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Wissenschaftler des KIT entwickeln neues Herstellungsverfahren für Zahnräder

Wissenschaftler des KIT entwickeln neues Herstellungsverfahren für Zahnräder
Autor:

Margarete Lehné, Sarah Werner

Quelle:

KIT - Presse 

Datum: 15.04.2015

Von der Armbanduhr bis zum Flugzeug: Zahnräder gibt es in vielen technischen Apparaten, wo sie Drehbewegungen übertragen und umlenken. Besonders stark belastet werden dabei die Zähne. Ein Herstellungsverfahren, mit dem sie verformbarer werden und so eventuelle Überbelastungen besser ausgleichen könnten, entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Angewandte Materialien (IAM) und am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT: Mit einer Induktionsspule erhitzen sie nur die Randzone des Zahnrades für Bruchteile einer Sekunde auf 800 bis 1000 Grad Celsius. Während das Material abkühlt, wird es gehärtet. Dabei können sich die Zähne verziehen und müssen durch Schleifen nachbearbeitet werden. „Wir versuchen, systematisch herauszufinden, wie das Bauteil erwärmt werden muss, wie es sich verziehen wird und an welchen Stellen man wie viel Material vorhalten muss“, sagt Volker Schulze, Professor an IAM und wbk. Eine Anlage zur Induktionshärtung mit dem Mehrfrequenzverfahren bei einer maximalen Leistung von 650 kW wird in Kürze am IAM in Betrieb genommen. So können die Wissenschaftler nicht nur diese Methodik verbessern, sondern auch die Herstellung, Leistung und Lebensdauer eines Zahnrades.
Das KIT-Magazin „lookKIT“ stellt die Forschung von Volker Schulze und weitere Projekte der KIT-Forschung rund um das Thema Materialwissenschaft in seiner aktuellen Ausgabe vor. Kostenloses Abonnement und Info unter: www.pkm.kit.edu/kit_magazin.php.

Neues Begleitstudium „Nachhaltige Entwicklung“

Das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale bietet ab dem Sommersemester 2015 zusammen mit der Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit des KIT das Begleitstudium „Nachhaltige Entwicklung“ an. Dieses gibt einen Überblick über Aspekte Nachhaltiger Entwicklung in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur und führt in die Themen und Methoden der Nachhaltigkeitsforschung ein. Auch die Geschichte des Konzepts und ein Blick auf die persönliche Dimension von Nachhaltigkeit sind Bestandteile. Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen am KIT sowie der Pädagogischen Hochschule, der Hochschule für Musik und der Hochschule für Gestaltung können so neben dem Fachstudium eine Zusatzqualifikation erwerben. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert das Angebot. Interessierte können als Gasthörer viele der Veranstaltungen besuchen, wie etwa die einführende Ringvorlesung, die am Montag, 20. April 2015 startet. Weitere Informationen und Termine unter: www.zak.kit.edu/begleitstudium_nachhaltige_entwicklung.

KlimaExpo.NRW zeichnet Projekt „AmpaCity“ aus

Wie Strom nahezu verlustfrei ans Ziel kommt, zeigt das Modellprojekt „AmpaCity“ in Essen. Dort haben die RWE, der Kabelhersteller Nexans und das KIT das weltweit längste Supraleiterkabel verlegt: Auf einer Strecke von gut einem Kilometer haben sie ein Hochspannungskabel zwischen zwei Umspannstationen durch das supraleitende ersetzt. Der Testbetrieb zeigte inzwischen, dass das Supraleiterkabel tatsächlich bei gleichem Durchmesser etwa fünf Mal so viel Strom wie ein herkömmliches Kabel überträgt. Als „Musterbeispiel für die Zukunft der Stromversorgung in Ballungszentren“ würdigte der nordrheinwestfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin „AmpaCity“ nun in der Landesinitiative KlimaExpo.NRW. Die Initiative will Projekte, die Energiewende, Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels vorantreiben, einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und zum Engagement für diese Themen anregen.