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Am Sportinstitut steigt "Karlsruher Akrobatik-Festival"

Am Sportinstitut steigt "Karlsruher Akrobatik-Festival"
Autor:

Dr. Sybille Orgeldinger

Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 08.04.2010

Erkenntnisse über Pilze
Die Polarität von Zellen, das heißt deren unterschiedliche Aus-gestaltung auf verschiedenen Seiten, ist ein Grundprinzip für Wachstum und Differenzierung von Organismen. Mit Pilzen, de-ren Wachstum wesentlich auf Zellpolarität beruht, beschäftigt sich in den nächsten drei Jahren eine deutsch-mexikanische For-schergruppe, die 13 Laboratorien umfasst. Die Deutsche For-schungsgemeinschaft (DFG) und ihre mexikanische Partnerorga-nisation CONACYT finanzieren das Projekt; Mikrobiologen des KIT koordinieren es mit Kollegen des mexikanischen For-schungszentrums CICESE. „Wir bündeln die Forschungsaktivitä-ten beider Länder, um das fundamentale Verständnis molekularer Prozesse des polaren Wachstums voranzutreiben“, sagt Projekt-Koordinator Reinhard Fischer vom Institut für Angewandte Bio-wissenschaften des KIT. Neben Fortschritten in der Grundlagen-forschung verspricht Fischer sich langfristig auch praktische An-wendungen, etwa zur Bekämpfung von Infektionen von Nutz-pflanzen durch krankheitserregende Pilze oder für neue Medika-mente gegen Pilzinfektionen.
 
Kommunizierende Knoten

Das KIT-Graduiertenkolleg GRK 1194 „Selbstorganisierende Sensor-Aktor-Netzwerke“ wird für weitere viereinhalb Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Ziel des seit 2006 bestehenden Studien- und Forschungsprogramms ist, das Wissen verschiedener Disziplinen auf diesem Forschungsgebiet zu bündeln. Sensor-Aktor-Netwerke bestehen aus einer Vielzahl von in ihre Umgebung eingebetteten „Knoten“ – das sind sehr kleine, miteinander kommunizierende Sensoren –, die bestimmte Phänomene beobachten und beeinflussen können. Derartige Netzwerke werden beispielsweise in intelligenten Gebäuden eingesetzt: Sensoren erfassen, wo sich der Bewohner befindet, und kommunizieren dies den Aktoren, die dementsprechend Temperatur, Licht oder auch Musikauswahl regeln können. In dem Graduiertenkolleg unter Leitung von Uwe Hanebeck sind insgesamt zehn Lehrstühle der Fakultäten für Informatik und für Elektrotechnik des KIT vertreten.
 
Erfolg bei „Nano erleben“
Die angehenden Lehrerinnen Saskia Becht und Susanne Ernst vom KIT gehören zu den Siegerinnen des deutschlandweiten Wettbewerbs „Nano erleben“ der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie. Dabei ging es um Nanotechnologie-Experimente für die Schule. Eine Jury von Experten aus Industrie, Wissenschaft und der hessischen Landesregierung wählten die besten und anschaulichsten Experimente aus. Susanne Ernst führte mit einem spektakulären Funkenregen vor, wie reaktiv Eisen ist, wenn es als Nanopulver vorliegt. Saskia Becht zeigte, wie Gold-Nanopartikel sich aus einer wässrigen in eine unpolare Phase überführen lassen. Beide Siegerinnen studieren am KIT das höhere Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Chemie und Biologie, und beide haben ihre Examensarbeit bei Claus Feldmann verfasst: Saskia Becht behandelte Kolloid- und Luminiszenzeigenschaften von Nanomaterialien, Susanne Ernst schrieb über ihre magnetischen und optischen Eigenschaften. Claus Feldmann, Professor am Institut für Anorganische Chemie des KIT, leitet eine Arbeitsgruppe zu Festkörperchemie und Nanomaterialien.
 
Akrobatik-Festival
Aus ganz Deutschland und aus benachbarten Ländern kommen die Akrobaten, Jongleure, Einradfahrer und anderen Kleinkunst-Akteure, die sich von heute, 8. April, bis zum Sonntag, 11. April, am Sportinstitut des KIT zum „Karlsruher Akrobatik-Festival“ treffen. Organisator ist der Pyramidale KleinKunst-Verein Karlsruhe, der Kurse im Rahmen des Karlsruher Hochschulsports anbietet. Auf dem Programm des Festivals stehen gegenseitiges Kennenlernen, freies Training sowie eine Galashow am Samstag, 10. April, um 20 Uhr im Theatersaal der Waldorfschule Karlsruhe.
 
Studieninfos für Sehgeschädigte
Was kommt nach dem Abitur? Entscheidungshilfen speziell für blinde und sehbehinderte Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler aus ganz Deutschland bietet das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des KIT bei einer Orientierungsveranstaltung vom 10. bis 12. Mai am KIT. Experten beantworten Fragen zu Studienmöglichkeiten, Studienorten, fachlichen Anforderungen, Wohnheimplätzen sowie Orientierung und Mobilität. Außerdem informieren sie die Teilnehmer, welche Möglichkeiten einer speziellen pädagogischen und technischen Unterstützung für blinde und sehbehinderte Studierende es gibt. Informationen und Anmeldung unter Telefon (0721) 608 2760 oder E-Mail info@szs.kit.edu.

 

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