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KIT-Bibliothek ist wieder unter den Besten

KIT-Bibliothek ist wieder unter den Besten
Autor:

Dr. Sybille Orgeldinger

Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 15.07.2010

KIT-Bibliothek bei den Besten
In einem jährlichen bundesweiten Leistungsvergleich zwischen wissenschaftlichen Bibliotheken hat die KIT-Bibliothek in der Gruppe der zweischichtigen Universitätsbibliotheken dieses Jahr zum wiederholten Mal die Spitzengruppe erreicht: Die Karlsruher Bibliothek belegt in dem von der Bertelsmann Stiftung und dem Deutschen Bibliotheksverband erhobenen Bibliotheksindex (BIX) den vierten Rang nach den Universitätsbibliotheken Heidelberg, Göttingen und Köln. Der BIX bewertet die insgesamt 16 Bibliotheken dieser Gruppe nach den Kategorien Ressourceneinsatz, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotenziale. In der Kategorie Effizienz liegt die KIT-Bibliothek wieder mit großem Vorsprung auf Platz eins. Das gute Abschneiden ist umso beachtlicher, als die Bibliothek im vergangenen Jahr neben dem Routinebetrieb auch die gesamte Literaturversorgung für die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft übernommen und eine neue Teilbibliothek aufgebaut hat. Für Bibliotheksdirektor Frank Scholze bestätigt der BIX, dass die KIT-Bibliothek ihre Dienstleistungen konsequent weiterentwickelt und einen hohen Automatisierungsgrad erreicht hat.
 
Software der Zukunft
Das KIT ist Partner im Cluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“, der Konzepte für Unternehmenssoftware der Zukunft entwickelt. In der vergangenen Woche unterzeichnete das Strategieboard des Software-Clusters den Kooperationsvertrag im Beisein des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller in Saarbrücken. Der Software-Cluster erstreckt sich um die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Walldorf und Saarbrücken. Er umfasst zahlreiche namhafte Forschungseinrichtungen, Unternehmen und regionale IT-Netzwerke. Das Investitionsvolumen der Clusterprojekte soll insgesamt 80 Millionen Euro betragen. Als Gewinner des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung wird der Software-Cluster vom Bundesforschungsministerium gefördert. „Aufgrund seiner internationalen Spitzenposition in der Informatik-Forschung und -Ausbildung wird das KIT entscheidend zum Innovationspotenzial des Software-Cluster beitragen“, erklärt Wilfried Juling, geschäftsführender Direktor des Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT. Besonders die Cloud-Forschung eröffne neue Möglichkeiten, Anwendungen dynamisch zu betreiben und damit Investitionen sowie Personal- und Energiekosten einzusparen.
 
Wohnqualitäten in der Stadt
Wie werden wir künftig in unseren Städten wohnen? Dieser Frage ist der Studierendenwettbewerb „Urban leben – Neue Wohnqualitäten in der Stadt“ gewidmet. Das KIT ist ebenso wie die Universität Stuttgart und die Hochschulen Karlsruhe und Konstanz an der Organisation des vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium und der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen ausgelobten Wettbewerbs beteiligt. 44 Studierende haben insgesamt 21 Beiträge eingereicht. Anfang kommender Woche verleihen der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Richard Drautz, und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Matthias Lechner, in Stuttgart drei Preise von einmal 1 000 Euro und zweimal 700 Euro sowie vier Anerkennungen von je 400 Euro. Der Wettbewerb thematisiert neue flexible Wohnformen, wie sie durch demographische Veränderungen, wachsende Vielfalt von Haushalten und Lebensstilen sowie innovative Verbindungen von Wohnen und Arbeiten erforderlich werden. So kann ein nachhaltig aufgewertetes städtisches Quartier eine Alternative zum Wohnen im Grünen darstellen.
 
Vortrag mit Daimler
Über „Produktionsplanung und Produktion im Spannungsfeld Elektrik/Elektronik“ spricht der Leiter Prüfplanung und -technik bei Daimler, Peter Theurer, am heutigen Donnerstag, 15. Juli, ab 18 Uhr im Tulla-Hörsaal (Campus Süd, Englerstraße 11, Gebäude 11.40). Schirmherr der vom CareerService des KIT in Kooperation mit der Daimler AG ausgerichteten Veranstaltung ist Frank Gauterin, Inhaber des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik am KIT.
 
Wissenschaft und Medien
Zum Abschluss des Colloquium Fundamentale „Öffentliche Wissenschaft: Herausforderung für Universität und Gesellschaft“  organisiert das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT am heutigen Donnerstag, 15. Juli, um 18 Uhr im NTI-Hörsaal (Campus Süd, Engesserstraße 5, Gebäude 30.10) eine Podiumsdiskussion über „Deutsche öffentliche Wissenschaft im europäischen Vergleich“. Teilnehmen werden die ZDF-Redakteurin Christiane Götz-Sobel, der Kommunikationswissenschaftler Matthias Kohring von der Universität Münster, der Geschäftsführer der Initiative „Wissenschaft im Dialog“, Herbert Münder, und die Direktorin der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Eva-Maria Streier.