english  | Home | Impressum | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

Tel: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Besucheranschrift:

Karlsruher Institut für Technologie

Gesamtkommunikation

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Humboldt-Stipendiat erforscht Hochleistungsquellen für zukünftige Fusionskraftwerke am KIT

Humboldt-Stipendiat erforscht Hochleistungsquellen für zukünftige Fusionskraftwerke am KIT
Autor:

Margarete Lehné, Dr. Sibylle Orgeldinger, Sarah Werner

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 08.07.2015

Die Sonne: In ihrem Inneren verschmelzen Wasserstoffatome miteinander zu Helium und erzeugen so die Energie, die eine Grundvoraussetzung für die Entstehung und Entwicklung allen Lebens auf der Erde ist. Die Fusionsforschung befasst sich damit, wie man in zukünftigen Kraftwerken das Prinzip der Energieerzeugung auf der Sonne nachahmen kann. Ein wichtiges Bauteil für solche Kraftwerke erforscht Professor John Jelonnek mit seinem Team am Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) des KIT: das Gyrotron. Es ist die weltweit stärkste Quelle für Mikrowellen, die eine so hohe Leistung erzeugen können, dass sie das Sonnenfeuer im Kraftwerk zünden und stabilisieren können. Methoden für den Entwurf weiter verbesserter Gyrotrons untersucht Professor Ming-Chieh Lin aus Südkorea: Seit Juni 2015 entwickelt er zusammen mit dem Team von John Jelonnek neue Methoden zur 3D-Simulation, die auch kritische Zustände während des Gyrotron-Betriebs detailgetreu nachbilden kann. Für seine Forschung hat ihm die Alexander von Humboldt-Stiftung ein Stipendium verliehen, mit dem er insgesamt über drei Jahre am IHM arbeiten kann. Ming-Chieh Lin ist Professor an der Hanyang Universität in Südkorea.

Angenehmes Raumklima auch ohne Klimaanlage

Am Oberrhein tritt häufig sehr schwüles Wetter auf. Bei Hitzewellen, wie in den vergangenen Tagen, verschaffen dabei zumeist nur noch energieintensive Klimaanlagen Linderung. Wissenschaftler des KIT suchen nun im Forschungsprojekt „raum/klima/putz“ nach Alternativen. Dabei wird neben der Temperatur in Gebäuden auch die Luftfeuchte im Raum betrachtet. Letztere beeinflusst maßgeblich das Wohlbefinden des Menschen. Die Forscher untersuchen dafür gezielt den Einfluss der verwendeten Baumaterialien auf das Raumklima. Langfristiges Ziel ist es, Baumaterialien und Saniersysteme zu entwickeln, welche die Raumluftfeuchte rein passiv, das heißt ohne Energieeinsatz, senken können. Damit sollen Gebäude in Baden-Württemberg fit für den Klimawandel gemacht werden. Die Leitung des interdisziplinären Projekts liegt beim Süddeutschen Klimabüro am Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK-TRO) des KIT. Weitere Partner sind das Fachgebiet Bauphysik & Technischer Ausbau (fbta) des Instituts für Entwerfen und Bautechnik (IEB), das Institut für Massivbau und Baustofftechnologie (IMB) und die Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Karlsruhe (MPA Karlsruhe) am KIT.

Gunther-Schroff-Stiftung fördert hochbegabte Studierende des KIT

Sechs Maschinenbau- und drei Elektrotechnikstudierende des KIT können sich freuen: Sie haben in diesem Jahr die Stipendien der Gunther-Schroff-Stiftung für Wissenschaftliche Zwecke erhalten. Die Stiftungsvorstände Ingrid und Susanne Schroff würdigten damit ihre besonderen Leistungen als Jahrgangsbeste des jeweiligen Studienganges. Die mit 2200 Euro dotierten Stipendien sollen die Studierenden über zwei Jahre in ihrem Bachelorstudium unterstützen. Bei entsprechenden Leistungen könnten sie die Förderung ein zweites Mal im Masterstudium bekommen. Die Gunther-Schroff-Stiftung unterstützt den Universitätsbereich unter anderem durch Stiftungsprofessuren sowie Stipendien und Preise für begabte Studierende und Nachwuchswissenschaftler. Sie setzt sich auch für Bildung und Erziehung in Schwellenländern und der „Dritten Welt" ein.

