english  | Home | Impressum | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

Tel: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Besucheranschrift:

Karlsruher Institut für Technologie

Gesamtkommunikation

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Was können Studierende gegen Stress tun?

Was können Studierende gegen Stress tun?
Autor:

 Saskia Kutscheidt

Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 08.12.2011

Stressratgeber

Jeder Fünfte unter den Studierenden in Deutschland bricht das Studium ab. Insbesondere in den neuen Bachelorstudiengängen klagen Studierende über eine hohe Arbeitsbelastung. Wie können sie bei wachsenden Leistungsanforderungen angemessen mit Stress umgehen? Der neu erschienene Ratgeber „Rückenwind. Was Studis gegen Stress tun können“ des House of Competence (HoC) am KIT gibt dazu erstmals Disziplinen übergreifend Tipps: auf der Grundlage von Studien und Erfahrungen aus wissenschaftlicher, therapeutischer und medizinischer Sicht. Das Buch beruht auf Beiträgen der vom HoC seit 2008 ausgerichteten „Karlsruher Stresstage“, die in Symposien und Workshops Trainings- und Reflexionsmöglichkeiten dafür bieten, wie Stress bewältigt und die Leistungsfähigkeit erhalten werden kann. Das 115 Seiten umfassende „Rückenwind“-Buch mit Beiträgen von 26 Autoren wird in Kürze kostenlos zum Download unter www.hoc.kit.edu/rueckenwind   zur Verfügung stehen.



FLAME- Projekt

Das Forschungsprojekt FLAME - Faserverbund-Leichtbau mit automatisierter Mikrowellenprozesstechnik – geht an den Start: Der parlamentarische Staatssekretär Helge Braun hat kürzlich die Bewilligungsurkunde an die Projektpartner überreicht. Im Forschungsprojekt entwickeln zwei Gesellschaften des Schunk-Technologiekonzerns, Vötsch Industrietechnik und Schunk Kohlenstofftechnik, gemeinsam mit dem KIT und drei weiteren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft ein Verfahren, das mit Mikrowellentechnologie ein schnelles, kostengünstiges und Energie sparendes Aushärten von Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen ermöglicht. Bisher werden solche Komponenten noch in thermischen Öfen oder Autoklaven, also Druckbehältern, ausgehärtet. Das Verfahren benötigt allerdings viel Zeit und Energie, um die erforderliche Temperatur zu erreichen. Bei der Erwärmung durch Mikrowellen hingegen dringen die elektromagnetischen Wellen direkt in das Innere des Materials vor, so dass ganz gezielt das Bauteil und nicht der Ofen erhitzt wird. Die Technologie bietet unter anderem neue Perspektiven zur Herstellung von Leichtbauteilen für die Luftfahrt- und Fahrzeugtechnik. Das KIT koordiniert das Projekt.



Wohin steuert Europa?

Über die Frage „Wohin steuert Europa?“ referiert Klaus Hänsch, Präsident des Europäischen Parlaments a.D., in der Jean Monnet Keynote Lecture heute ab 18.00 Uhr im NTI-Hörsaal, Gebäude 30.10., auf dem KIT-Campus Süd.  In seinem Vortrag geht er auf wirtschaftliche Probleme der EU, neue politische Ziele und den europäischen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich-Hertz-Gesellschaft und der Karlsruher Universitätsgesellschaft e.V. statt. Die Keynote Lecture – benannt nach dem französischen Europavordenker Jean Monnet (1888-1979) – findet einmal im Semester statt. Sie ist Teil des von der Europäischen Kommission geförderten Jean Monnet Teaching Moduls am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT.



Trinationales Institut für Pflanzenforschung

Wie beheben Pflanzen Schäden in ihrem Erbgut? Wie wehren sie Schädlinge ab? Im neu gegründeten Trinationalen Institut für Pflanzenforschung (TIP) untersuchen Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz diese zentralen Aspekte des pflanzlichen Erbguts. Neben der Universität Freiburg sind das Institut de Biologie Moléculaire des Plantes (IBMP), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Basel beteiligt. Die KIT-Forschergruppe unter der Leitung des Biologen Holger Puchta beschäftigt sich mit Brustkrebsgenen, die auch in Pflanzen wie etwa in der Acker-Schmalwand, einem Kreuzblütler, vorkommen. Die Erforschung dieser Gene liefert unter anderem wichtige Erkenntnisse für das Verständnis der Krebsentstehung. Neben einer engen wissenschaftlichen Zusammenarbeit liegt ein weiterer Fokus des Institutes auf der gemeinsamen Ausbildung von Studierenden und Postgraduierten sowie der Förderung wechselseitiger Forschungsaufenthalte. Das Regionalprogramm Interreg der Europäischen Union, das die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördert, unterstützt das Projekt.