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Kameras protokollieren Packprozess

Kameras protokollieren Packprozess
Autor:

Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 31.07.2014

Automat vermindert Zahl der Falschlieferungen und klärt Reklamationen

Rücksendungen und unzufriedene Kunden: Falsch bestückte Pakete sind für den Versandhandel geschäftsschädigend. Forscher am Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme des KIT haben daher gemeinsam mit Industriepartnern einen Packassistenten entwickelt, der Falschlieferungen zu vermeiden und Reklamationen zu klären hilft: Ausgestattet mit hochauflösenden Bild- und Tiefenkameras protokolliert er den Packprozess – ohne dabei die Persönlichkeitsrechte des Verpackers zu verletzen. Er schießt nur dann ein Foto, wenn sich dessen Hände außerhalb des Versandkartons befinden. Die Aufnahmen gleicht das Assistenzsystem mit Referenzbildern aus einer Datenbank ab. So kann es einzelne Objekte identifizieren und den Fortschritt im Packprozess ausmachen. Steuern lässt sich der Packassistent über einfache Gesten. Mit einem Fingerzeig kann ihm der Verpacker beispielsweise mitteilen, dass ein Vorgang abgeschlossen ist oder sich eine Stückzahl geändert hat.

Schüler treffen Roboter

Zwei Kameraaugen braucht ein Roboter, um Abstände zu erkennen: Fünftklässler wissen das. Zumindest diejenigen, die beim Schools Day des Instituts für Anthropomatik und Robotik am KIT waren. Über 100 Grundschüler und Gymnasiasten aus vier Karlsruher Schulen verbrachten einen Vormittag bei der Roboterfamilie ARMAR am Lehrstuhl von Tamim Asfour und testeten den von Alex Waibel entwickelten Vorlesungsübersetzter, eine Software, die Vorträge automatisch in Echtzeit übersetzt. „Wir möchten, dass Schüler und vor allem auch Schülerinnen Informatik einmal anders erleben als nur am Computer, und dadurch ihr Interesse wecken“, sagt Sandra Tartarelli, Geschäftsführerin des KIT-Zentrums Information, Systeme, Technologien. So rätselten die Jüngsten, ob es drei Stunden oder zehn Jahren gedauert habe, um ARMAR zu bauen. Die Älteren wollten wissen, wie Speicher und Festplatten im Roboter die Erschütterungen beim menschenähnlichen Gehen auf zwei Beinen verkrafteten. Die Antwort: Über eine weiche Regelung und elastische Sohlen werden Stöße beim Fußauftreten auf dem Boden kompensiert.

Stipendien für Hochbegabte

Die Gunther-Schroff-Stiftung für wissenschaftliche Zwecke hat erneut Stipendien an hochbegabte Studierende des Maschinenbaus am KIT verliehen. Im akademischen Jahr 2013/14 fördert sie 23 junge Frauen und Männer mit insgesamt rund 50.000 Euro. Die Vorsitzende der Stiftung und Ehrensenatorin des KIT Ingrid Schroff überreichte die Urkunden an den mittlerweile fünften Jahrgang im Stipendien-Programm. Neu hinzu kamen sechs Bachelorstudierende. Sigmar Wittig, Mitglied der Auswahlkommission sowie des Stiftungsvorstandes, KIT-Vizepräsident Alexander Wanner und der Prodekan der Fakultät für Maschinenbau, Kai Furmans, betonten die Bedeutung der Förderung junger Ingenieure. Die Ziele und Verdienste der Stiftung erläuterte Susanne Schroff als stellvertretende Vorsitzende der Stiftung: Unter anderem hat die Stiftung in den vergangenen Jahren die Professur für Information Services & Electronic Markets sowie die Erweiterung des Gastdozentenhauses und eines Studierendenwohnheims finanziert. Des Weiteren unterstützt sie das KIT-Archiv, fördert den internationalen Austausch und setzt sich für soziale Belange ein.

Koordiniertes Forschen

Die Energieforschung ist eines der zentralen gemeinsamen Themen zwischen dem KIT und der französischen Kommission für Atomenergie und alternative Energien (CEA), die seit mehr als 50 Jahren erfolgreich kooperieren. Über die Weiterentwicklung ihrer Zusammenarbeit tauschten sich Vertreter beider Einrichtungen am KIT aus. Abschließend unterzeichneten der Vorsitzende der CEA, Bernard Bigot, und der KIT-Präsident Holger Hanselka einen entsprechenden Kooperationsvertrag.