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EU-Ranking: KIT in der Forschung sehr gut aufgestellt

EU-Ranking: KIT in der Forschung sehr gut aufgestellt
Autor:

Sophia Nietzschmann, Sarah Werner

Quelle: PKM-Presse
Datum: 06.04.2016

In der aktuellen Auswertung „U-Multirank“ der Europäischen Union erreicht das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vor allem in der Kategorie Forschung bei einer Reihe Indikatoren die Spitzengruppe, darunter die Zahlen der wissenschaftlichen Publikationen, der Postdoktoranden sowie die eingeworbenen Drittmittel. Sehr gut schneidet das KIT außerdem in der Kategorie Wissenstransfer ab, insbesondere bei den Patenten, Industriekooperationen und Spin-offs.

Für die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland sowie die gemeinsam mit Partnern aus dem Ausland erstellten Publikationen erhält das KIT auch im Bereich Internationales Spitzennoten. In der Lehre punktet das KIT mit der Zahl der erfolgreich abschließenden Masterstudierenden.

In den Fächerrankings, bei denen 2016 Mathematik, Biologie und Chemie im Fokus stehen, schneidet ebenfalls jeweils der Bereich Forschung gut ab. Die Spitzengruppe erreichen etwa das Fach Mathematik bei den eingeworbenen Drittmitteln, Biologie bei den wissenschaftlichen Publikationen und Chemie bei der Zahl der Promotionen.

U-Multirank will die Vielfalt von Hochschulen weltweit durch eine Vielzahl von Kriterien abbilden. So können Interessierte über das Webportal, die für sie jeweils wichtigsten Kriterien vergleichen. Die Daten stammen teils direkt von den Hochschulen, teils aus Befragungen von Studierenden und Recherchen in Publikations- und Patentdatenbanken.
Mehr Informationen unter www.umultirank.org

Ausgezeichnete Angebote zum Akademischen Arbeiten

Eine vorbildliche Vermittlung von Informationskompetenz und wegweisende Angebote für Studierende – Dafür erhielten die KIT-Bibliothek und das House of Competence (HoC) des KIT den ersten Preis des diesjährigen Best-Practice-Wettbewerbs auf dem Bibliothekskongress in Leipzig. Mit diesem zeichnen der Deutsche Bibliotheksverband und der Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare innovative Konzepte aus, die Informationskompetenz vermitteln und den Erfahrungsaustausch anregen. Vor allem die thematischen Schnittstellen und die gute Verankerung der Aktivitäten in den Studienverlauf seien bei den Gewinnern beispielhaft und nachahmenswert. Zusammen bieten KIT-Bibliothek und HoC fächerübergreifende Lehr- und Beratungsangebote an, die Studierenden helfen, Schlüsselqualifikationen, wie etwa methodisches Arbeiten, Literaturrecherche oder wissenschaftliches Schreiben zu entwickeln. In Seminaren und Online-Kursen können die Teilnehmer explizites, fachliches Wissen mit praktischen Anwendungen verbinden.

Hightech statt Gehstock: (Wie) Wollen wir altern?

Deutschland wird älter: Laut Bundesministerium für Gesundheit ist heute etwa jeder fünfte Bürger über 65 Jahre. Die Lebenserwartung habe in den vergangenen 30 Jahren um sieben Jahre zugenommen. Doch die höhere Lebenserwartung bringt oft auch den Verlust körperlicher Fitness oder geistiger Kräfte mit sich: Alltägliches wird beschwerlich und viele ältere Menschen benötigen professionelle Pflege. Abhilfe könnten neue Technologien mit sich bringen, etwa Roboter, die Senioren im Alltag unterstützen und Pflegekräfte entlasten. Doch das Gedankenspiel lässt sich noch weiterspinnen: So könnte eines Tages die Technik den Alterungsprozess im Körper verzögern oder komplett stoppen. Was utopisch klingt, könnte durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse in greifbare Nähe rücken. Doch wo liegen die Grenzen der Technik? Und wie kann sie die alternde Gesellschaft sinnvoll unterstützen? Über diese und weitere Fragen diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT mit dem Publikum: In der Reihe „technik.kontrovers“ laden sie Interessierte zum Themenabend „Hightech statt Gehstock“ ein, der am Mittwoch, 13. April um 18 Uhr in der Karlstraße 11, 76133 Karlsruhe, stattfindet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter: www.itas.kit.edu/veranstaltungen_2016_technikkontrovers.php

Projekt für Menschen mit Behinderungen

Ein Ziel der EU-Kommission ist es, Menschen mit Behinderungen bis zum Jahr 2050 sowohl besser in die Gesellschaft als auch in das Bildungssystem und den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei sollen assistive – also unterstützende – Technologien helfen. Doch diese müssen bedarfsgerecht entwickelt und angewendet werden. Um herauszufinden, wie neue Technologien Behinderten dienen können, fördert das Europäische Parlament derzeit ein Projekt, das diese Frage beantworten soll. Forschende des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT befragen dazu sowohl Technikexperten und Fachleute, die mit behinderten Menschen arbeiten, als auch Sehbehinderte und Blinde, Schwerhörige und Gehörlose sowie Menschen mit Autismus. „Derzeit gibt es optimistische Erwartungen von Experten, dass mit ganz unterschiedlichen technischen Entwicklungen auch große Unterstützungspotenziale für Menschen mit Behinderungen verbunden sind. Deshalb nehmen wir in dieser Zukunftsstudie nicht nur herkömmliche technische Unterstützungssysteme, sondern auch mögliche künftige technische Entwicklungen wie soziale Roboter, autonome Fahrzeuge, Drohnen oder auch künstliche Organe in den Blick“, so Linda Nierling, Leiterin des Projektes und wissenschaftliche Mitarbeiterin am ITAS. Das gemeinsam mit österreichischen und französischen Partnern, sowie dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung durchgeführte Projekt, wird noch bis 2017 laufen. Weitere Informationen im Internet unter: www.itas.kit.edu/projekte_nier16_asstech.php