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Brecht-Forscher aus Japan zu Besuch

Brecht-Forscher aus Japan zu Besuch
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 29.05.2013

Die Zusammenarbeit zwischen Karlsruhe und Osaka erstreckt sich über drei Projekte

Die Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB) des KIT erhielt Besuch von dem japanischen Brecht-Forscher Akira Ichikawa. Dieser leitet an der Universität Osaka eine in Kooperation mit der Karlsruher ABB gegründete Brecht-Arbeitsstelle. „Wir arbeiten seit 2007 wissenschaftlich eng zusammen“, berichtet Jan Knopf, Leiter der ABB,. In Japan trifft Brechts Werk auf lebhaftes Interesse; dies gilt vor allem für seine Lyrik und die Vertonung seiner Gedichte. Die Zusammenarbeit zwischen Karlsruhe und Osaka erstreckt sich über drei Projekte: „Musik bei Bertolt Brecht“, „Das Berliner Ensemble, Helene Weigel und Bertolt Brecht“, an dem auch das Brecht-Zentrum Korea in Miryang beteiligt ist, sowie „Die Theaterarbeiten des Bertolt Brecht“. Das japanische Kulturministerium fördert die drei Projekte: finanziert werden Forschungsaufenthalte, Symposien sowie Buchpublikationen auf Deutsch und Japanisch.

Internationale Maschinenbauer

An der Carl Benz School of Engineering des KIT haben 19 Absolventen den Abschluss ihres englischsprachigen Maschinenbaustudiums gefeiert. Die Absolventen kommen aus Brunei, Indien, China, Kasachstan, der Türkei und Deutschland. Ihr Abschluss eröffnet ihnen die Chance auf eine Karriere als Produktentwickler oder Produktionsmanager in der deutschen Industrie. An der Absolventenfeier nahmen unter anderen der Botschafter von Brunei, Abdul Jalil Ahmad, der ehemalige Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Brunei, Thomas Bruns, sowie der künftige KIT-Vizepräsident für Lehre Alexander Wanner teil. Derzeit studieren junge Menschen aus 47 Ländern an der Carl Benz School of Engineering. Das Studium mit möglichen Schwerpunkten aus Energietechnik, Fertigungstechnik oder Bahn-Systemtechnik schließt nach sechs Semestern mit einem Bachelor of Science ab.

„Montags-Demo“

„Barrierefreiheit im Karlsruher öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)“ ist das Thema des nächsten Vortrags in der Reihe „MoDe Montags-Demo“ des Studienzentrums für Sehgeschädigte (SZS) des KIT. Am kommenden Montag, 3. Juni, ab 16 Uhr berichtet Sebastian Spitzer vom Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) am KIT-Campus Süd, Gebäude 50.34, im Seminarraum 131 über Aktivitäten zum barrierefreien Ausbau des Karlsruher ÖPNV.

Preis für Peter Gumbsch

Peter Gumbsch erhielt für seine herausragenden Leistungen in der Materialwissenschaft den DGM-Preis 2013 der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde. Seit 2001 bekleidet Gumbsch den Lehrstuhl für Werkstoffmechanik am KIT und leitet das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik in Freiburg und Halle/Saale. Er erforscht die Struktur von Werkstoffen und ihr Verhalten bei unterschiedlichen Beanspruchungen. Ziel ist, Werkstoffe und Bauteile sicherer, zuverlässiger und langlebiger zu machen. Damit leistet Gumbsch Pionierarbeit, um die Werkstoffmodellierung in die Produktentwicklungen zu integrieren. Der DGM-Preis wurde im Rahmen des DGM-Tags in Bochum überreicht.