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Auch Pflanzen schwitzen

Auch Pflanzen schwitzen
Autor:

Dr. Klaus Rümmele, Margarete Lehné, Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 01.08.2013

Auf der Oberhaut der Blätt tritt zur Kühlung „Schweiß“ aus

Bei hohen Temperaturen schwitzen auch Pflanzen, um sich Kühlung zu verschaffen. „Auf der Oberhaut der Blätter befinden sich winzige Spaltöffnungen, über die Wasser austreten und verdunsten kann“, sagt Peter Nick, Professor am Botanischen Institut des KIT. Die Verdunstungskälte reicht aus, um die Temperatur der Pflanzen um bis zu zehn Grad Celsius gegenüber der Außentemperatur abzusenken. Mangelt es an Wasser, kann die Pflanze ihre Temperatur nicht halten und heizt sich auf. Bei etwa 40 Grad fallen für den Stoffwechsel wichtige Proteine aus und die Zellen beginnen abzusterben: Die Pflanze welkt. Wasserknappheit ist aber auch bereits bei niedrigeren Temperaturen schädlich. Schließen Pflanzen ihre Spaltöffnungen, um Wasser zu sparen, kommt ihr Kreislauf ins Stocken. Nur wenn Wasser über die Blätter austritt, entsteht die notwendige Sogwirkung, mit der die Pflanze frisches Wasser über die Wurzeln aufnimmt und samt der gelösten Nährstoffe durch die Pflanzenadern transportiert.

Neuer Ehrendoktor

Der Astroteilchenphysiker Johannes Blümer ist neuer Ehrendoktor der Universidad Nacional de San Martín in Buenos Aires. Der KIT-Forscher erhält den höchsten Ehrentitel der Universität für seine herausragende Leistung bei der Entwicklung der Astroteilchenphysik in Argentinien sowie für sein Engagement in gemeinsamen Forschungsprojekten und bei der Ausbildung von internationalen Nachwuchswissenschaftlern. Am KIT ist er wissenschaftlicher Sprecher des Centrums Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik und der dort angesiedelten Graduiertenschule sowie wissenschaftlicher Koordinator der Helmholtz-Allianz für Astroteilchenphysik. Gemeinsam mit argentinischen Kollegen erforscht Blümer Natur und Eigenschaften der energiereichsten kosmischen Strahlung. Die Wissenschaftler arbeiten dabei eng mit dem internationalen Pierre Auger-Observatorium in Argentinien zusammen.

Mehr Orte zum Lernen

Wo lerne ich heute? Das ist eine Frage, die Studierende Tag für Tag beschäftigt. In Deutschland wollen im Schnitt 20 Prozent an ihrer Hochschule lernen. Am KIT finden aber nur sieben Prozent Platz. Das soll sich ändern: mit mehr Lernorten und einem pfiffigen Angebot von der Bewegungspause bis zur Beratung, mit Kaffee und im Gruppenraum. Darum dreht sich die Titelgeschichte der aktuellen clicKIT-Ausgabe (www.kit.edu/clickit). In Video, Audio, Text und Bild stellt das Onlinemagazin für Studierende daneben junge Männer und Frauen vor, die sich über ihr Fach hinaus engagieren.

Hanagarth im DB-Vorstand

Mit Heike Hanagarth übernimmt eine Frau mit „Karlsruher Wurzeln“ die Aufgabe als Technikvorstand der Deutschen Bahn: Die 54-jährige Ingenieurin ist Alumna der Fakultät für Maschinenbau des heutigen KIT. 1989 promovierte sie an der damaligen Universität Karlsruhe.