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Sommeruniversität beschäftigt sich mit Mobilität

Sommeruniversität beschäftigt sich mit Mobilität
Autor:

Saskia Kutscheidt

Links:
Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 22.06.2011

Blinder Studienbewerber

Am Studienkolleg des KIT hat erstmals ein blinder Studienbewerber an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) teilgenommen. Ein erfolgreiches Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums. Michael Sbitnev aus Moskau ist im Alter von 16 Jahren erblindet. In seiner Heimatstadt absolvierte er bereits ein Studium der Psychologie – nun möchte der 24-Jährige am KIT Informatik studieren. Seit Oktober 2010 bereitet er sich daher in Intensiv-Deutschkursen des Studienkollegs auf die Prüfung vor. Da Sbitnev die Blindenschrift nicht beherrscht, mussten die Lern- und Prüfungsbedingungen für ihn verändert werden: Das Studienkolleg bereitete das Unterrichtsmaterial in Zusammenarbeit mit dem Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) für ihn elektronisch auf. Die DSH prüfte in den Teiltests, „Textproduktion“, „Hörverstehen“, „Leseverstehen“ und „Wissenschaftssprachliche Strukturen“ sowie einer mündlichen Prüfung, ob ausländische Studienbewerber den sprachlichen Anforderungen eines Studiums auf Deutsch gewachsen sind.

 

Sommerfest im Heimspiel

Bei Snacks und Getränken gemütlich plaudern und entspannen – das KIT-Sportinstitut und das KIT-Alumninetzwerk laden am Donnerstag, 7. Juli 2011, ab 17.00 Uhr alle Alumni aus der Region zu einem Sommerfest ins heimspiel ein, die Kneipe am KIT. Die Alumni können sich bei einer Schnupperstunde mit Klaus Bös vom Sportinstitut beispielsweise im Tennisspielen erproben. Außerdem stehen unter anderem Fußball-, Volleyball- oder Bouleturniere sowie eine Skateboard-Vorführung für Kinder auf dem Programm. Ab 21.00 Uhr findet im Anschluss an das Sommerfest die KIT-Sportlerparty statt – für Alumni gibt es reservierte Plätze für die Vorführung der Sportstudenten. Auch Kinder sind herzlich willkommen. Um Anmeldung im Internet unter www.alumni.kit.edu/heimspiel wird gebeten.

 

Aufführungsworkshop Oskar von Wolkenstein

Oswald von Wolkenstein gilt als der produktivste deutsche Lieddichter des Spätmittelalters – der Dichter und seine Lieder stehen im Mittelpunkt eines vom Lehrstuhl für germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung des KIT unter Leitung von Mathias Herweg organisierten kostenlosen Aufführungsworkshops in Ton, Bild und Text am Mittwoch, 29. Juni, ab 16 Uhr im Gartensaal des Karlsruher Schlosses (Eingang Badisches Landesmuseum). Geladene Gäste sind Sieglinde Hartmann, Vorsitzende der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft, und Eberhard Kummer, Konzertsänger und Interpret mittelalterlicher Lieder und Epen aus Wien. Die Karlsruher Mediävistik und Frühneuzeitforschung forscht und lehrt über die Literatur und Kultur des Mittelalters mit einem Akzent auf Fragen vormoderner Wissenskulturen, auf Eigenarten enzyklopädischen Schreibens sowie auf der Rezeption des Mittelalters in der Neuzeit.

 

Sommeruniversität

Eine steigende individuelle Mobilität und massenhafter Gütertransport stellen – angesichts von Ressourcenknappheit und Klimawandel – Herausforderungen an Verkehrssysteme und Stadtentwicklung und lassen den Ruf nach alternativen Konzepten laut werden. Unter dem Motto „Mobilität, Infrastruktur, Städtebau für eine nachhaltige Gesellschaft" lädt die Schule für Nachhaltigkeit, eine Kooperation des KIT-Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und des House of Competence (HoC), gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Baden zu ihrer diesjährigen Sommeruniversität von Montag, 27.6 bis Samstag, 2.7.2011, ein. Auf dem Programm der öffentlichen Veranstaltung stehen unter anderem ein Stadtrundgang, ein Bürgercafé zum Austausch über die Zukunft der Mobilität in Karlsruhe sowie Vortragsreihen und Workshops. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hoc.kit.edu/schule-der-nachhaltigkeit.

 

KARIS

Das intelligente Materialflusssystem „KARIS“ aus dem Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme des KIT ist Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Heute erhält das Institut den Preis bei seinem Tag der offenen Tür (Campus Süd, Gebäude 50.38, ab 13.30 Uhr). Materialflusssysteme sind das Herzstück jedes Warenlagers und jeder Fertigungshalle – den reibungslosen Transport von Objekten sollen in Zukunft intelligente und kleine, selbständig handelnde Transporteure übernehmen. Sie sind weitaus flexibler und kostengünstiger als bestehende Systeme. Die Entwicklung von KARIS wurde dabei von der flexiblen Transportlogistik eines Ameisenstaates inspiriert. Dank spezieller Sensortechnik sind die intelligenten Transporteinheiten in der Lage, sich autonom in ihrem jeweiligen Umfeld zu orientieren. Mittels gegenseitiger Abstimmung durch eine WLAN-Komponente sind sie immer dann zur Stelle, wenn ein Transportauftrag ansteht. Der bundesweite Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ wird seit 2006 von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Das KARIS-Projekt wird vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) gefördert.

 

Karlsruher Dialog zum Informationsrecht

Die Menge der gespeicherten und übermittelten Daten nimmt im Internet permanent zu. Bislang wird die stetig wachsende Datenflut allerdings kaum als rechtliche Frage wahrgenommen. Über das Thema „Datenflut – Informationsrecht als Deich, Damm, Kanal oder Rettungsring?" referiert Dr. Kai von Lewinski von der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und Lehrbeauftragter am Institut für Informations- und Wirtschaftsrecht des KIT am Dienstag, 28. Juni 2011, ab 18.30 Uhr im Hörsaal 101, Gebäude 50.34, auf dem KIT-Campus Süd. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Karlsruher Dialog zum Informationsrecht“, die das Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft des KIT organisiert. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.zar.uni-karlsruhe.de.