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Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zeichnet zwei Projekte des KIT aus

Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zeichnet zwei Projekte des KIT aus
Autor:

Sarah Werner, Carina Braun

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 20.05.2015

„Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ – Unter diesem Motto hat die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ 100 Projekte ausgezeichnet, welche die Digitalisierung und Vernetzung des Standorts Deutschland in Arbeitswelt, Bildungswesen und privatem Leben fördern. Das KIT ist mit zwei Vorhaben dabei: Im virtuellen Erlebnisraum „e-Installation“, einem Projekt des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale sowie des Lehrstuhls für Intelligente Sensor-Aktor-Systeme (ISAS) in Kooperation dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, bereiten Informatiker und Kunstwissenschaftler aufwendige Medienkunstwerke digital auf: Durch Telepräsenz-Technologien, wie etwa Datenbrillen, können Interessierte dreidimensionale Modelle der Kunstwerke virtuell erleben. Ebenfalls zu den „100 ausgezeichneten Orten“ der Initiative zählt der digitale Schnelltest „RESOCABLE“ vom Institut für Massivbau und Baustofftechnologie des KIT. Mit diesem können die Wissenschaftler den Zustand von Spannbeton- und Schrägkabelbrücken schneller, kostengünstiger und weniger aufwendig bestimmen: Ein Sensor, den sie an die Stahlkabel der Brücken anbringen, misst über deren Schwingungen die Frequenz, aus der die Forscher Rückschlüsse auf den Zustand der Seile ziehen können. Mit der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ wollen Bundesregierung und der Bundesverband der Deutschen Industrie Menschen eine Plattform geben, um Ideen umzusetzen, die den Standort Deutschland präsentieren und verbessern. Weitere Informationen unter: www.land-der-ideen.de.

Vortrag zu erneuerbaren Energien am KIT

Welche Rolle werden erneuerbare Energien 2050 spielen? Wie kann die zukünftige Energieversorgung gesichert werden? Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema „Energie der Zukunft“ widmet sich ein Vortragsabend am KIT. In seinem Vortrag erläutert Mario Ragwitz, stellvertretender Leiter des Competence Centers Energiepolitik und Energiemärkte und Leiter des Geschäftsfelds erneuerbare Energien am Fraunhofer ISI, die „Rolle der erneuerbaren Energien im Energiesystem des Jahres 2050“ und Michael Weinhold von der Siemens AG stellt „Innovationen für die Energieversorgung der Zukunft“ vor. Der Abend ist Teil der Vortragsreihe „Fokus: Zukunft. Unser Leben 2050“, einer Kooperation des Lehrstuhls für Innovations- und TechnologieManagement des KIT, der Siemens AG sowie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI. Die Veranstaltung findet am 15. Juni 2015 ab 17.30 Uhr im Gebäude 20.40, Hörsaal 37 (Campus Süd, Englerstraße 7) statt. Der Eintritt ist frei.

Tagung informiert über Filme als Medium der Wissenschaft

Das Medium Film war nie ein reines Unterhaltungsmedium, sondern wurde seit seiner Erfindung stets auch dazu genutzt, Wissen zu generieren und zu verbreiten. Bis in die Gegenwart haben sich die Produktions- und Rezeptionskontexte von Wissenschaftsfilmen zunehmend ausdifferenziert – und reichen inzwischen weit über Labor, Kino und Klassenzimmer hinaus. Dem Film als Medium der Wissenschaftskommunikation widmet sich die Tagung „Wissen in Bewegung“, die das Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) zusammen mit dem KIT organisiert. An zwei Tagen gibt es Vorträge unter anderem zu Darstellungsformaten im TV-Journalismus, der Entwicklung des Films oder den Populärwissenschaften auf „Youtube“ sowie einen Workshop für Studierende über die Entstehung von Fernsehbeiträgen der Sendung „Quarks & Co“. Referenten verschiedener Hochschulen wie dem KIT, der Universität Wien oder der Universität Trier stellen ihre Themen vor und Wissenschaftsjournalisten geben Einblicke in ihre Arbeit. So sollen die Möglichkeiten und Risiken, die Filme als Medium für die Wissensvermittlung bieten, interdisziplinär beleuchtet werden. Die Tagung findet am 11. und 12. Juni im Vortragssaal des ZKM (Lorenzstraße 19) statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: wissen-in-bewegung.net. Die Teilnahme ist kostenlos.

Größte Familie am KIT

Wie der Vater, so der Sohn. Und die Tochter und die Enkelkinder. Das trifft zumindest auf die größte Familie am KIT zu: Seit nunmehr fünf Generationen studierten und studieren 22 Mitglieder an der damaligen Technischen Hochschule Karlsruhe (TH) und dem heutigen KIT. Den Anfang machte Hermann Ganz: Er studierte bis 1898 Ingenieurswesen an der TH. Ihm folgten seine Geschwister, seine Kinder, seine Enkel. Auch heute noch sind seine Nachkommen am KIT: die Jüngste ist Lena Stetzler. Die 20jährige studiert Wirtschaftsingenieurwesen im vierten Semester des Bachelor. Bei ihrer Studienfachwahl sind alle Mitglieder den Ingenieurswissenschaften treu geblieben: So gibt es (angehende) Maschinenbauer, Bau- und Wirtschaftsingenieure sowie Informations- und Elektrotechniker. Das liegt am großen technischen Interesse der Familie: „Es ist einfach eine Richtung die uns liegt“, sagt Friedrich Stetzler, Maschinenbaustudent im sechsten Semester des Bachelors am KIT. Seine Tante Ingeborg Furhop-Stetzler betont: „Wir können nichts anderes als Naturwissenschaften, das liegt in unseren Genen“. Sie hat 1969 ihr Bauingenieur-Studium als einzige Frau in ihrem Jahrgang mit dem Diplom beendet. Zu ihrem 72. Geburtstag hat das Relationship Management des KIT ein großes Familientreffen organisiert. „Das ist für unsere Familie etwas Besonderes. Es ist schön, dass die Erfahrung und die Tradition nicht verloren gehen“, erklärte das „Geburtstagskind“.

Doktorand des KIT an der Europäischen Schule Karlsruhe

Für die Schüler einer sechsten Physik-Klasse der Europäischen Schule in Karlsruhe (ESKA) war es sicherlich eine interessante und praxisnahe Abwechslung zum regulären Unterricht: Cheng Chang, “LA3NET - Marie Curie PhD Fellow“ und Doktorand am Karlsruher Institut für Technologie bei Prof. Anke-Susanne Müller, stellte ihnen seine Arbeit zur „Compton-Rückstreuung von Photonen“ an der Synchrotronstrahlungsanlage ANKA vor. Die physikbegeisterten Schüler scheuten sich nicht, dem jungen Wissenschaftler aus China Fragen zu Elektronengeschwindigkeiten, Nutzung von Gammastrahlen oder den Stromkosten der großen Forschungsanlage zu stellen. „Auch wenn das Thema Teilchenbeschleuniger erst im nächsten Jahr auf dem Lehrplan steht, hat der Vortrag den Schülern schon jetzt einen ersten Eindruck von der Forschung vermittelt“, so Nils Franke, Physik-Lehrer an der ESKA und selbst ehemaliger Wissenschaftler am Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg. Nach der Theorie im Klassenzimmer folgt nun vielleicht bald die Praxis am Campus Nord des KIT: Zum Abschluss der Physikstunde lud Cheng Chang die interessierten Schüler zum Gegenbesuch in der Synchrotronstrahlungsanlage ANKA ein.