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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Forscher geben sich gegenseitig Tipps

Forscher geben sich gegenseitig Tipps
Autor: Dr. Sibylle Orgeldinger Links:
Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 25.08.2011

Preis für Brettschichtholz

Den Wissenschaftspreis Weihenstephan der Stadt Freising hat Dr. Matthias Frese von KIT Holzbau und Baukonstruktionen – Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine – gemeinsam mit Michael Schmidt von der Technischen Universität München erhalten. Ausgezeichnet wurden die beiden Forscher für die Entwicklung eines neuen Buchen-Brettschichtholzes (BSH). Die Buche ist wichtig für die nachhaltige Waldbewirtschaftung, war aber bisher nicht als Baustoff für tragende Zwecke etabliert. Dies haben Frese und Schmidt nun geändert: Sie zeigten, dass sich BSH-Träger aus Buche oder Buche-Hybridträger mit Kernlamellen aus Nadelholz für viele architektonische Zwecke verwenden lassen. Vor allem wiesen sie nach, dass sie sich für schlanke, kompakte Konstruktionen im Innenbereich einsetzen lassen. Damit erreichten sie eine bauaufsichtliche Zulassung. Die beiden Wissenschaftler erhalten ein Preisgeld von 8 000 Euro. Um die Eignung des neuen Baumaterials zu demonstrieren, soll auf dem Campus Weihenstephan ein komplettes Bürogebäude aus Buchen-BSH entstehen.


 

IMA hilft Helmholtz-Gründern

Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft, zu der auch das KIT gehört, werden sich beim Technologietransfer künftig in einem „Shared Service“-Modell unterstützen. Dabei sollen kleinere Zentren von der Stärke großer Zentren wie Karlsruhe oder Jülich profitieren: Sie erhalten, vorerst kostenfrei, Hilfe bei konkreten Diensten im Technologietransfer. Das KIT wird unter der Federführung von Dr. Jens Fahrenberg, Leiter des Innovationsmanagements (IMA), im Bereich Ausgründungen beraten. So können andere Helmholtz-Zentren von der Expertise des KIT bei Spin-offs und Unternehmensbeteiligungen profitieren – von der Erfindungsmeldung bis zur Finanzierung. Bei IMA koordiniert der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Neumann das Projekt als Moderator und Bindeglied zwischen den Helmholtz-Zentren und IMA. Finanziert wird das dreijährige Projekt „Shared Service“ durch die Helmholtz-Gemeinschaft. Ziel ist, aus dem Beratungsservice eine feste Einrichtung zu machen, die von den Zentren vergütet wird. 

KIT bei Frauenwirtschaftstagen

Unternehmen, Hochschulen und Verwaltungen sind auf gut ausgebildete und motivierte Frauen angewiesen, um im nationalen und internationalen Wettbewerb zu bestehen. Um Frauen und ihre Karrieren geht es bei den Veranstaltungen des KIT zu den Frauenwirtschaftstagen Baden-Württemberg: Am Donnerstag, 13. Oktober, stehen Erfolgsfaktoren und Stolpersteine im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion mit Frauen aus Forschung, Verwaltung und Wissenschaftsmanagement. Am Freitag, 14. Oktober, diskutieren Frauen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über das Thema „Frauen in den Chefsessel – Die Quote als Instrument“. Vorträge ergänzen das Programm. Bei den beiden Abendveranstaltungen besteht reichlich Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu pflegen. Anmeldung bis 22. September unter www.pew.kit.edu/personalentwicklung.


Gebündelte Ressourcen für das Höchstleistungsrechnen

Das KIT und die Universität Stuttgart haben gemeinsam die HVV GmbH – Höchstleistungsrechner und Verteilte Systeme-Verbund gegründet. Die Gesellschaft bündelt die im Wissenschaftsbereich in Baden-Württemberg vorhandenen Ressourcen für das Höchstleistungsrechnen, das Grid-Computing und das großskalige Datenmanagement. Zu den Aufgaben der HVV GmbH zählen Planung und Betrieb überregionaler Ressourcen, das Bereitstellen einer einheitlichen Nutzerplattform, die Koordinierung von Ressourcenangeboten an die Industrie und das Erstellen eines Sicherheitskonzepts. Zudem fungiert die Gesellschaft als Projektträger, insbesondere für die Software-Initiativen des Landes und vertritt die baden-württembergischen Aktivitäten im wissenschaftlichen Hochleistungsrechnen und Datenmanagement nach außen. Sitz der Gesellschaft ist Stuttgart. Ein Verwaltungsrat bestehend aus Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt die Aktivitäten der HVV GmbH. Mitglieder des Verwaltungsrates sind neben Wilfried Juling und Hannes Hartenstein vom KIT sowie Ewald Krämer und Michael Resch von der Universität Stuttgart auch Andreas Reuter von der HITS gGmbH in Heidelberg und Christoph Gümbel von der Porsche AG.