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Karrierestart in der TechnologieRegion Karlsruhe

Karrierestart in der TechnologieRegion Karlsruhe
Autor:

Sarah Werner

Quelle:

PKM - Presse

Datum: 25.11.2015

Angesichts des aktuellen Fachkräftemangels wird es immer wichtiger, internationale Absolventen deutscher Hochschulen für den heimischen Arbeitsmarkt zu gewinnen. Welche Berufseinstiegsmöglichkeiten die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) internationalen Nachwuchsakademikern bietet, zeigten die Region und das KIT auf der Veranstaltung „Start your Career in the Karlsruhe TechnologyRegion“, welche die Dienstleistungseinheit Internationales koordinierte: Hier konnten sich Studierende, Praktikanten und (Nachwuchs-)Wissenschaftler über den deutschen Arbeitsmarkt und über Formales wie Visumsanträge oder Arbeitsgenehmigungen informieren. Internationale Alumni des KIT, die nach ihrem Studium in der TRK arbeiten, berichteten von ihren Erfahrungen. „Gelebte Internationalität ist ein Markenzeichen des KIT. Durch vielfältige Angebote berät es seine internationalen Studierenden bereits während des Studiums bei Fragen zu Karriere und Berufseinstieg“, sagt Professor Alexander Wanner, Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten. „So trägt das KIT aktiv dazu bei, Absolventinnen und Absolventen aus aller Welt in den heimischen Arbeitsmarkt zu vermitteln.“

Boden als Ressource stark bedroht

Boden ist eine der wichtigsten Ressourcen für die Menschheit: Fast 90 Prozent aller Nahrungsmittel weltweit wachsen laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe auf oder im Boden. Allerdings sind nur etwa zwölf Prozent der Erdoberfläche landwirtschaftlich nutzbar, das entspricht etwa einer Fläche von 6,12 Milliarden Hektar. Nach Angaben der UNESCO gehen davon jährlich etwa sechs Millionen Hektar durch mangelnde landwirtschaftlich Praxis etwa durch Schadstoffe und Überbewässerung (Versalzung) sowie durch Erosion in Folge von Wetterextremen verloren. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung stärker an und bedarf immer mehr Anbauflächen für Nahrungsmittel. Das könnte dazu führen, dass die Ressource Boden bald knapp wird. Um auf die große Bedeutung des Bodens und die Notwendigkeit seines Schutzes aufmerksam zu machen, hat die Internationale Bodenkundliche Union den 05. Dezember zum jährlichen Weltbodentag ernannt. Wie Landwirtschaft und Politik Anbauflächen nachhaltiger nutzen und schützen können, untersucht das KIT in verschiedenen Projekten: So koordiniert es beispielsweise den Verbund SUSALPS, der die Nutzung von voralpinen und alpinen Grünlandböden unter Einflüssen des Klimawandels erforscht. Hierfür messen und modellieren die Wissenschaftler im Verbund mit universitären und außeruniversitären Partnern unter anderem die Kreisläufe von Stickstoff, Kohlenstoff und Wasser in Grünlandökosystemen. SUSALPS ist ein Teilvorhaben des Projekts BonaRes, welches das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert. Ziel ist, die Produktivität von landwirtschaftlichen Flächen nachhaltig zu steigern und dabei Bodenqualität und Fruchtbarkeit zu erhalten. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ koordiniert das Vorhaben.

Klassische Musik am KIT

Schuberts „unvollendete“ Sinfonie Nr.8 h-Moll, Dvoráks Serenade für Bläser, Cello und Kontrabass sowie Czernys Konzert für Klavier zu vier Händen in C-Dur. Diese drei klassischen Werke führt das Kammerorchester unter der Leitung von Dieter Köhnlein bei seinem Konzert im Dezember auf. Solisten sind Natalia Zagalskaia und Toomas Vana am Klavier. Die Veranstaltung findet am 5. Dezember, um 20 Uhr im Gerthsen-Hörsaal statt (KIT-Campus Süd, Engesserstraße 9). Karten sind im Musikhaus Schlaile, der Buchhandlung am Kronenplatz sowie an der Abendkasse erhältlich (Eintritt: 15 / ermäßigt 8 Euro). Den Erlös spendet das Kammerorchester der Flüchtlingshilfe des KIT.

Filmvorführung am KIT: „Dos Aguas – Zwei Strömungen“

Für Drogenhändler liegt Costa Rica geographisch günstig: zwischen den Anbauflächen im Süden und den Absatzmärkten im Norden Amerikas. An vielen Orten steht die Schönheit der Natur im harten Kontrast zu der sozialen und wirtschaftlichen Armut der Bevölkerung. Hier siedelt die costa-ricanische Filmemacherin Patricia Velázquez in ihrem Erstlingswerk „Dos Aguas“ (2015) die fiktive Geschichte um den kleinen Nató an: Der 11-jährige Junge lebt mit seiner Familie an der Karibikküste Costa Ricas. Dort vereinen sich zwei Meeresströmungen, von den Einheimischen „Dos Aguas“ genannt. Gegenstände, die das Meer in diese Strömungen spült, bleiben unbewegt im Wasser liegen. Diesen Effekt nutzen Rauschgifthändler und werfen ihre Ware dort ab, damit Fischer sie an Land bringen. Nató entdeckt, dass sein Bruder Jefferson einer dieser Rauschgiftbanden eine große Summe schuldet und in den Handel verstrickt ist. Gemeinsam mit seinem Freund setzt er alles daran, ihn dort herauszuholen. Ein riskanter Plan.
Das ZAK │ Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, der Akademische Filmkreis (AFK) und die Dienstleistungseinheit Internationales des KIT zeigen den Film im spanischen Originalton mit deutschen Untertiteln. Nach der Vorführung hat das Publikum die Möglichkeit, mit der anwesenden Regisseurin Patricia Velázquez sowie dem Filmmusikkomponisten zu sprechen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 8. Dezember 2015 um 20 Uhr im Hertz-Hörsaal statt (Kaiserstr. 12, Geb. 10.11, KIT-Campus Süd). Der Eintritt ist frei.