie bei populärer Literatur beziehungsweise Ratgebern ein.

Vortrag über künstliches Sehen
Bei erblichen Netzhautdegenerationen werden Stäbchen und Zapfen, also Sinneszellen in der Netzhaut, zerstört. Diese Erkrankung führt zur Blindheit, ohne dass eine Behandlung möglich ist. Elektronische Implantate können jedoch bei den Betroffenen die Funktion der Photorezeptoren, der lichtempfindlichen Sinneszellen des Auges, unter der Netzhaut teilweise ersetzen. Über das „künstliche Sehen“ mithilfe des Implantats referiert Katharina Stingl von der Universitätsaugenklinik Tübingen am Montag, 18. April, ab 16.00 Uhr im Gebäude 50.34, Raum 131, KIT-Campus Süd. Der kostenlose Vortrag ist Teil der vom KIT-Studienzentrum für Sehgeschädigte organisierten Veranstaltungsreihe Montagsdemo (MoDe), die aktuelle Themen rund um „Sehen und Sehschädigung“ vermittelt. Infos zu dieser und weiteren MoDe-Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.szs.uni karlsruhe.de.

Junge Talente
Über „Muskelreparatur, Stammzellen und Gene“ referiert Oliver Dahley vom KIT-Institut für Toxikologie und Genetik heute ab 16.30 Uhr im Fortbildungszentrum Technik und Umwelt am KIT-Campus Nord. Der Vortrag ist Teil der KIT-Veranstaltungsreihe „Junge Talente“. Ein abwechslungsreiches musikalisches Begleitprogramm bietet das Posaunenquartett von der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Werken von Schubert, Mancini, Bruckner und anderen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Erdbeben-Seminar
Was ist ein tektonisches Erdbeben? Wie wirken sich Erdbeben auf Industrie und Landwirtschaft aus? Warum kollabiert ein Gebäude? Mit diesen Fragen beschäftigen sich im Sommersemester 2011 KIT-Studierende bei einem Seminar zu Fragen des Erdbebenrisikos. Das Geophysikalische Institut des KIT bietet die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit CEDIM anlässlich des Honshu-Erdbebens in Japan am 11. März 2011 an. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende von natur-, ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Fächern. Sie erarbeiten dabei unter anderem die ökonomischen Auswirkungen großer Schadensbeben und vergleichen diese mit historischen Schadensbeben. Ellen Gottschämmer und Friedemann Wenzel vom Geophysikalischen Institut sowie Bijan Khazai und Tina Kunz-Plapp vom CEDIM organisieren die Veranstaltung.