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Reaktorbau in Russland Thema am KIT

Reaktorbau in Russland Thema am KIT
Autor:

Dr. Sybille Orgeldinger

Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 06.05.2010

Besuch aus Russland
Eine Delegation der ROSATOM (Föderale Agentur für Atomenergie Russlands) besuchte vergangene Woche den KIT Campus Nord. Anlass waren wissenschaftlich-technische Gespräche über eine mögliche Beratung und Mitarbeit des KIT an einem in Russland in der Entwicklung befindlichen bleigekühlten Reaktor in den Bereichen Sicherheit, Flüssigmetalltechnologie und Korrosionsschutz. Die vom stellvertretenden Leiter des ROSATOM Konzerns, Petr Shchedrovitskiy, angeführte Delegation besichtigte unter anderem das Flüssigmetalllabor KALLA, das Wasserstofftechnikum, die GESA (Gepulste Elektronenstrahl-Anlage) sowie die bioliq®-Pilotanlage zur Herstellung von Synthesekraftstoffen aus Biomasse. KIT-Präsident Eberhard Umbach begrüßte die Gäste und stellte das KIT als Landesuniversität und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft vor. Die Gründung des KIT hatte in den russischen Medien lebhafte Aufmerksamkeit gefunden.
 
Forschen für die Umwelt
Mit Preisen von insgesamt 10 000 Euro hat die Sparkassenstiftung sechs Arbeiten von KIT-Nachwuchswissenschaftlern ausgezeichnet, die zur Lösung von Umweltproblemen beitragen. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Karlsruhe, Michael Huber, und Norbert Henze, CIO des KIT überreichten die Umweltpreise am vergangenen Donnerstag am KIT-Campus Süd. Die Stadt Karlsruhe war durch Umweltbürgermeister Klaus Stapf vertreten. Der erste Preis ging an den Geoökologen Ekkehart Bethge, den Maschinenbauingenieur Fatih Sarikoc und den Wirtschaftswissenschaftler Patrick Jochem für ihre Dissertationen. Weiterhin wurden der Meteorologe Max Bangert und der Bauingenieur Michael Schlick für ihre Diplomarbeiten ausgezeichnet. Die Studierenden Michael Allgeier, Hatem Bouferguine und Philip Schumann von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik erhielten einen Anerkennungspreis für ein gemeinsames Projekt im Rahmen ihrer Studienarbeiten. Bei der Preisverleihung stellten die Nachwuchswissenschaftler ihre Arbeiten in prägnanten Präsentationen vor.
 
Preis für Geisteswissenschaftler
Der Direktor des Instituts für Informations- und Wirtschaftsrecht des KIT, Peter Sester, hat für sein Buch „Institutionelle Reformen in heranreifenden Kapitalmärkten: der brasilianische Aktienmarkt“ den Preis „Geisteswissenschaften International“ erhalten. Der vom Auswärtigen Amt, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Fritz Thyssen Stiftung und der Verwertungsgesellschaft Wort gestiftete Preis würdigt herausragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke, deren Übersetzung ins Englische für den Wissenschaftsstandort Deutschland von Bedeutung ist. Mit der Auszeichnung ist  die Finanzierung der Übersetzung verbunden. Ziel ist, die weltweite Verbreitung geisteswissenschaftlicher Forschungsergebnisse aus Deutschland zu fördern und zugleich Deutsch als Wissenschaftssprache und als Sprache der Erstveröffentlichung geisteswissenschaftlicher Werke zu erhalten.
 
Energiebauwerke in der Stadt
Drei Studierende des KIT haben Preise im studentischen Architekturwettbewerb „Energie-Bau-Werk“ gewonnen. Ihre Arbeiten entstanden während des Wintersemesters 2009/10 im Fachgebiet Building Lifecycle Management; Betreuer waren Fachgebietsleiterin Petra von Both, Andreas Kindsvater und Karsten Rexroth. Das Ziel des von den Stadtwerken Karlsruhe, der EnBW und dem AGFW (Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und Kraft-Wärme-Kopplung) ausgelobten Wettbewerbs war eine Auseinandersetzung mit dem Thema innerstädtische Energiebauwerke. Im Interesse der Auslober standen dabei neben der gestalterischen Ausprägung des Energiebauwerks auch die städtebauliche Einbindung und die Integration in das Umfeld im Fokus. Die Berücksichtigung der Bedingungen der Akzeptanz durch die Bevölkerung war essenzieller Bestandteil der Aufgabe. Den ersten Preis erhielten Liesa Czeiler und Stephanie Hirsch, den zweiten Preis bekam Friedmann Jonas, und mit dem dritten Preis wurde Simone Stuchetz ausgezeichnet. Überreicht wurden die Preise bei der „AGFW Wärmetechnik + ENKON dezentral“, einer Fachmesse für Energieeffizienz vergangene Woche in der Messe Karlsruhe.
 
Wissenschaft und Musik
In der Reihe „Junge Talente – Wissenschaft und Musik“ gibt es am kommenden Mittwoch, 12. Mai, um 16.30 Uhr auf dem KIT-Campus Süd, Festsaal im Studentenhaus, Adenauerring 7, wieder einen populärwissenschaftlichen Vortrag, verbunden mit einem Konzert: Die Physikerin Anke-Susanne Müller vom Institut für Synchrotronstrahlung des KIT spricht über „Terahertzstrahlung – Neues Licht für die Forschung“. Daran schließt sich eine musikalische Darbietung von Studierenden aus der Klasse Kristian Nyquist der Karlsruher Hochschule für Musik.
 
Wilder Wein
Die nächste Führung im Botanischen Garten des KIT am kommenden Sonntag, 9. Mai, ab 10.15 Uhr trägt den Titel „Was wir vom Wilden Wein lernen können“. Anhand einer Sammlung von Wildreben aus aller Welt erklärt Peter Nick neue, unerwartete Wege der Evolution zum Pflanzenschutz.

 

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