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Schneckengetriebe werden greifbar

Schneckengetriebe werden greifbar
Autor:

Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 14.11.2013

Medaille für Klaus Butterbach-Bahl für Forschung zu Treibhausgasen aus Böden

Die Europäische Geowissenschaftliche Union (EGU) zeichnet Klaus Butterbach-Bahl mit einer Vladimir Ivanovich Vernadsky Medaille aus. Sie würdigt den Biologen und Geographen damit für seine Forschung zum Austausch umweltrelevanter Stoffe zwischen der Biosphäre mit lebenden Organismen und der Atmosphäre. Am Institut für Meteorologie und Klimaforschung des KIT untersucht die Arbeitsgruppe von Butterbach-Bahl insbesondere, wie sich globale und regionale Umweltveränderungen auf die Bildung, Aufnahme und Emission von Treibhausgasen in und aus Böden auswirken. Die Wissenschaftler kombinieren hierfür Arbeitsmethoden aus Biologie, Geographie und Chemie in Feld und Labor mit der Entwicklung prozessorientierter Modelle. Mit diesen Modellen simulieren sie die Folgen des Klimawandels auf Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft und erarbeiten Strategien zur Minderung des Ausstoßes. Butterbach-Bahl wird die Medaille im April 2014 bei der EGU-Generalversammlung in Wien erhalten.

Technik zum Anfassen

Schnecken-, Schalt- oder Synchrongetriebe? Greifbar werden die Unterschiede in der neuen Modellbibliothek am Institut für Produktentwicklung IPEK des KIT. Studierende können die hier ausgestellten technischen Systeme anschauen, anfassen und ausprobieren. „Technische und physikalische Zusammenhänge, die aus den Vorlesungen theoretisch bekannt sind, lassen sich so noch besser nachvollziehen“, sagt Institutsleiter Albert Albers. Die Exponate aus Maschinenbau und Mechatronik sind thematisch sortiert und frei zugänglich. Zudem gibt es eine rechnergestützte Recherche und einen virtuellen Modellkatalog. Per Smartphone-App können Studierende auch direkt vor Ort die QR-Codes der Modelle einscannen und weiterführende Texte, Videos oder Audio-Beiträge abrufen.

Alumni im Staatstheater

Anlässlich ihrer silbernen Diplom- und Promotionsjubiläen empfing das KIT seine Alumni erstmals im Badischen Staatstheater. Insgesamt waren 40 Absolventinnen und Absolventen aus zehn Fakultäten zusammengekommen. „Für viele war es seit 25 Jahren das erste Mal, dass sie sich wieder gesehen haben“, sagt die Leiterin des KIT-Absolventennetzwerks Stefanie Menner, die die Veranstaltung organisierte. „Wir möchten den Alumni für ihre Verbindung mit dem KIT danken und ihnen eine Möglichkeit bieten, alte Bekanntschaften zu erneuern und neue Kontakte zu knüpfen.“ Beim Wissenschaftscafé trafen die Jubilare 150 weitere Absolventinnen und Absolventen und erhielten Einblicke in die aktuelle Forschung am Karlsruher Institut für Technologie. Sport-, Arbeits- und Verkehrswissenschaftler stellten ihre Arbeiten zum Thema „Demographische Chance“ vor.

Symposium zur Lehre

Wer sind unsere Studierenden von heute? Diese Frage diskutierten Lehrende vom Karlsruher Institut für Technologie und der Fachhochschule Köln auf dem ersten Symposium „Lehre“ des KIT. „Eine heterogen zusammengesetzte Studierendenschaft ist eine Herausforderung für alle Hochschulen, sie ist aber auch eine Chance und birgt Kreativitätspotenzial“, sagte Alexander Wanner, KIT-Vizepräsidenten für Lehre und akademische Angelegenheiten. Im Anschluss überreichte er 15 jungen Lehrkräften des KIT ihre Hochschuldidaktik-Zertifikate (HDZ) Baden-Württemberg. Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Erwerb des HDZ umfasst 200 Arbeitseinheiten: In Workshops, Beratungsrunden und Lehrhospitationen können die Teilnehmer alternative Lehr- und Lernformen kennenlernen und ihre Lehrkompetenz ausbauen. Auf diese Weise haben sich bereits rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KIT weiterqualifiziert. 160 nehmen derzeit das Weiterbildungsangebot wahr und jährlich kommen weitere Anmeldungen hinzu.