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Färbeversuche am Blautopf

Färbeversuche am Blautopf
Autor:

 Dr. Sybille Orgeldinger

Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 24.05.2012
Färbeversuche am Blautopf  

Am legendären Blautopf, einer der größten Karstquellen Deutschlands in Blaubeuren, erkunden Forscher des KIT verborgene Wege des Wassers. Die Wissenschaftler unter der Leitung von Nico Goldscheider, Professor für Hydrogeologie am Institut für Angewandte Geowissenschaften (AGW) des KIT, gehören zu den ersten Forschern, die je die hinteren Teile der Blauhöhle betreten durften. Färbeversuche sollen zeigen, wo der Fluss der Hessenhauhöhle in die Blauhöhle mündet, und damit eine Verbindung zwischen den beiden großen Höhlen nachweisen. Außerdem geht es darum, das Einzugsgebiet des Blautopfs abzugrenzen. Die Forscher arbeiten mit Farbstoffen wie dem roten Amidorhodamin G und dem grünen Uranin. Mit empfindlichen Messgeräten lassen sich noch winzige Spuren dieser Tracer quantitativ nachweisen. Bei den Versuchen arbeiten die Karlsruher Wissenschaftler mit dem Stuttgarter Geologen Professor Wolfgang Ufrecht sowie mit Höhlentauchern der Arbeitsgemeinschaften „Blautopf“ und „Blaukarst“ zusammen.

Ausstellung zur Geothermie
Wie lässt sich die in der Erde gespeicherte Wärme nutzen? Wie sehen die langfristigen Perspektiven aus? Anschauliche Informationen bietet die Ausstellung „Geothermie – Wärme unter unseren Füßen“, die noch bis kommenden Montag, 28. Mai, auf der Landesgartenschau in Nagold zu erleben ist. Die Ausstellung des Landesforschungszentrums Geothermie (LFZG) widmet sich vor allem der tiefen Geothermie. Versuche und Modelle, unter anderem ein Rütteltisch und eine Höhle, sowie verschiedene Vorträge zeigen das breite Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten sowie die Chancen und Risiken der Geothermie auf. Bei Fragen steht das LFZG-Team zur Verfügung. Die Ausstellung im Treffpunkt Baden-Württemberg ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Kunst und Mikrowellentechnik 
Das Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) des KIT hat die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin Isa Dahl dafür gewonnen, Mikrowellentechnik als moderne Kunst in einem Gemälde zu fixieren. Das Kunstwerk wurde am Montag im HEPHAISTOS Experimental Center am KIT Campus Nord feierlich enthüllt. Mit der am IHM entwickelten modularen Mikrowellensystemlinie HEPHAISTOS werden energie- und zeiteffiziente Trocknungs- und Produktionsprozesse erprobt und für die industrielle Anwendung realisiert. Das Gemälde von Isa Dahl macht die energetisch-dynamischen Prozesse künstlerisch sichtbar: Glasfaserverbundwerkstoff in Form eines Hexagons bildet die Kammerheizsysteme nach. Aus Linien in Grün, Gelb und Orange, welche die im HEPHAISTOS-Ofen aufgeheizten Kohlenstofffasern darstellen, entwickelt sich ein Geflecht in Schwarz, das die Kohlenstoffmatrix symbolisiert.