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Länder- und fächerübergreifende Forschung in 3D-NEONET

Länder- und fächerübergreifende Forschung in 3D-NEONET
Autor:

Sibylle Orgeldinger, Justus Hartlieb

Quelle: Pressestelle des KIT
Datum: 01.03.2017

Die Entwicklung von Therapien gegen Krebs und Augenkrankheiten voranzubringen, ist Ziel des neuen internationalen Projekts 3D-NEONET. Das Institut für Toxikologie und Genetik (ITG) und das Europäische Zebrafisch-Ressourcenzentrum (EZRC) des KIT arbeiten innerhalb des Projekts an neuen Modellen, um die Entstehung verschiedener solcher Erkrankungen aufzuklären, sowie an neuen Methoden zur Entwicklung von Arzneimitteln und Ermittlung von Nebenwirkungen. Dabei untersuchen die Forscher Zebrafische, die sich besonders gut als Modellorganismen eignen, weil sie sich rasch fortpflanzen, sich schnell entwickeln und gut zu beobachten sind – und genetisch viel mit dem Menschen gemeinsam haben. Die Wissenschaftler des KIT kooperieren in 3D-NEONET – die Abkürzung steht für „Drug Discovery & Delivery Network for Oncology & Eye Therapeutics“ – eng mit dem spanischen Unternehmen ZeClinics. Länder- und fächerübergreifende Zusammenarbeit und der Austausch von Forschern sind wesentliche Anliegen des Projekts, bei dem das University College Dublin (UCD) als Konsortialführer fungiert und an dem insgesamt neun Forschungseinrichtungen und neun Unternehmen in sieben Ländern beteiligt sind. 3D-NEONET ist auf vier Jahre angelegt, die EU fördert das Projekt mit insgesamt 945 000 Euro. „Das Konsortium bietet einzigartige Möglichkeiten, bei der Entwicklung innovativer Therapien die neuesten Erkenntnisse der Forschung mit unternehmerischen Erfahrungen zusammenzuführen“, erklärt Uwe Strähle, Direktor des ITG und wissenschaftlicher Leiter des EZRC.

Wasserzähler der Zukunft

Wie sehen innovative Wasserzähler in einigen Jahren aus? Dieser Entwicklungsaufgabe stellten sich insgesamt 43 Studentinnen und Studenten des KIT, aufgeteilt in sieben Teams in der Veranstaltung „Integrierte Produktentwicklung“ im Wintersemester 2016/17. Ihre Lösungen reichten von der automatisierten Qualitätsbestimmung des Trinkwassers über die Identifikation von Mikroleckagen bis hin zu energieautarken Wasserzählern sowie Baukastensystemen zur einfachen Installation von Zusatzmodulen wie Entkalkungs- oder Entkeimungsanlagen. In der Veranstaltung, die Vorlesung, Workshops und Projektarbeit verbindet und damit Theorie und Praxis vereint, vermittelt das IPEK – Institut für Produktentwicklung des KIT unter Leitung von Professor Albert Albers seinen Studierenden ein ganzheitliches und zielorientiertes Vorgehen beim Entwickeln von Produkten im Unternehmensumfeld. Die Inhalte umfassen Prozessmodelle, Szenario- und Kreativitätsmethoden sowie Projektmanagement. Der Industriepartner der Veranstaltung wechselt jährlich; für das Projekt „Innovative Wassermesssysteme“ hatte das IPEK die Diehl Metering GmbH gewonnen, ein renommiertes Unternehmen aus dem Bereich der Wassermesstechnik. Bei der Abschlussveranstaltung am 17. Februar stellten die Studierenden ihre Prototypen anhand von spannenden Präsentationen den rund 400 geladenen Gästen vor.

Muslimisches Freitagsgebet

Anlässlich der Karlsruher Wochen gegen Rassismus veranstaltet der Muslimische Studentenverein (MSV) Karlsruhe zwei öffentliche Freitagsgebete am KIT: Am 17. und 24. März, jeweils um 13 Uhr im AKK-Stadion am Campus Süd (Gebäude 30.81; Paulckeplatz 1 in Karlsruhe) haben interessierte Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ein Freitagsgebet unmittelbar zu erleben und anschließend ins Gespräch zu kommen. Am 24. März besucht der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup das Freitagsgebet. Der MSV, eine Hochschulgruppe am KIT, setzt sich dafür ein, die Beziehungen von Muslimen zu Nicht-Muslimen zu verbessern und den Dialog der Kulturen zu fördern. Dazu dienen auch die gemeinsam mit dem Deutschsprachigen Muslimkreis Karlsruhe und dem Dachverband islamischer Vereine in Karlsruhe und Umgebung veranstalteten zwei öffentlichen Freitagsgebete. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zwischen Workspace und Werkbank: Industrie 4.0

„Industrie 4.0“ ist zu einem Schlagwort für die Arbeitswelt der Zukunft geworden. Mit der feinmaschigen Vernetzung von Menschen, Maschinen, Materialien und Informationstechnologien verbinden sich Hoffnungen auf einen sprunghaften Zuwachs an Effizienz und Produktivität. Zugleich weckt die „vierte industrielle Revolution“ Befürchtungen – vor dem Wegbrechen von Arbeitsplätzen, vor dem gläsernen Mitarbeiter, vor einem Kontrollverlust über die Datenströme. Für die dritte Folge des Forschungspodcasts KIT.audio hat Michael Lissek Expertinnen und Experten des KIT aus Informatik, Produktionstechnik, Technologietransfer und Technikfolgenforschung getroffen. Sie alle arbeiten an einer Verwirklichung der Industrie 4.0-Vision – und denken zugleich über die gesellschaftlichen Auswirkungen nach. Nachzuhören auf www.kit.edu/audio.