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Bildungssysteme und Schulsport im interkulturellen Dialog

Bildungssysteme und Schulsport im interkulturellen Dialog
Autor:

Sarah Werner

Quelle:

PKM-Presse

Datum: 27.01.2016

„Interkulturelles Lernen spielt in der globalisierten Welt eine immer größere Rolle“, sagt Prof. Alexander Woll, Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft des KIT (IfSS). „Wir wollen diese interkulturellen Kompetenzen und sozialen Fähigkeiten auch im und durch Sport fördern.“ Deshalb haben sich das KIT, die Mannouba Universität in Tunesien, die Sohag Universität in Ägypten, die Yarmouk Universität in Jordanien und das Wingate Institut in Israel in dem Projekt „Bildungssysteme und Schulsport im interkulturellen Dialog“ zusammengeschlossen: In den nächsten zwei Jahren wollen die Hochschulen durch Expertenworkshops, Gastdozentenaustausche, Summer Schools oder wissenschaftliche Konferenzen die Rolle des Schulsports in den verschiedenen Bildungssystemen untersuchen sowie einen fachlichen und interkulturellen Austausch schaffen. Aktuell organisiert das KIT einen Doktorandenworkshop am Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen: „Mit diesem möchten wir gezielt qualifizierte akademische Nachwuchskräfte in den arabischen Ländern fördern und so dazu beitragen, die Lehre in den Partnerländern weiterzuentwickeln“, so Projektverantwortlicher Dr. Florian Engel. An der internationalen Veranstaltung, bei der Lernen mit Bewegung kombiniert wird, nehmen Doktoranden aus Deutschland, Jordanien, Ägypten, Tunesien und Israel teil. Auch um kulturelle Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten wird es gehen: „Das Verhältnis zum Islam ist in Deutschland zur Zeit ein viel diskutiertes Thema“, sagt Florian Engel vom IfSS. „Deshalb möchten wir nicht nur den fachlichen Austausch fördern, sondern auch den kulturellen.“ Dadurch, dass Muslime, Juden und Christen während des Workshops und den weiteren Austauschaktivitäten zusammen arbeiten, habe das Projekt eine Vorreiterrolle im Hinblick auf interreligiöse Zusammenarbeit, betonen die Organisatoren.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert das Projekt in seinem Programm „Hochschuldialog mit der islamischen Welt“. Dieses soll die fachliche Zusammenarbeit deutscher Hochschulen mit Partnerinstitutionen in der islamischen Welt in allen Fachgebieten fördern und ein gemeinsames wissenschaftliches Interesse anregen und nachhaltig stärken.

Hochschulgruppe des KIT im Finale des TIMES Fallstudienwettbewerbs

Wirtschaftsingenieurwesen gehört mit rund 3.400 Studierenden zu den beliebtesten Fächern am KIT. Ihnen gibt die Hochschulgruppe VWI-ESTIEM Karlsruhe e.V. die Möglichkeit, bereits während des Studiums europaweit Kontakte zu Wirtschaftsingenieuren zu knüpfen und darüber hinaus praxisnahe Erfahrungen zu sammeln: „Wir organisieren nationale und internationale Seminare, Exkursionen, praxisorientierte Vorträge oder Workshops. So sind wir ein Bindeglied zwischen Studenten und Wirtschaft“, sagt Maximilian Stauder, Mitglied der Hochschulgruppe und Projektleiter des TIMES Halbfinals in Karlsruhe. VWI-ESTIEM ist Teil des Verbands Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) und gleichzeitig von ESTIEM (European Students of Industrial Engineering and Management), einem der größten Netzwerke für Studierenden der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen in Europa. Dieses veranstaltet jedes Jahr den weltweit größten Fallstudienwettbewerb „TIMES“ (Tournament In Management and Engineering Skills): In einem realistischen Wirtschaftsszenario müssen die teilnehmenden Teams eine Fallstudie innerhalb von drei Stunden lösen. Eine Jury aus akademischen Vertretern bewertet die Ergebnisse. Die besten Teams aus acht Halbfinalen treten im Finale um den Titel „IEM Student of the Year“ gegeneinander an. Eines dieser Vorentscheide, mit Teams aus Dortmund, Bremen, Ilmenau, Helsinki, Vaasa, Izmir, Istanbul und Riga, organisierte die Hochschulgruppe des KIT vom 17. bis 21. Januar 2016: „Dass eines der Halbfinals hier in Karlsruhe stattfand, ist dem ausgezeichneten internationalen Ruf des KIT und der Technologieregion Karlsruhe zu verdanken“, sagt Stauder. Ins Finale, das vom 3. bis 8. April an der TU in Ilmenau stattfindet, schafften es die Studierenden aus Helsinki. Dort ist auch ein Team des KIT vertreten: Die Masterstudierenden Francisco Schlöder, Matthias Untch, Elisa Weiß und Leander Hartenauer gewannen das Halbfinale in Poznan (Polen).

Konzertchor des KIT singt Opus von Dvořák

Das „Stabat mater“ ist ein mittelalterliches Gedicht, das in zehn Strophen beschreibt, wie Maria am Kreuz um ihren Sohn Jesus trauert. Eines der bekanntesten musikalischen Werke, die auf dieser Textgrundlage basieren, stammt von Antonín Dvořák aus dem Jahr 1880. Der böhmische Komponist verfasste das Opus, nachdem innerhalb weniger Jahre drei seiner Kinder verstarben. Der Konzertchor des KIT führt Dvořáks „Stabat mater“ unter der Leitung von Nikolaus Indlekofer bei seinem kommenden Konzert auf: Am Samstag, 20. Februar 2016 singt das Ensemble ab 20 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe (Kreuzstraße 13). Der Eintritt kostet 25, ermäßigt fünf Euro. Karten gibt es im Musikhaus Schlaile oder unter: www.konzertchor.kit.edu/karten/karten.php