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Infos zu Robotern in der Altenpflege

Infos zu Robotern in der Altenpflege
Autor:

Saskia Kutscheidt

Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 15.03.2012

Wissenschaftliche Weiterbildung am KIT

Die AWWK – Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung Karlsruhe hat auch im Sommersemester 2012 ein vielseitiges Programm zusammengestellt: Zu den Höhepunkten gehören Kooperationsveranstaltungen wie die vom KIT unterstützte Exkursion in das Tomi Ungerer Museum in Straßburg, welche die AWWK gemeinsam mit dem Centre Culturel Allemand Karlsruhe im Juni anbietet. Über den „Robotereinsatz in der Altenpflege“ informiert eine Veranstaltung, die in Kooperation mit „JungeAlte“ und dem Städtischen Klinikum Karlsruhe im Mai stattfindet. Außerdem geht die Filmreihe „Traumfabrik“ in Kooperation mit dem Karlsruher Programmkino „Schauburg“ und dem Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften und Studium Generale des KIT in die nächste Runde. Weitere Bildungsangebote aus der Naturwissenschaft, Geistes- und Sozialwissenschaften, Musik- und Kunstwissenschaft sowie der Pädagogik komplettieren das Sommerprogramm, das es an zahlreichen öffentlichen Einrichtungen in Karlsruhe oder im Internet unter www.awwk-karlsruhe.de gibt.


Tag der Mathematik am KIT

Geballte Zahlenkraft am KIT: Trotz des nahen Abiturs knobelten am vergangenen Samstag mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 aus der Karlsruher Region beim "Tag der Mathematik" an komplexen Rechenaufgaben. Der Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe findet jedes Jahr zeitgleich in mehreren Bundesländern statt, unter anderem in Hessen, in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg. Den Wettbewerb in Karlsruhe organisierte die Arbeitsgruppe „Zahlentheorie und Algebraische Geometrie“ unter Leitung des Mathematikprofessors Frank Herrlich am KIT. In der Fächerstadt hat der Wettbewerb bereits eine mehr als 25-Jährige Tradition. Die Schüler mussten vier knifflige Aufgaben innerhalb von 45 Minuten in Teams von drei bis fünf Personen lösen. Die besten 14 der insgesamt 28 Teams durften dann zur Finalrunde, dem „Speedwettbewerb", antreten. Am Ende konnte das Team vom Schönborn-Gymnasium seinen deutlichen Vorsprung aus dem Gruppenwettbewerb knapp zum Gesamtsieg ins Ziel retten. Auf Platz zwei landete das Team vom Kurpfalz-Gymnasium Schriesheim vor einer Gruppe vom Thomas-Mann-Gymnasium Stutensee. Knapp zwei Drittel der Schüler nahmen auch am Einzelwettbewerb teil: Sieger wurde Qi Cheng Hua vom Gymnasium Renningen vor Patrick Scholz vom Kurpfalz-Gymnasium Schriesheim; den dritten Platz teilten sich die beiden Karlsruher Schülerinnen Elisabeth König vom Goethe-Gymnasium und Olena Spitsyna vom Kant-Gymnasium. Neben den Wettbewerben gab es auch ein Begleitprogramm mit Vorträgen: Die Wissenschaftler Andreas Rieder und Oliver Stein erklärten, wie Mathematik mit der Suchmaschine Google zusammenhängt und wie geometrische Optimierung in den Wirtschaftswissenschaften zum Einsatz kommt. Der Mathematikprofessor Günter Last stellte Studiengänge und Berufsmöglichkeiten im Fachgebiet Mathematik vor.




IT am KIT: Härterer Wettbewerb für schnellere Innovationen
Unterwegs E-Mails lesen oder Videos anschauen: für Smartphone-Nutzer eine Selbstverständlichkeit. Dass die europäischen Märkte bei der mobilen Kommunikation aber weit hinter dem Top-Innovationsland Japan liegen, belegt eine Studie des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT. Als wichtigsten Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg nennt sie den härteren technologischen Wettbewerb in Japan: Das mobile Internet gab es dort bereits Ende der 1990er-Jahre, Daten-Flatrates seit fast zehn Jahren. Durch den Wettbewerb müssen die dortigen Mobilfunkanbieter ihre Serviceangebote technologisch ausdifferenzieren. Auf eine einzige Netzwerktechnologie zu setzen – wie Europa es mit dem digitalen Mobilfunkstandard GSM gemacht hat – bietet zwar die Vorteile der Massenproduktion und ermögliche Anbietern einen hohen Gewinn im SMS-Geschäft, bremse aber die Entwicklung günstiger mobiler Internetservices. Das japanische Geschäftsmodell hat Apple bereits erfolgreich mit dem iPhone übernommen. Dass weltweit agierende Anbieter Europa so weit voraus sind, habe auch ernste Konsequenzen für den Arbeitsmarkt: „Bei uns gehen Jobs mit hohen Einkommen in den wichtigen Industriezweigen Computer und Elektronik verloren“, sagt Arnd Weber vom ITAS. Die Studie empfiehlt daher Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen: etwa mit europaweiten Lizenzen oder mit einer lizenzfreien, aber leistungsstarken Nutzung des Funkspektrums, die eine kostenlose Kommunikation erlaubt. Die Studie ist im Internet unter http://www.itas.kit.edu/iut_lp_webe09_nunet.php verfügbar.



40 Jahre im Dienste der Informatik
Sein 40-Jähriges Dienstjubiläum feierte kürzlich der KIT-Informatikprofessor Rüdiger Dillmann. Der Dekan der Fakultät für Informatik, Heinz Wörn, überreichte dem Jubiliar eine Urkunde des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Dillmanns Laufbahn begann mit dem Studium der Elektrotechnik an der ehemaligen Universität Karlsruhe. Nach Diplom und Promotion habilitierte er 1986 über lernende Roboter und übernahm anschließend eine Professur am Institut für Auto-mation und Robotik. Rüdiger Dillmann ist unter anderem Gründer und Leiter der Humanoids and Intelligence Systems Laboratories am KIT sowie Sprecher des KIT-Schwerpunkts Anthropomatik und Robotik. Seit 2001 ist Dillmann außerdem Direktor des Forschungszentrums Informatik (FZI), in dessen Vorstand er auch neun Jahre lang aktiv war. Außerdem leitet er die dortige Abtei-lung Interaktive Diagnose- und Servicesysteme (IDS).