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KIT sorgt für Trinkwasser im Jordantal

KIT sorgt für Trinkwasser im Jordantal
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger

Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 24.11.2011

Wasser für das Jordantal

Im Einzugsgebiet des unteren Jordan zwischen dem See Genezareth und dem Toten Meer ist die Wasserknappheit extrem, und die politischen Gräben zwischen den Anrainerstaaten sind tief. Um die Menschen im unteren Jordantal dennoch mit genügend sauberem Wasser zu versorgen, arbeiten israelische, palästinensische, jordanische und deutsche Forscher unter Federführung des KIT im Projekt SMART zusammen. Dabei geht es nicht nur um technische, sondern auch um ökologische und sozioökonomische Fragen. Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen entwickeln gemeinsam mit Ministerien, Wasserversorgungsunternehmen und Behörden sowie lokalen Entscheidungsträgern ein Konzept für ein integriertes Wasserressourcen-Management (IWRM), das alle verfügbaren Wasservorkommen einbezieht: Grundwasser, aufbereitetes Abwasser, entsalztes Brackwasser sowie die nach seltenen, aber teils heftigen Niederschlägen entstehenden Flutwässer. Zu den Partnern des vom Bundesforschungsministerium finanzierten Projekts gehören die Ben Gurion Universität des Negev, die Universität Tel Aviv, die palästinensische Al-Quds-Universität, die Jordanische Universität in Amman, die Universität Göttingen und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle. Vom KIT sind mehrere Institute an SMART beteiligt; federführend wirkt der Lehrstuhl für Hydrogeologie von Professor Nico Goldscheider. 



Erfolg für Evaluationskonzept


Der am KIT entwickelte Lehrqualitätsindex (LQI) misst die Zufriedenheit der Studierenden mit ihren Lehrveranstaltungen, die Ergebnisse fließen unmittelbar in die weitere Verbesserung der Lehre ein. Dieses Evaluationskonzept überzeugt nicht nur in Deutschland: In Brasilien wird nun die Universidade de Pernambuco (UPE) als Modellhochschule den LQI einführen; weitere Universitäten sollen folgen. Die Vereinbarung zwischen KIT und UPE sieht außerdem einen wissenschaftlichen Austausch vor. Zudem hat sich das LQI-Konzept in einer Ausschreibung der Weltbank zur Lehrevaluation an der Vietnamesisch-Deutschen Universität in Ho-Chi-Minh durchgesetzt. Damit, so Dr. Michael Craanen, Leiter der Abteilung Qualitätsmanagement am KIT, der das Modell entwickelt hat, sei dieses Evaluationskonzept das erste seiner Art, das weltweit Anerkennung findet. Die KIT-Studierenden bewerten seit dem Sommersemester 2008 ihre Lehrveranstaltungen mit dem LQI. Seitdem haben sich die Ergebnisse stetig verbessert. Pro Semester evaluieren Craanen und seine Mitarbeiter 1500 Vorlesungen, Seminare, Tutorien, Praktika und Exkursionen. Dafür werten sie 50 000 Fragebögen aus.



Meisterschaft im Debattieren

Komplexe Sachverhalte schnell durchdenken und anschaulich darstellen, mit Worten überzeugen – darum geht es beim Debattieren nach festen Regeln. Am kommenden Wochenende, vom 25. bis 27. November, richtet die Debatte Karlsruhe, der studentische Debattierclub des KIT, die erste ZEIT DEBATTE der Saison 2011/12, zugleich die Offene Baden‐Württembergische Meisterschaft im Hochschuldebattieren 2011, in Karlsruhe aus. Das öffentliche Finale findet am Sonntag, 27. November, ab 14 Uhr im Festsaal des Studentenhauses (Adenauerring 7) statt. Zur Ehrenjury gehören Axel E. Fischer (MdB), Alexander Salomon (MdL), Johannes Stober (MdL) und Inge Kutterer (ZEIT Campus). Der Verband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) erwartet zu dem Turnier in Karlsruhe rund 110 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz und Italien. Debattiert wird über politische Themen, wobei es auf Rhetorik, Fachkompetenz und Teamplay ankommt. Es ist das erste nationale Debattierturnier in Karlsruhe. Die Debatte Karlsruhe hat dieses Jahr in Heidelberg den Titel des Landesmeisters gewonnen und wird 2012 zehnjähriges Bestehen feiern. 



Aktuell bei „KIT Campus“ 

Porträts der Hochschulgruppe „Krabbenpuhler“, in der sich norddeutsche Studierende treffen, und des KIT-SC stehen auf dem Programm der aktuellen Ausgabe von „KIT Campus“ bei Radio KIT am heutigen Donnerstag, 24 November, 17 bis 18 Uhr (Wiederholung morgen, 25. November, 10 bis 11 Uhr). Zu hören sind außerdem Berichte über die ARD Hörspieltage, die Veranstaltungen „Junge Talente – Wissenschaft und Musik“ und „Uni für Einsteiger“ sowie eine Folge der Reihe „Abenteuer Gründung“ über studentische Unternehmensgründer. Radio KIT, das Radioprogramm des Karlsruher Instituts für Technologie mit den Magazinformaten „KIT Wissen – Faszination Forschung“ und „KIT Campus – Studieren und mehr“, gibt es übrigens auch im Internet: Unter www.radio.kit.edu finden sich unter anderem ein Livestream, Podcast-Angebote sowie sämtliche Einzelbeiträge zum Nachhören und Herunterladen.