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KIT erhält IEEE Milestone „Heinrich Hertz“

KIT erhält IEEE Milestone „Heinrich Hertz“
Autor:

Sarah Werner

Quelle:

KIT-Presse

Datum: 10.12.2014

Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) hat dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den IEEE Milestone “Heinrich Hertz” verliehen. Damit ehrt der weltweite Verband von Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik den Physiker Heinrich Hertz (1857-1894) und seine Forschung zu elektromagnetischen Wellen an der damaligen Technischen Hochschule Karlsruhe (TH). Hier konnte er 1886 als Erster die Existenz von elektromagnetischen Wellen experimentell nachweisen und diese von einem Sender zu einem Empfänger übertragen. Seine Entdeckung ist grundlegend für die drahtlose Kommunikation: Sie ermöglichte wesentliche Technologien wie Funk, Radio, Fernsehen, Mobilfunk und WLAN. Der IEEE Milestone ist eine 45 mal 30 Zentimeter große Bronzetafel, die am KIT-Campus Süd auf dem Ehrenhof steht – dem Ort, an dem Hertz zwischen 1885 und 1889 an der TH Karlsruhe forschte und lehrte. Die Auszeichnung würdigt wesentliche und herausragende Entdeckungen und Erfindungen in der Elektro- und Informationstechnik.

 

Weihnachtsvorlesung „Im Reich der Maya“

Etwa sechs Millionen Menschen zählen heute zu dem Volk der Maya. Die meisten sind Kleinbauern und leben in Armut. Wie sich fairer Handel und nachhaltiger Tourismus auf ihre Lebensbedingungen auswirken können, hat das Fotografen- und Journalisten-Duo Michael Wolfsteiner und Jutta Ulmer, alias „lobOlmo“, dokumentiert. Während eines mehrmonatigen Aufenthalts in Mittelamerika haben sie unter anderem Kaffee- und Kakaobauern bei der Ernte unterstützt oder Weber bei ihrer Arbeit begleitet. Ihre Erlebnisse mit den Menschen und Landschaften haben lobOlmo in Fotografien festgehalten, die sie als Multivisionsshow „Im Reich der Maya“ präsentieren: Die Bilder werden durch Erzählungen, Musik- und Originaltonaufnahmen untermalt. Das Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des KIT zeigt den Vortrag als Weihnachtsvorlesung. Das Thema ist dem IfSS wichtig: „Einige unserer Mitarbeiter unterstützen soziale Projekte in Mittelamerika,“ so Alexander Woll, Institutsleiter. Die Veranstaltung findet am 18. Dezember von 14 bis 16 Uhr im Hörsaal des IfSS (KIT-Campus Süd, Engler-Bunte-Ring 15) statt.

 

Wissenschaftler ausgezeichnet

Die „Europäische Akademie für Wissenschaft und Künste“ hat den Nanowissenschaftler Herbert Gleiter vom KIT zum Mitglied gewählt. Damit ehrt die Akademie ihn für seine Beiträge zur Nanotechnologie, zu deren Pionieren er weltweit zählt. Für seine Forschung erhielt Gleiter mehr als vierzig nationale und internationale Auszeichnungen, wie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die Blaise-Pascal-Medaille der European Academy of Sciences und mehrere Ehrendoktorwürden deutscher und ausländischer Universitäten. Im Jahr 1998 war er Mitbegründer des Instituts für Nanotechnologie (INT) des KIT, dessen Direktor er sechs Jahre lang war. Seit 2012 leitet er das nach ihm benannte nanowissenschaftliche Institut der chinesischen Nanjing University of Science and Technology, das nach dem Modell des INT aufgebaut ist. Mit Gleiter und dem Nobelpreisträger Jean-Marie Lehn, gehören nun zwei KIT-Forscher des INT allen drei Europäischen Wissenschaftsakademien an: Neben der „Europäische Akademie für Wissenschaft und Künste“ sind dies die „European Academy of Sciences“ und die „Academia Europaea“.