english  | Home | Impressum | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

Tel: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Besucheranschrift:

Karlsruher Institut für Technologie

Gesamtkommunikation

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Dreidimensionale Kristall-Siebe könnten Narkosemittel wirksamer machen

Dreidimensionale Kristall-Siebe könnten Narkosemittel wirksamer machen
Autor:

Sarah Werner, Sandra Wiebe

Quelle: KIT-Presse
Datum: 28.10.2015

Bei medizinischen Eingriffen nutzten Ärzte oft Gase wie Xenon oder Lachgas als Narkosemittel. Neuere Narkosemittel wie Enfluran sind in einigen Fällen chiral (griechisch: CHIR – Hand): Sie bestehen zu gleichen Teilen aus Molekülen, die zwar identische Bausteine besitzen, die jedoch spiegelverkehrt im Raum angeordnet sind, etwa wie Schuhe in einem Paar. Obwohl chirale Verbindungen nur im Raum unterschiedlich aufgebaut sind, wirken sie unterschiedlich: Der Aromastoff Carvon gibt etwa Kümmel seinen typischen Geruch, die gespiegelte Form riecht dagegen nach Minze. So könnte in chiralen Narkosegasen oft nur eine Variante den gewünschten medizinischen Effekt erzielen. Wie sie den Teil herausfiltern können, der narkotisch wirkt, erforschen Wissenschaftler des KIT, der Technischen Universität Kaiserslautern sowie der Universität Straßburg in dem Projekt ChiraNET: „Wir stellen dreidimensionale chirale Geflechte aus atomaren Strukturen her, die wie ein Sieb funktionieren: Die Struktur und Größe der Maschen passen wir so an, dass nur die Moleküle durchkommen, die den gesuchten Aufbau haben. Dadurch können wir die chiralen Verbindungen besser trennen“, sagt Stefan Bräse, Professor für Organische Chemie am KIT. Mit dieser Methode könnten die Forscher nicht nur die Wirkung von Narkosemitteln verbessern, sondern auch den Zugang zu chiralen Futtermitteln oder Materialien in beispielsweise Magneten oder Supraleitern.

Von Beratung bis Neujahrsfest: 10 Jahre chinesischer Studentenverein

Mehr als 1.200 junge Frauen und Männer aus China studieren derzeit am KIT, damit bilden sie die größte Gruppe unter den insgesamt knapp 4.500 internationalen Studierenden. Neuankömmlingen den Start zu erleichtern, aber auch Karlsruhe und seine Bürgerinnen und Bürger kennen zu lernen und ihnen die chinesische Kultur näher zu bringen, ist Ziel des Vereins der chinesischen Studierenden und Wissenschaftler in Karlsruhe, kurz VCSW. So organisierte der Verein, der in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag feiert, unter anderem chinesische Gesangsshows, die Feier des Frühlingsfestes und das chinesischen Neujahrsfests, das im Januar in der Karlsruher Stadthalle stattfand. Die chinesisch-deutschen Beziehungen zu stärken, ist auch Anliegen des neu gegründeten Chinesischen Vertrauensnetzwerks am KIT. „Wir wollen die chinesischen Studierenden optimal integrieren und sie beim Berufseinstieg in Deutschland unterstützen. Bei einer Rückkehr nach China wollen wir sie als Botschafter des KIT gewinnen“, sagt Projektleiterin Esther Legant. Das KIT sei ein wichtiger Partner für chinesische Hochschulen, die mit 47 Kooperationen seit mehr als 30 Jahren guten Beziehungen wolle man nun noch weiter ausbauen.

KIT im Rathaus: Licht – Von der Forschung zum Produkt

Wie wird Licht als Werkzeug für laserbasierten 3-D-Druck eingesetzt? Was ist „gutes“ Licht und wie lässt es sich nachhaltig erzeugen? Optik und Photonik zählen zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts: Ohne lichtbasierte Technologien wären die schnellen Kommunikationswege, die wir heute gewohnt sind, nicht denkbar. Um die vielfältigen, spannenden Facetten des Lichts – in Forschung und Industrie – dreht sich die nächste Ausgabe von „KIT im Rathaus“ am Dienstag, 3. November 2015 um 18.30 Uhr im Karlsruher Rathaus: Im Internationalen Jahr des Lichts 2015 der Vereinten Nationen präsentieren das KIT-Zentrum Materialien, Strukturen, Funktionen und zwei Ausgründungen aus dem KIT ihre Arbeit auf diesem Gebiet. Bei der Reihe „KIT im Rathaus“, zu der Oberbürgermeister Frank Mentrup und KIT-Präsident Holger Hanselka einladen, können interessierte Bürgerinnen und Bürgern dieses spannende Forschungsfeld kennenlernen und mit Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Insbesondere sind auch Schülerinnen und Schüler zu der Veranstaltung eingeladen, die das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT koordiniert. Die Vorträge der Veranstaltung werden simultan in Gebärdensprache übersetzt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.zak.kit.edu/kit_im_rathaus

Schülerlabor Mathematik

Kindern und Jugendlichen Mathe auf spielerische Weise näher bringen – das ist Ziel des Schülerlabors Mathematik am KIT. Hier braucht man keine Taschenrechner und Formeln. Stattdessen erleben, entdecken und begreifen Schülerinnen und Schüler Mathematik an über 80 Experimentierstationen. Dort können sie zum Beispiel Minimalflächen bei Seifenhäuten entdecken, mit Würfeln knobeln, Puzzles legen, Zauberknoten lösen oder sich in Spiegelbildern verlieren. Mit vorheriger Anmeldung können Klassen ab dem dritten Schuljahr bis zur Oberstufe im Schülerlabor experimentieren, der Besuch ist kostenlos. An jeweils einem Freitag im Monat findet ein Tag der offenen Tür für kleine und große Interessierte statt. Der nächste Termin ist am 06. September von 14 bis 17 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Schülerlabor befindet sich im Kollegiengebäude Mathematik (Englerstraße 2, Campus Süd). Weitere Termine und Informationen finden Sie unter: http://schuelerlabor.math.kit.edu.

Frühlingsboten-Flashmob am KIT

Bevor es draußen kalt und dunkel wird, schnell noch fürs Frühjahr vorsorgen. Das dachten sich die Erstsemester, Studierenden und Beschäftigte des KIT, die den Semesterstart mit einem Flashmob begingen: Unter dem Motto „Biodiversität am KIT – Feed the bees“ pflanzten sie rund um das Audimax am KIT-Campus Süd 3.000 früh blühende, nektarspendende Blumenzwiebeln. Bereits im nächsten Frühling sollen diese Blütenteppiche bilden und Nahrung für Bienen und Hummeln liefern. Zu der Aktion aufgerufen hatte das „Grüne CAMPUS Büro“ des KIT, das bei der „Grünen O-Phase 2015“ über Nachhaltigkeit informierte und Anlaufstelle für alle am KIT ist, die sich für das Thema interessieren und engagieren möchten. Das Studierendenwerk Karlsruhe beteiligte sich mit einem Infostand und unterstützte den pflanzenden „Mob“ mit 350 Bienenstich-Muffins.