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Wann ist ein Mensch kein Mensch mehr?

Wann ist ein Mensch kein Mensch mehr?
Autor:

Margarete Lehné, Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 04.07.2013

Forscher befassen sich bei einem Kongress mit dem Verhältnis der Gesellschaft zu Naturwissenschaft und Technik

Mensch oder Cyborg – verändern künstliche Hirnschrittmacher bereits das Wesen des Menschen? Wie die technische  Entwicklung mit Zukunftsvisionen und dem Selbstverständnis moderner Gesellschaften zusammenhängt, ist Thema eines internationalen Forschungssymposiums in Karlsruhe. Das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit der Arizona State University. Interessierte können am Montag, 8. Juli, an dem öffentlichen Vortrag „Perfecting the future: sociotechnical imaginaries and the public good“ der Harvard-Professorin Sheila Jasanoff teilnehmen. Am Beispiel des technologisch veränderten Menschen stellt sie die Frage, wie das politische und ethische Verhältnis der Gesellschaft zu Naturwissenschaft und Technik in Zukunft aussehen wird. Beginn ist um 18.15 Uhr im Gartensaal des Karlsruher Schlosses.

Future Earth vernetzt

Die neue internationale Forschungsallianz „Future Earth“ hat Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am KIT, als Vertreter Deutschlands in ihre wissenschaftliche Kommission berufen. Future Earth vernetzt Forscherinnen und Forscher weltweit, um so effektiv auf den Klimawandel und andere globale Herausforderungen reagieren und eine nachhaltige Entwicklung fördern zu können. Zu Grunwalds Arbeitsgebieten gehören die Technikfolgenabschätzung, Technikphilosophie, Technikethik sowie Theorie und Methodik nachhaltiger Entwicklung. Er ist zudem Mitglied der Expertengruppe des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die vor wenigen Tagen ihre Empfehlungen zur „Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung“ vorgelegt hat. Dazu zählt unter anderem der Aufbau lokaler Verbünde aus Hochschulen, Unternehmen und wichtigen Akteuren der Gesellschaft, die sich gemeinsam konkreten Problemen vor Ort, etwa der Energieautonomie, widmen.

Jugendliche bauen Roboter

Das Forschungsprojekt MediaArt@Edu am KIT will Jugendliche am Übergang von der Schule in den Beruf mit moderner Medientechnologie vertraut machen. Die Wissenschaftler des Instituts für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik des KIT setzen dabei auf neue künstlerisch-technische Ansätze, die digitale Medien als gestaltbar erfahren lassen. So haben sich rund 40 Jugendliche in vier Workshops mit interaktiven Robotern beschäftigt. Ihre Arbeitsschritte von der ersten Skizze bis zum einsatzbereiten Roboter haben sie als Portfolios und Videodokumentationen aufbereitet. Am 15. Juli präsentieren sie ihre Arbeiten in einer Ausstellung. Teil der Veranstaltung sind auch zwei Kurzvorträge zum Übergang von der Schule in den Beruf und zum Projekt MediaArt@Edu. Beginn ist um 17 Uhr im Fränkischen Hof, Friedrich-Wilhelm-Straße 2, Weingarten, Landkreis Karlsruhe. Anmeldung bitte bis zum 8. Juli an Daniela Reimann@kit edu.

Bestes „Maschinenhaus“?

Die Fakultät für Maschinenbau des KIT ist einer von sechs Finalisten beim mit 100.000 Euro dotierten Hochschulpreis des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Mit dem Preis würdigt der VDMA Konzepte, welche die Qualität der Lehre im Ingenieurstudium nachhaltig sichern, zu größerem Studienerfolg beitragen und den Abbrecherzahlen entgegenwirken. Die sechs Nominierten sind nun bereits als „Maschinenhaus 2013“ ausgezeichnet, eine 14-köpfige Jury mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft hatte sie aus 23 Bewerbungen ausgewählt. Ende Oktober ermittelt sie auch den Gewinner, der neben dem Preisgeld den Titel „Bestes Maschinenhaus 2013“ erhält.