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Wenn Roboterarme sich geschmeidig bewegen

Wenn Roboterarme sich geschmeidig bewegen
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 04.10.2013

KIT-Ausgründung ArtiMinds holt mit 30 000 Euro dotierten Hauptpreis / Musiker spielen im Reich der Mitte 

Das Software-Unternehmen ArtiMinds Robotics, eine Ausgründung aus dem KIT, hat beim „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ einen der vier gleichwertigen, mit je 30 000 Euro dotierten Hauptpreise gewonnen. Mit dem deutschlandweiten Wettbewerb fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie neue Gründungen der Informations- und Kommunikationstechnologie. ArtiMinds Robotics entwickelt Software für die schnelle und intuitive Erzeugung komplexer Bewegungsprogramme für Roboterarme, -greifer und -werkzeuge. Damit wird es möglich, Roboter in vielen Szenarien in kleinen Stückzahlen, mit komplexen Montagebewegungen, mit signifikanter Prozessvarianz oder in Anwendungen von Roboterarmen auf mobilen Roboterplattformen wirtschaftlich einzusetzen. Der Erfolg von ArtiMinds zeigt die vorbildliche Gründungskultur am KIT: Das Unternehmen wird gefördert im Rahmen eines am KIT angesiedelten EXIST-Gründerstipendiums und begleitet von KIT Gründer-Coach Dr. Rolf Blattner, Dienstleistungseinheit Innovationsmanagement. Alle Gründer sind Absolventen des KIT.

Neuer Junior-Fellow

Die KIT-Wissenschaftlerin Dr. Agnes Koschmider ist von der Gesellschaft für Informatik (GI) kürzlich zum Junior-Fellow ernannt worden. Mit der Ernennung zeichnet die GI, die größte Vertretung von Informatikern im deutschsprachigen Raum, herausragende Nachwuchswissenschaftler aus. Die GI bietet den Junior-Fellows die Möglichkeit, eigenverantwortlich Ideen zur Gestaltung der Informatik in Wissenschaft und Gesellschaft zu entwickeln und umzusetzen. Die Junior-Fellows beraten Vorstand und Präsidium und nehmen damit maßgeblich Einfluss auf die Ausrichtung der GI. Agnes Koschmider ist Postdoktorandin am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) des KIT und forscht in den Bereichen Geschäftsprozessmanagement und Mashup Engineering. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit am KIT berät sie nationale und internationale Unternahmen bei strategischen IT-Themen.

Konzertreise nach China

80 Musikerinnen und Musiker aus dem Sinfonie- und dem Kammerorchester des KIT reisen diesen Monat nach China. In den zehn Tagen der Reise, die sie nach Peking, Hangzhou, Ningbo, Nanking und Schanghai führt, geben sie unter der Leitung von Dr. Dieter Köhnlein drei Konzerte. Sie spielen die zweite Sinfonie von Johannes Brahms, die Ouvertüre zur Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner sowie das erste Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch mit dem Solisten Romain Garioud. Neben dem musikalischen Austausch – das Wenquin-Orchester der Zhejiang-Universität wird im kommenden Jahr das KIT besuchen – dient die Reise auch dazu, Gespräche über mögliche wissenschaftlich-technische Kooperationen zwischen dem KIT und der Technischen Universität in Hangzhou sowie der Universität Ningbo zu führen. Hauptförderer der Tour ist das Goethe-Institut; außerdem unterstützen die Stadt Karlsruhe, das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das KIT sowie mehrere Unternehmen die Reise.

Junge Talente

Verständlich dargestellte Forschung und hochkarätige Musik verbindet die Vortrags- und Konzertreihe „Junge Talente – Wissenschaft und Musik“. Am Donnerstag, 10. Oktober, gibt es einen Vortrag über „Green Sunfuels – Treibstoffe aus Sonnenenergie“ von Dr. Engelbert Redel sowie Werke von Robert Schumann. Die Veranstaltung am KIT Campus Nord, Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU) beginnt um 16.30 Uhr. Der Chemiker Engelbert Redel erhielt 2012 den Kepler Preis für junge Wissenschaftler der European Academy of Sciences (EURASC). Seit Mai dieses Jahres leitet er eine Forschungsgruppe am Institut für Funktionelle Grenzflächen (IFG) des KIT. Den musikalischen Teil der Veranstaltung bestreitet die armenische Pianistin Lusine Khachatryan, Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Sie schlüpft in die Rolle der 18-jährigen Pianistin Clara Wieck, der großen Liebe von Robert Schumann, und spielt Werke, die dieser zwischen 1829 und 1837 komponierte. Darunter sind die „Abegg-Variationen“ op.1, Schumanns erster Klavierzyklus „Fantasiestücke“ op.12, sowie die „Studien nach Capricen von Paganini“ op.3.