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Richtfest für Forschungsneubau gefeiert

Richtfest für Forschungsneubau gefeiert
Autor:

Dr. Sybille Orgeldinger

Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 17.06.2010

Neues aus dem KIT - 17.06.2010

Richtfest für Forschungsneubau

Auf dem Gelände der ehemaligen Mackensen-Kaserne feierten KIT-Präsident Horst Hippler, die Leitung des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik und weitere Projektbeteiligte kürzlich das Richtfest für den Forschungsneubau „Interdisziplinäre Fahrzeugsystemtechnik“. Unter der Leitung des für die Baumaßnahmen des KIT zuständigen Amtes Karlsruhe des Landesbetriebes Vermögen und Bau Baden-Württemberg konnte der Rohbau in nur sechs Monaten Bauzeit fertiggestellt werden. Geplant ist, bis Jahresende die Bauarbeiten für die Versuchshalle mit einer Nutzfläche von rund 2100 Quadratmetern und Investitionen für Bau und Prüfstände von rund 14 Millionen Euro abzuschließen. Nach der Installation der Prüfeinrichtungen kann ab Frühjahr 2011 der Forschungsbetrieb für Fahrzeuge der Zukunft aufgenommen werden, wobei der Fokus auf den Themen Energieeffizienz, Emissionsreduzierung, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit liegt.

Ehrendoktorwürde für Güth

Die Fakultät für Wirtschaftswisssenschaften des KIT hat Werner Güth wegen seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Experimentellen Wirtschaftsforschung und der Experimentellen Spieltheorie gestern die Würde eines Ehrendoktors verliehen. Werner Güth, Jahrgang 1944, studierte, promovierte und habilitierte an der Universität Münster. Sein weiterer Weg führte ihn als Professor für Wirtschaftstheorie an die Universitäten in Köln und Frankfurt/Main und an die Humboldt-Universität zu Berlin. 2001 wurde er Direktor am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena. In seiner Forschungsarbeit war Güth stets daran interessiert, das Bild des Menschen als eines vollkommen rationalen „Homo oeconomicus“ in Frage zu stellen. So ergaben seine experimentellen Untersuchungen zum „Ultimatum-Spiel“, dass ökonomische Entscheider auch Überlegungen von Fairness und Reziprozität in ihre Entscheidungen einfließen lassen. Güth arbeitete häufig interdisziplinär an der Schnittstelle von Ökonomie und Psychologie. Darüber hinaus befasste er sich mit Grundlagenproblemen der Ökonomik und der Spieltheorie und bezog zu wirtschaftspolitisch aktuellen Themen, wie die Ausgestaltung von Auktionen oder die Einführung von Leiharbeit, wissenschaftlich fundiert Stellung.

Solarstrom in Indien

Studierende der Hochschulgruppe „Engineers Without Borders (EWB) – Uni Karlsruhe“ planen, ein Ausbildungszentrum in einem indischen Bergdorf mit Solarstrom zu versorgen. In dem Zentrum erhalten junge Erwachsene eine Ausbildung in handwerklichen Berufen. Künftig soll der Unterricht an moderneren Maschinen und Computern erfolgen. Eine Photovoltaikanlage soll den Strom dafür liefern. In Neu-Delhi exisistiert infolge eines Projekts von Karlsruher Wissenschaftlern bereits eine solche Anlage; die EWB kann sie für ihr Projekt nutzen. Die Studierenden engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für den Transport der Solarzellen in das Dorf Gonasika in der Provinz Orissa, die anschließende Installation und die Schulung der Betreiber des Ausbildungszentrums. Bis Ende dieses Jahres soll die Anlage in Betrieb gehen. Die Karlsruher Studierenden kooperieren bei diesem Projekt mit der Schweizer „Village Reconstruction Organisation“, der EWB Indien sowie einer indischen College-Gruppe aus Hyderabad, mit der sie den von Daimler und der UNICEF gesponserten „Mondialogo Engineering Award“ erhalten haben. Das Preisgeld trägt wesentlich zur Finanzierung des Projekts bei; dennoch fehlen noch Mittel. Die Karlsruher EWB hat daher ein Spendenkonto eingerichtet (Kontonummer 108085655, Bankleitzahl 66050101, Verwendungszweck „India Electric“).

„Canto General“ mit KIT Konzertchor

Der KIT Konzertchor unter Leitung von Nikolaus Indlekofer präsentiert am kommenden Sonntag, 20. Juni, ab 20 Uhr im Gerthsen-Hörsaal (Campus Süd, Engesserstraße 9, Gebäude 30.21) ein selten aufgeführtes Werk: Canto General (Großer Gesang) von Mikis Theodorakis nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Pablo Neruda. Neben Vokalisten und Instrumentalisten vom KIT wirken das Schlagzeugensemble und weitere Musiker der Musikhochschule mit. Das Lichtdesign stammt von Studierenden der Hochschule für Gestaltung. Als Solistin ist die brasilianische Sängerin Viviane de Farias zu hören. Karten im Vorverkauf gibt beim Musikhaus Schlaile, bei der Stadtinformation und über www.konzertchor.kit.edu.

Berufe für Geisteswissenschaftler

Eine Podiumsdiskussion mit Alumni des KIT aus den Geistes- und Sozialwissenschaften organisiert der CareerService des KIT am Donnerstag, 24. Juni, um 18 Uhr im Tulla-Hörsaal (Campus Süd, Englerstraße 11, Gebäude 11.40). Barbara Guttmann, Gründerin und Leiterin des Historikerbüros Guttmann und Grau, Erik Rastetter, Regisseur, Schauspieler, Dramaturg und Texter, Andreas Jüttner, stellvertretender Ressortleiter Kultur der BNN, sowie die Mediendesignerin Patricia Kessler berichten aus ihrer Berufswelt und beantworten Fragen.

 

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