Preis für Online-Kurs

Mit dem Online-Kurs „Informationskompetenz: Methodisch planen, recherchieren, schreiben" können sich Studierende und Promovierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften auf ihre Abschlussarbeit vorbereiten. Der von der KIT-Bibliothek gemeinsam mit dem House of Competence des KIT entwickelte Kurs ist in sechs Module gegliedert und vermittelt Kompetenzen wie Literaturrecherche, Umgang mit wissenschaftlicher Literatur sowie wissenschaftliches Schreiben. Für den Online-Kurs hat die KIT-Bibliothek nun den zweiten Preis im Best-Practice-Wettbewerb 2015 der Kommission Informationskompetenz des Vereins Deutscher Bibliothekare und des Deutschen Bibliotheksverbands erhalten. Der Wettbewerb zielte darauf, herausragende E-Learning-Konzepte zur Vermittlung von Informationskompetenz zu fördern, wobei die Schwerpunkte auf Innovationskraft, Vorbildcharakter und praktischer Umsetzung lagen. Zu finden ist der Kurs unter http://www.bibliothek.kit.edu/cms/e-learning.php

Architekturpreis für KinderUniversum

Die Kindertagesstätte des KIT – das KinderUniversum – hat vom Bund Deutscher Architekten (BDA) den Hugo-Häring-Landespreis 2015 erhalten. Die Auszeichnung mit dem bedeutendsten baden-württembergischen Architekturpreis würdigt das gelungene Gebäudekonzept: Der Bezug des Gebäudes zum direkten städtischen Umfeld, die Anordnung der Räume um einen hellen Lichthof und die kreative Kombination unterschiedlicher Raumhöhen und Fenster überzeugten die Jury. Bereits im vergangen Herbst ging ein „kleiner Hugo“, die Hugo-Häring-Auszeichnung der BDA-Kreisgruppe Karlsruhe, an das KinderUniversum. Das vom Berliner Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez entworfene Gebäude wurde 2013 eröffnet, heute bietet es Platz für 115 Kinder. Insgesamt stehen für die Beschäftigten des KIT 215 Ganztages-Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung. Das Nutzungskonzept wurde von der Standortentwicklung des KIT entwickelt und vom Architekten gemeinsam mit dem Bauherrn, Vermögen und Bau Baden-Württemberg/Amt Karlsruhe, umgesetzt. Die Preisverleihung findet am 9. Oktober im Karlsruher Tollhaus statt. 

Weinbrenner-Ausstellung

Friedrich Weinbrenner hat das Erscheinungsbild von Karlsruhe bis heute wesentlich geprägt. Zum 300. Stadtgeburtstag widmen das saai | Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau am KIT und die Städtische Galerie Karlsruhe dem berühmten Baumeister die Ausstellung „Friedrich Weinbrenner 1766–1826: Architektur und Städtebau des Klassizismus“. Bis zum 4. Oktober sind in der Städtischen Galerie mehr als 400 originale Exponate zu sehen – teilweise noch nie gezeigte Leihgaben aus Karlsruher Sammlungen und aus dem Architekturarchiv der University of Pennsylvania in Philadelphia/USA. Künstlerisch aquarellierte Baupläne, historische Fotografien, detailreiche Modelle und digitale Rekonstruktionen vermitteln ein vielschichtiges Bild des Baumeisters und seines Lebenswerks. Der Fokus der Ausstellung liegt auf Weinbrenners Wirken in Karlsruhe; sie berücksichtigt aber auch sein Schaffen außerhalb der Residenzstadt. Informationen unter www.weinbrenner-ausstellung.de.