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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Campusplan

Karlsruhe feiert Geburtstag des Lasers

Karlsruhe feiert Geburtstag des Lasers
Autor:

Dr. Sybille Orgeldinger

Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 27.05.2010

Energie auf der Mainau
Auf der Bodenseeinsel Mainau ist derzeit die Ausstellung „Entdeckungen 2010: Energie“ zu sehen. Das KIT präsentiert sich in einem eigenen Pavillon. Zu dessen ersten Besuchern in der vergangenen Woche gehörte Bundesforschungsministerin Annette Schavan, die gemeinsam mit Gräfin Bettina Bernadotte und Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft die Ausstellung feierlich eröffnete. Das KIT stellt in seinem Pavillon das thermochemische bioliq®-Verfahren vor: An einem Touchscreen-Table können Besucher die mehrstufige Herstellung der synthetischen Kraftstoffe vom Strohballen bis zur Zapfsäule nachvollziehen. Ein Anlagenmodell veranschaulicht die Technologie zur Energieverdichtung der Biomassse. Die verschiedenen Zwischenprodukte und das Endprodukt sind als Proben ausgestellt. Bilder und Proben von biogenen Reststoffen wie Holz, Heu und Stroh zeigen, welche Ausgangsstoffe sich für das bioliq®-Verfahren eignen. Die von der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee und der Mainau GmbH ausgerichtete Ausstellung dauert bis 29. August. Sie zählt zu den Höhepunkten des Wissenschaftsjahrs 2010 „Die Zukunft der Energie“ und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Durch die Arbeit von Wolfgang Breh, Leiter der Geschäftsstelle des KIT-Zentrums Energie, war das KIT an der Konzeption der Ausstellung beteiligt.
 
Besuch aus Vietnam
Der Rektor der Hanoi University of Science, Bui Duy Cam, sowie zwei Forscher vom Zentrum für Umwelttechnologie und Nachhaltige Entwicklung der Hanoi University besuchen diese Woche das KIT. Anlass ist ein Treffen mit Wissenschaftlern des KIT-Instituts für Geographie und Geoökologie zum internationalen Projekt „Vigeras“. Dabei geht es um die Arsengefährdung der ländlichen Bevölkerung im Delta des Roten Flusses durch Grundwasserbelastung. Vietnamesische und deutsche Partner planen, verschiedene Filter- und Abwasserbehandlungstechniken zu entwickeln und lokal einzusetzen sowie hochpräzise neurotoxikologische Tests zur Kontrolle der Wasserqualität zu konzipieren. Die Ergebnisse des Projekts sollen auch anderen, ähnlich belasteten Gebieten in Südostasien helfen, ihre Abwasserprobleme zu lösen. Für die Partner aus der Wirtschaft enstehen dadurch neue große Absatzmärkte. Während ihres Besuchs am KIT besichtigen die Wissenschaftler aus Hanoi auch verschiedene Forschungsanlagen auf dem Campus Nord und Süd.
 
LaserFest in Karlsruhe

Eine der größten Erfindungen des 20. Jahrhunderts feiert Geburtstag: Der Laser wird 50 Jahre – Grund genug, das ganze Jahr lang weltweit zu feiern. Im Rahmen der internationalen Initiative „LaserFest“ kommen am 24. Juni zwei Nobelpreisträger und Laserveteranen nach Karlsruhe: Charles H. Townes und Theodor W. Hänsch berichten bei einem vom KIT gesponserten englischsprachigen Symposium ab 17 Uhr in der Karlsruher Stadthalle von ihrer spannenden Tätigkeit. Bereits in den 1950er Jahren begannen Forscher an der Erfindung des Lasers zu arbeiten. Es ergab sich ein wissenschaftliches Wettrennen, das zu mehr als zehn Nobelpreisen führte. Anfangs wurde der Laser als Science-Fiction-Waffe verteufelt; heute ist er aus Technik und Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Anwendungen reichen von Metallbearbeitung und Automobilbau über die Messtechnik bis hin zu DVD- und Blueray-Playern. – Karten für das Symposium gibt es bei der Stadtinformation am Marktplatz Karlsruhe.
 
Stiftungspreis für Teamprojekte
Studierende, Dozenten und Institute des KIT, die ein Teamprojekt zum Thema Schlüsselqualifikationen betreiben oder betrieben haben, können sich bis Ende August um den „Stiftungspreis 2010“ bewerben. Der von der Stiftung Wissen plus Kompetenzen gemeinsam mit dem House of Competence des KIT vergebene Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Gefragt sind vorbildliche Teamprojekte, die dem Erwerb von Basiskompetenzen, Praxisorientierung und Orientierungswissen dienen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft unter Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, Margret Mergen. Infos unter www.wissen-kompetenzen.de.
 
Geowissenschaftliches Kolloquium
„Magmatisch-hydrothermale Erzbildung: Geologie, Fluid-Analytik und Prozessmodellierung“ ist das Thema eines Vortrags am kommenden Dienstag, 1. Juni, um 17.30 Uhr im Kleinen Hörsaal der Bauingenieure (Campus Süd, Baumeister-Platz 1, Gebäude 10.50). Christoph Heinrich von der ETH Zürich erläutert die Grundlagen der Bildung von Erzen. Die Veranstaltung ist Teil des Geowissenschaftlichen Kolloquiums, das aktuelle geowissen-schaftliche Themen interdisziplinär behandelt. Veranstalter ist das KIT-Kompetenzfeld Geosphäre und Risikomanagement.

 

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