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Monika Landgraf

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Weltstar der praktischen Philosophie

Weltstar der praktischen Philosophie
Autor:

Dr. Sybille Orgeldinger

Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 20.05.2010

Ethikpreis für Hans Lenk
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat Hans Lenk, Professor für Philosophie am KIT und Olympiasieger im Rudern, mit seinem erstmals verliehenen Ethikpreis ausgezeichnet. Mit dem Ethikpreis würdigt der DOSB besondere Verdienste um die Förderung ethischer Werte im Sport. Der Tübinger Theologe und Sozialethiker Dietmar Mieth bezeichnete Hans Lenk in seiner Laudatio als „erfolgreichen Leistungssportler und Trainer“ sowie „Weltstar der praktischen Philosophie“. Lenk sei eine moralische Institution, habe frühzeitig auf vielfältige Fehlentwicklungen im Sport hingewiesen und „nur zu oft“ recht gehabt. Zentrale Sportideale seien für Lenk konkrete Humanität, kreative Leistung und Fairness.
 
bioliq® in China vorgestellt
Das bioliq®-Verfahren und die bioliq®-Pilotanlage waren kürzlich Thema eines Vortrags auf der größten Umwelttechnologie-Messe in China, der IFAT CHINA + EPTEE + CWS 2010 in Schanghai: Im Rahmen einer Konferenz über erneuerbare Energien sprach Rainer Körber von der Dienstleistungseinheit Innovationsmanagement des KIT über den aktuellen Stand des Projekts. Mit bioliq® lassen sich Synthesekraftstoffe aus Stroh und anderen biogenen Reststoffen herstellen. Am 26. Mai spricht Rainer Körber in China erneut über bioliq® – im UN-Pavillon der Weltausstellung EXPO 2010 in Schanghai. Dieser Termin ist der Tatsache zu verdanken, dass das bioliq® Konzept 2006 den „Blue Sky Award“ der UN-Organisation UNIDO erhielt. Aktuell wird die bioliq®-Pilotanlage auf dem KIT-Campus Nord um die Baustufen für die letzten beiden Prozessschritte ergänzt.
 
WorldMUN in Taiwan

Elf Studierende der Hochschulgruppe Munika (Model United Nations Initiative Karlsruhe) haben kürzlich an der Konferenz „World Model United Nations“, kurz „WorldMUN“, in Taipeh teilgenommen. Die von der Harvard University jährlich organisierte Konferenz simuliert Organe und Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Studierende führen als Delegierte von UNO-Mitgliedsstaaten Verhandlungen über aktuelle Fragen und stimmen über Resolutionen ab. In diesem Jahr nahmen mehr als 2 000 Studierende aus aller Welt an den WorldMUN teil. Die Karlsruher Studierenden vertraten den Iran; auf diese Aufgabe hatten sie sich fast ein Jahr lang vorbereitet. Verschiedene Mentoren und Sponsoren, unter anderem vom KIT, von der Stadt und dem Stadtmarketing Karlsruhe sowie von der Daimler AG, ermöglichten ihnen die Reise nach Taiwan. Dort stellten sie bei einer Veranstaltung das KIT und die Region Karlsruhe vor. Die gelben Stadtschild-Aufkleber mit der Aufschrift „Karlsruhe. viel vor. viel dahinter.“ waren dabei besonders begehrt und erlangten unter den internationalen Studierenden fast schon Kultstatus.
 
Konferenz zu Systems-on Chip
Die technologische Entwicklung der vergangenen Jahre hat die mikroelektronische Integration kompletter Systeme auf einem einzigen Chip ermöglicht, so genannte Systems-on-Chip. Solche Systeme waren Thema der dreitägigen Konferenz „ReCoSoC (Reconfigurable Communication-centric Systems-on-Chip)“ in dieser Woche am KIT. Programmvorsitzende waren Michael Hübner und Loic Lagadec vom Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) des KIT. Als Hauptredner hatten sich Michael Konow, Engineering Manager der intel GmbH Braunschweig, Jim Torresen von der Robotics and Intelligent Systems Group an der Universität Oslo und
Andre De Hon von der University of Pennsylvania angekündigt. Zum Rahmenprogramm gehörte eine Führung über den KIT-Campus Nord, bei der die Teilnehmer verschiedene Versuchsanlagen besichtigten, unter anderen das Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment KATRIN.
 
Neuer Juniorprofessor am IKS
Durch eine neue Art der Internetnutzung – beispielsweise in sozialen Netzen – sind die Themen Datenschutz und Privatsphäre in den Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit gerückt. Die derzeit verwendeten Schutzsysteme gewährleisten lediglich die sichere Übertragung von Daten, etwa Personendaten, haben aber keinen Einfluss auf den Umgang mit diesen Daten. IT-Systeme, die umfassende und mathematisch beweisbare Sicherheitsgarantien bieten, entwirft Dennis Hofheinz. Der Informatiker ist neuer Juniorprofessor am Institut für Kryptographie und Sicherheit (IKS) des KIT. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der theoretischen Kryptographie und deren Verbindung zu Bereichen wie Komplexitätstheorie und Algorithmen. Dennis Hofheinz studierte Informatik an der Universität Karlsruhe, wo er auch promovierte. Anschließend war er vier Jahre am Centrum Wiskunde & Informatica (CWI), einer nationalen Forschungseinrichtung für Mathematik und Informatik, in Amsterdam tätig.

 

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